Presse:

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportplatz Allmeind in Niederurnen, 220 Zuschauer, SR: Antonio Caselle, Dietikon

 

FC Linth 04 – FC Diepoldsau-Schmitter 2:2 (1:2)

Tore: 8. Kuster 0 :1, 26. Christen 1:1, 28. Eigentor 1:2, 56. Feldmann 2:2

 

FC Diepoldsau: Lehner, Bjalava, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer, Keel (77. Katavic), Lakna, Paglianiti, Ratz (89. Fisch), Krstic (92. Jevtic), Hamburger

 

FC Linth 04: Marty, Gvozdenovic, Romano, Lima, Ismaili, Milano, Misirli, Feldmann, Christen, Sanchez, Sego (93. Fischlin)

 

Gelbe Karten: 41. Keel, 59. Paglianiti, 60. Bjalava (alle wegen Reklamieren)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Thaqi, Sen (beide verletzt) sowie Kälin (krank).

 

Der FC Diepoldsau-Schmitter erkämpfte sich im letzten Spiel gegen den FC Linth 04 ein verdientes 2:2 Unentschieden und sicherte sich damit den Ligaerhalt. Gegenüber den letzten Spielen waren die Rheininsler nicht wieder zu erkennen und zeigten eine ambitionierte Mannschaftsleistung.

 

Diepoldsau spielbestimmend

Für dieses wichtige Spiel stellte Diepoldsaus Trainer Roman Hafner die Mannschaft auf einzelnen Positionen um. Zudem reaktiverte er wiederum Daniel Keel von der zweiten Mannschaft, der im Mittelfeld als Regisseur und Antreiber fungierte. Eine anfängliche Nervosität konnten die Rheininsler nicht verbergen. Etwas glücklich gingen die Gäste in der achten Spielminute dennoch in Führung. Eine Flanke von Kuster konnte der zu weit vor dem Tor stehende Glarner Schlussmann Marty nur noch mit den Fingerspitzen ins eigene Tor bugsieren. Die Führung verlieh Diepoldsau dann Sicherheit. Die Hafner-Elf begann nun an sich zu glauben und fand über den Kampf ins Spiel. In regelmässigen Abständen lancierten die Diepoldsauer direkte und gefährliche Vorstösse und setzten die Platzherren mächtig unter Druck. Es resultierten drei 100%-ige Torchancen, die allerdings fahrlässig vergeben wurden. Zweimal traf Krstic das Leder im Strafraum nicht wunschgemäss, einmal scheiterte Bjalava am gegnerischen Torhüter. Es bewahrheitete sich in der Folge die alte Fussballweisheit „Wer die Tore nicht macht, kriegt sie“. Nach einer Freistossflanke flog das Leder durch den Diepoldsauer Strafraum und der allein vor dem Tor stehende Christen brauchte nur noch zum 1:1-Ausgleich einzunicken. Nur zwei Minuten später stellte Diepoldsau den Vorsprung aber wieder her. Es brauchte dazu aber die Unterstützung eines Glarner Verteidigers, der nach einer Flanke von Bjalava den Ball ins eigene Tor ablenkte. Die Gäste kontrollierten das Geschehen in der Folge. Die sattelfeste Verteidigung hatte die gefährlichen Glarner Angreifer jederzeit im Griff, womit es mit einer verdienten 2:1-Führung in die Pause ging.

 

Unentschieden sichert Ligaerhalt

Der FC Linth kam in der zweiten Halbzeit stärker auf. Die routinierte, spielstarke Mannschaft verlagerte das Geschehen allmählich in die Diepoldsauer Platzhälfte. Es bedurfte in der 56. Minute aber wiederum einer Standardsituation für den Ausgleich der Platzherren. Nach einem Eckball kam Feldmann im Fünfmeter-Raum unbehelligt zum Kopfball und beförderte das Leder zum 2:2 in die Torecke. In der Folge flachte das Spiel ab. Diepoldsau zollte Tribut für das intensive Forechecking in der ersten Halbzeit. Auch Linth schaltete einen Gang zurück. In der Schlussphase verstärkte Diepoldsau die Defensive, da Trainer Roman Hafner aufgrund der klaren Resultate auf den anderen Plätzen wusste, dass ein Unentschieden für den Ligaerhalt reicht. Schliesslich fiel den Rheininslern und deren Fans ein grosser Stein vom Herzen, als der Schiedsrichter die Partie abpfiff und sie anschliessend darüber informiert wurden, dass das hoch verdiente Unentschieden den Ligaerhalt bedeutete.

Diepoldsau zeigte gegen Linth spielerisch eine der besten Leistungen der Rückrunde und verdiente sich damit den Ligaerhalt. Die Rheininsler hatten eine schwierige Saison hinter sich. Nach einem guten Start in die Rückrunde fiel die Mannschaft in ein grosses Loch. Umso erfreulicher ist es, dass sich das Team im letzten Spiel wieder zusammen raufte und eine starke Mannschaftsleistung demonstrierte.

 

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rheinauen, 240 Zuschauer, SR: Zenel Musa (Ermir Mustafai, Marco Zehnder)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Rorschach 0:4 (0:2)

Tore: 15. Grecuccio 0 :1, 38. Sulejmani 0:2, 78. Egger 0:3, 80. Gonzalez 0:4

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kälin, Kuster, Sen (68. Gelic), Fisch (61. Keel), Jevtic, Paglianiti, Ratz (46. Philipp Meyer), Krstic, Hamburger, Bjalava

 

FC Rorschach: Silva, Santiago, Bueno, Morina, Gonzalez, Lazaneo, Fuchs, Egger, Greguccio (56. Hodzic), Marku (73. Krijan), Sulejmani (88. Wiedmann)

 

Gelbe Karten: 11. Ratz, 18. Marku, 24. Paglianiti, 70. Hamburger, 80. Kälin (alle wegen Foulspiel)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Egzon Lakna, Roger Meyer, Katavic (alle gesperrt) sowie Thaqi (verletzt)

 

Der FC Diepoldsau-Schmitter verspielt gegen ein kompaktes Rorschach die grosse Chance auf den Ligaerhalt. Die selbst verschuldete 0:4-Niederlage bringt die Rheininsler in akute Abstiegsgefahr.

 

Fehler eiskalt bestraft

Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie. Sie suchten zwar gewillt den Weg zum gegnerischen Tor, agierten im Abschluss aber zu ungestüm. So hatte Diepoldsaus Stürmer Krstic in der achten Spielminute freie Bahn auf das Rorschacher Tor, bediente den mitgelaufenen Ratz aber mit einem ungenauen Querpass, sodass dieser das Leder neben das Tor bugsierte. Nach einer Viertelstunde liess ein Diepoldsauer Verteidiger im Strafraum vor einem Rorschacher Angreifer den Fuss stehen, welcher die Einladung zum darüber stolpern dankbar annahm. Den folgenden Penalty versenkte Grecuccio eiskalt in der rechten Torecke. Diepoldsau reagierte nach dem Gegentreffer zu überhastet. Die Hafner-Elf erarbeitete sich nun mehr Spielanteile, trug ihre Angriffe aber unüberlegt und konzeptlos vor, sodass sich kaum zwingende Torchancen ergaben. Rorschach hingegen lauerte auf seine Chance und nutzte in der 38. Minute einen weiteren haarsträubende Patzer der Diepoldsauer Hintermannschaft zum Kontern: Egger konnte alleine auf Torwart Lehner losziehen und bediente seinen Teamkollegen Sulejmani, welcher nur noch zum 0:2-Pausenstand einzuschieben brauchte.

 

Diepoldsau ohne spielerische Linie

Nach dem Seitenwechsel suchten die Rheininsler den Anschlusstreffer. In der 51. Minute scheiterte Krstic nach einer Vorlage von Philipp Meyer nur knapp am glänzend parierenden Rorschacher Torhüter Silva. Dies war dann aber auch schon alles, was die Rheininsler offensiv zu bieten hatten. Sie verzettelten sich in Einzelaktionen und liessen einen zielgerichteten Spielaufbau vermissen. Rorschach schlug in der 78. Minute nach einem Ballverlust in der Diepoldsauer Verteidigung erneut eiskalt zu. Egger ergatterte sich das Leder, zog aus der Distanz ab und sah den Ball im Netz zappeln. Diepoldsau gab sich nun auf und musste zehn Minuten vor Schluss durch Gonzalez noch einen vierten Treffer einstecken, was die bittere, aber verdiente Niederlage endgültig besiegelte.

Im letzten Spiel auswärts gegen Linth müssen die Rheininsler nun unbedingt punkten und auf Schützenhilfe hoffen, um den Abstieg in die 2. Liga regional noch abwenden zu können. Dafür ist aber eine deutliche Leistungssteigerung jedes einzelnen Spielers, mehr Kampf und eine spielerisches Konzept dringend vonnöten.

 

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rolli, 120 Zuschauer, SR: Stefan Benz, Basel

 

FC Seuzach – FC Diepoldsau-Schmitter 0:0 (0:0)

FC Diepoldsau: Lehner, Bjalava, Kuster, Roger Meyer, Katavic (65. Jetmir Lakna), Thaqi (24. Jevtic), Fisch, Egzon Lakna, Ratz, Krstic (81. Kälin), Hamburger

 

FC Seuzach: Bretscher, Vollenweider, Reto Stahel (12. Stucki), Wieser, Christian Widmer, Ehrismann, Wismer, Gähwiler, Schalcher, Fabian Stahel (90. Lauber), Patrick Widmer

 

Gelbe Karten: 6. Christian Widmer, 14. Katavic, 36. Fabian Stahel, 44. Roger Meyer, 64. Egzon Lakna, 88. Kuster (alle wegen Foulspiel), 86. Patrick Widmer (Reklamieren)

 

Gelb-Rote Karten: 51. Christian Widmer (Foul), 73. Egzon Lakna (Foul)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer (verletzt) und Paglianiti (gesperrt)

 

Der zuletzt sieglose FC Diepoldsau-Schmitter fängt sich wieder und holt auswärts in Seuzach dank einem torlosen Unentschieden einen wohlverdienten Punkt. Mit etwas mehr Glück oder einer besseren Chancenauswertung hätten die Rheininsler die Partie sogar zu ihren Gunsten entscheiden können.

 

Diepoldsau kämpferisch

Von Beginn weg zeigten die Gäste, dass sie nach der blamablen Vorstellung gegen Schaffhausen um Wiedergutmachung bemüht waren. Mittels intensivem Forechecking setzten sie die Platzherren unter Druck und erarbeiteten sich die ersten Torchancen der Partie. In der achten Spielminute bediente Kuster Mittelfeldspieler Bjalava in aussichtsreicher Position. Dieser traf das Leder aber nicht wunschgemäss, sodass es letztlich zu einer leichten Beute für den Seuzacher Torhüter Bretscher wurde. Wenige Minuten später versuchten es Krstic und Ratz aus der Distanz. Während Krstic darüber zielte, landete Ratz‘ satter Schuss in den Armen des Torhüters. In der 17. Minute stand wiederum Krstic nach einem Steilpass von Bjalava im Mittelpunkt des Geschehens. Der Diepoldsauer Stürmer entwischte seinem Bewacher, Torhüter Bretscher konnte seinen Schuss aber noch in den Corner abfälschen. Mitte der zweiten Halbzeit geriet Diepoldsau nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Thaqi aus dem Konzept. Seuzach kam dadurch besser ins Spiel und aufgrund Unaufmerksamkeiten in der Diepoldsauer Hintermannschaft zu zwei ersten Torchancen, die Torwart Lehner schliesslich aber wieder klären konnte. Diepoldsau fing sich danach aber wieder und erspielte sich in der 34. Minute die beste Torchancen der gesamten Partie. Nach einem Zuspiel von Kuster liess Krstic seinen Gegenspieler vor dem Seuzacher Tor aussteigen und zirkelte den Ball aufs Tor. Das Leder sprang aber vom rechten Innenpfosten ins Spielfeld zurück, womit es torlos in die Pause ging.

 

Zu wenig Durchschlagskraft in der Offensive

Auch in der zweiten Halbzeit blieb Diepoldsau mehrheitlich spielbestimmend, während Seuzach sein Heil in Kontern suchte. Zweimal kamen die Gäste dadurch gefährlich vors Diepoldsauer Tor und verpassten die Führung nur knapp. Auch nachdem ein Seuzacher in der 51. Minute aufgrund einer gelb-roten Karte das Spieldfeld verlassen musste, gelang es den Rheininslern aber nicht, aus der Überzahl  Profit zu ziehen. Es mangelte an zielgerichteten Angriffen und an der Durchschlagskraft der Stürmer. Nach einer weiteren gelb-roten Karte gegen einen Diepoldsauer Verteidiger in der 73. Minute war die numerische Gleichheit wieder hergestellt und es entwickelte sich in der Schlussphase ein Kampf auf Biegen und Brechen. Beiden Mannschaften wollte aber kein Tor gelingen, womit es letztlich bei einem leistungsgerechten Unentschieden blieb.

Trotz diesem Punktgewinn steckt Diepoldsau weiter mitten im Abstiegskampf. Am nächsten Samstag müssen die Rheininsler daher im Abstiegskrimi gegen den direkten Konkurrenten Rorschach das volle Leistungspotential ausschöpfen; ansonsten dürfte der Ligaerhalt stark gefährdet sein.

 

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rheinauen, 180 Zuschauer, SR: Michael Lussi (Joel Bortolas, Ueli Buchmann)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – SV Schaffhausen 0:6 (0:2)

Tore: 36. Dubach 0:1, 45. Frontino 0:2, 51. Frontino 0:3, 64. Frontino 0:4, 84. Frontino 0:5, 88. Portmann 0:6

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kälin, Bjalava, Kuster (69. Jetmir Lakna), Roger Meyer, Thaqi (64. Sen), Fisch (57. Egzon Lakna), Jevtic, Paglianiti, Krstic, Hamburger

 

SV Schaffhausen: Hollecker, Glisic, Müller (48. Schmidtke), Lettieri, Dubach, Aulisio, Frontino, Torsello (46. Reber), Staub (55. Mottola), Portmann, Kuc

 

Gelbe Karten: 19. Aulisio, 22. Paglianiti, 34. Portmann (alle wegen Reklamieren), 92. Bjalava (Foul)

 

Gelb-Rote Karte: 63. Paglianiti (Reklamieren)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer (verletzt)

 

Eine solide Leistung reichte einem routinierten und spielstarken SV Schaffhausen, um dem harmlosen FC Diepoldsau-Schmitter eine 0:6-Kanterniederlage zu bescheren. Diepoldsau fand nie ins Spiel und befindet sich nun mitten im Abstiegskampf.

 

Diepoldsau konzeptlos

Beide Mannschaften gingen ohne grosses Abtasten ins Spiel und suchten von Beginn weg die Offensive.  Bei den Rheininslern fehlte eine klare Ordnung und Struktur im Spielaufbau. Nach einzelnen guten Ansätzen landete das Leder aufgrund von Fehlzuspielen jeweils schliesslich wieder beim Gegner. Trotz viel Aufwand schaute so nichts Zählbares heraus. Die spielerisch versierten Gäste bekundeten auch lange Zeit Mühe, die Verteidigung der Platzherren auszuhebeln, wussten eine gute Möglichkeit in der 36. Minute aber abgebrüht auszunutzen. Einen Freistoss im Mittelfeld führten die Schaffhauser schnell aus und überraschten so die Rheininsler mit einem Angriff über die linke Aussenbahn.  Lettieri flankte in den Strafraum, wo Dubach den Ball unbehelligt zur Führung einschiessen konnte. Eine Reaktion der Platzherren blieb aus. Sie vertändelten sich in Einzelaktionen, sodass keine vernünftigen Torchancen resultierten. Schaffhausen wurde nun noch sicherer und nahm das Heft in die Hand. Kurz vor dem Seitenwechsel schubste Schaffhausen Frontino nach einem hohen Ball aus dem Mittelfeld einen Diepoldsauer Verteidiger regelwidrig zur Seite, konnte das Leder dadurch annehmen und Torhüter Lehner mit einem Lobb überlisten. Der Unparteiische anerkannte den Treffer trotzdem, womit es für die Rheininsler mit einem zwei Tore-Rückstand in die Pause ging.

 

Diepoldsau gibt sich auf

Auch in der zweiten Halbzeit blieb Schaffhausen spielbestimmend, während Diepoldsau zu wenig Einsatz und Herzblut zeigte, um die Partie noch zu wenden. In der 51. Minute folgte der nächste Streich der Gäste. Nach einem mustergültigen Angriff legte der eingewechselte Reber für Frontino auf, welcher in abgebrühter Manier seinen zweiten Treffer erzielte. Diepoldsau resignierte nun ganz, wodurch Schaffhausen aufgrund der mehr und mehr nachlassenden Gegenwehr ein leichtes Spiel hatte. In regelmässigen Abständen erarbeiteten sich die Gäste weitere gute Torchancen. In der 64. Minuter erzielte Frontino mittels Penalty sein bereits drittes Tor. Schaffhausen hatte aber auch danach noch nicht genug und deklassierte die Rheininsler aufgrund weiterer Treffer von Frontino und Portmann in der Schlussphase schliesslich mit 0:6.

Diese Form und der mangelnde Einsatz und Teamgeist lassen für den Abstiegskampf der Rheininsler nichts Gutes erahnen. Es bleibt nur zu hoffen, dass diese Kanterniederlage nun auch dem hintersten und letzten Diepoldsauer Akteur die Augen geöffnet hat und von nun an das Team mit vollem Einsatz für den Ligaerhalt kämpfen wird.

 

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportplatz Tellenfeld in Amriswil, 140 Zuschauer, SR: Léonce Lionel Tschudi, Hauterive

 

FC Amriswil – FC Diepoldsau-Schmitter 3:1 (2:1)

Tore: 9. Alajdin Pajaziti 1:0; 23. Thaqi 1:1; 31. Alves 2:1; 93. Florim Pajaziti 3:1

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kuster, Roger Meyer, Sen (61. Jevtic), Thaqi, Fisch, Egzon Lakna, Paglianiti, Ratz (85. Jetmir Lakna), Krstic (65. Katavic), Hamburger

 

FC Amriswil: Meier, Niklaus, Kreis, Mangold, Alves (82. Flück), Egger, Lutz, Macedo (76. Florim Pajaziti), Zaugg, Maiorana (92. Sprenger), Alajdin Pajaziti

 

Gelbe Karten: 34. Kuster (Foul),  50. Kreis (Foul), 57. Thaqi (Unsportlichkeit), 58. Niklaus (Handspiel), 85. Jevtic (Foul), 94. Fisch (Foul)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer (verletzt) und Bjalava (gesperrt)

 

Gegen den FC Amriswil setzte es für den FC Diepoldsau-Schmitter die dritte Niederlage in Folge ab. In einem Spiel auf tiefem Niveau verwerteten die Thurgauer ihre wenigen Chancen konsequent und besiegten die Rheininsler mit 3:1 Toren.

 

Schwieriges Terrain

Beide Mannschaften bekundeten von Beginn weg Mühe mit dem Spielaufbau auf dem nassen, tiefen Terrain. Das Spielgeschehen war geprägt von vielen Fehlpässen und gelungene Kombinationen über mehrere Stationen hatten Seltenheitswert. In der neunten Minute konnten die Platzherren erstmals für Gefahr im Diepoldsauer Strafraum sorgen. Nach einer Flanke kam ein Amriswiler Stürmer zum Abschluss. Torwart Lehner liess das Leder zunächst abprallen, fasste aber nach und brachte schliesslich beide Hände auf den Ball. Trotzdem setzte Amriswils Alajdin Pajaziti nach und stocherte das Leder ins Tor. Zum Missmut der Rheininsler anerkannte der Unparteiische aber den Treffer, womit die Gäste auf bittere Art und Weise in Rückstand gerieten. Die Rheininsler liessen sich dadurch aber nicht entmutigen und strebten den Ausgleich an. Nach elf Spielminuten zwang Diepoldsaus Ratz nach einer Vorlage von Egzon Lakna den gegnerischen Torwart Meier mit einem wuchtigen Schuss zu einer ersten Parade. In der 23. Minute liess der Rheininsler Thaqi dann dem stark parierenden Amriswiler Schlussmann keine Chance mehr. Nach Vorarbeit von Ratz zog Thaqi aufs Tor und versenkte das Leder unter dem rechten Lattenkreuz zum 1:1 Ausgleich. Bereits acht Minuten später stellten die Thurgauer den Vorsprung aber wieder her. Aus einem Gewühl heraus gelangte das Leder zu Alves, der an der Strafraumgrenze draufhielt und den Ball unter die Querlatte in die Maschen setzte. Eine erneute Reaktion der Rheininsler vor der Pause blieb aus.

 

Diepoldsau reagiert zu spät

Nach dem Seitenwechsel erarbeiteten sich die Rheininsler zwar mehr Ballanteile, erzeugten lange Zeit aber nicht den nötigen Druck, um die nun äusserst defensiv ausgerichteten Platzherren um den souveränen Torhüter Meier ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Erst ab der Mitte der zweiten Halbzeit erhöhten die Gäste das Tempo und erarbeiteten sich nun einige gute Möglichkeiten.  Fortuna war den Rheininslern an diesem Tag aber nicht hold. Entweder haperte es an der Präzision im entscheidenden letzten Zuspiel vor dem gegnerischen Tor oder ein Amriswiler Verteidiger brachte beim Abschluss jeweils noch entscheidend seinen Fuss dazwischen, sodass den Gästen kein Tor mehr gelingen wollte. In der Nachspielzeit erzielte Amrwiswil nach einem Konter durch Florim Pajaziti den dritten Treffer, womit Diepoldsaus Niederlage endgültig besiegelt war.

 

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rheinauen, 240 Zuschauer, SR: Raphael Gentile (Alain Asik, Lukas Schwizer)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Kreuzlingen 0:3 (0:1)

Tore: 27. Oegel 0:1, 57. Schoch 0:2, 73. Santabarbara 0:3

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kälin, Philipp Meyer (27. Lakna), Roger Meyer, Katavic (46. Jevtic), Thaqi, Fisch, Paglianiti, Krstic, Hamburger, Ratz

 

FC Kreuzlingen: Belda, Ferrone, Schoch, Rizvanovic, Vallini, Santabarbara, Boudhar, Wagner, Kasseckert (80. Miljic), Tütünci, Oergel (72. Backert)

 

Gelbe Karten: 48. Oergel (Unsportlichkeit)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Kuster (verletzt) und Bjalava (gesperrt)

 

Nach der Derby-Niederlage in Widnau musste der FC Diepoldsau-Schmitter gegen den FC Kreuzlingen eine weitere klare 0:3-Niederlage einstecken. Die technisch versierten Thurgauer waren den Rheininsler spielerisch überlegen und verwerteten ihre Chancen effizient.

 

Unnötiger Rückstand

Nach einem anfänglichen Abtasten waren es die Gäste, die in der elften Minute zur ersten guten Einschussmöglichkeit auf der Rheinauen kamen. Santabarbara, steter Gefahrenherd in den Reihen der Thurgauer, kam aus der zweiten Reihe zum Abschluss und setzte das Leder an den linken Torpfosten. Die Rheininsler ihrerseits agierten in der Offensive harmlos und zu wenig konsequent; die letzten Zuspiele waren oftmals zu ungenau oder landeten in den Beinen der Kreuzlinger Verteidiger.  So konnte der Diepoldsauer Stürmer Krstic in der 24. Spielminute Kreuzlingens Torwart Belda bezeichnenderweise erstmals nach einem Freistoss  richtig prüfen, welchen der Schlussmann aber glänzend parierte. Beim nächsten Angriff der Thurgauer  behinderte ein Rheininsler Verteidiger den Kreuzlinger Stürmer Santabarbara im Strafraum regelwidrig am Torschuss, was sofort den Penaltypfiff des Schiedsrichter auslöste. Oergel liess sich diese Gelegenheit nicht nehmen und versenkte das Leder eiskalt in der linken Torecke. Eine Reaktion der Platzherren nach diesem unnötigen Gegentreffer blieb aus. Die Gäste waren stets einen Schritt schneller am Ball und hatten das Spielgeschehen ohne grossen Aufwand jederzeit unter Kontrolle.

 

Diepoldsau ohne spielerische Linie

Auch nach dem Seitenwechsel liessen die Rheininsler eine spielerische Linie und beherzten Einsatz vermissen, um dem Favoriten Kreuzlingen Paroli zu bieten. Das routinierte und diszipliniert auftretende Kreuzlingen diktierte weiterhin das Spielgeschehen und sorgte in der 57. Minute mit dem zweiten Treffer für die Vorentscheidung. Nach einem mustergültigen Angriff über die linke Seite wurde Schoch mit einer Hereingabe im Strafraum bedient und schoss eiskalt in die linke Torecke ein. Die Gäste hatten aber noch nicht genug. In der 73. Minute markierte Santabarbara nach einer Vorlage von Vallini den 3:0-Endstand.

Um im nächsten wichtigen Spiel gegen Amriswil wieder auf die Erfolgsstrasse zurückzukehren, müssen die Rheininsler die alten Tugenden wieder aufleben lassen: Die Zweikämpfe beherzt annehmen und ein gepflegtes Aufbauspiel betreiben. Dann ist die Chance gross, dass man gegen Amriswil die benötigten Punkte ins Trockene bringt.

 

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rheinauen, 230 Zuschauer, SR: Zenel Musa (Ermir Mustafai, Marco Zehnder)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Balzers 1:1 (0:1)

 

Tore: 44. Karamese 0:1, 76. Krstic 1:1

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kälin, Bjalava, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer, Sen (82. Ratz), Katavic (90. Gelic), Thaqi, Fisch, Krstic

 

FC Balzers: Baumgartner, Caluori, Kaufmann, Tinner, Karamese (73. Eberle), Beck, Hermann, Kieber (65. Castelberg), Hanselmann, Brändle (62. Piperno), Quintans

 

Gelbe Karten: 68. Roger Meyer (Foul)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Paglianiti (verletzt) und Hamburger (gesperrt).

 

In einem intensiven und schnellen Spiel trennten sich der FC Diepoldsau-Schmitter und der FC Balzers mit einem leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Während die erste Halbzeit den routinierten und ballsicheren Liechtensteinern gehörte, konnten sich die Rheininsler in der zweiten Spielhälfte ein Chancenplus erarbeiten.

 

Diepoldsau ausgekontert

Die Gäste erwischten den besseren Start in die Partie. Bereits in der dritten Spielminute kam der Balzner Stürmer Beck nach einem Stellungsfehler in der Diepoldsauer Defensive erstmals aus aussichtsreicher Position zum Abschluss, setzte das Leder jedoch neben das Tor. Danach bekamen die Zuschauer aber lange Zeit keine Torchancen mehr zu sehen. Beide Mannschaften suchten ihr Heil in langen Bällen auf die Stürmer. Die meisten Zuspiele landeten aber in der vielbeinigen Abwehr des Gegners, sodass sich ein intensiver Schlagabtausch im Mittelfeld entwickelte. Die Balzner erwiesen sich dabei als ballsicherer und konnten das Spielgeschehen mehrheitlich in die Platzhälfte der Rheininsler verlagern. Diepoldsau gelangen in dieser Phase keine zusammenhängenden Spielzüge über mehrere Stationen, mit denen die Stürmer etwas anfangen konnten. Die Hintermannschaft der Platzherren hatte die gegnerischen Stürmer aber im Griff und liess kaum Gefahr aufkommen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel ermöglichte eine Unaufmerksamkeit in der Rheininsler Defensive den Gästen eine Kontermöglichkeit, welche diese zur etwas schmeichelhaften 1:0 Pausenführung zu nutzen wussten. Der linke Balzner Flügel entwischte dabei seinem Bewacher aus abseitsverdächtiger Position und bediente mit einem Querpass den in der Mitte lauernden Karamese, welcher nur noch einzuschieben brauchte.

 

Rheininsler Aufholjagd

Nach der Pause kamen die Diepoldsauer mit mehr Biss aus der Kabine. Sie attackierten den Gegner nun energischer und agierten konsequenter im Spielaufbau. Dadurch erarbeiteten sie sich die eine oder andere gute Torchance. In der 55. Minute setzte sich Stürmer Krstic gleich gegen mehrere Verteidiger durch, schlenzte das Leder aber anschliessend knapp über das Tor. Wenige Minuten später schoss auch sein Sturmpartner Katavic nach einer Vorlage von Thaqi den Ball über das Ziel hinaus. In der 76. Minute war dann das Diepoldsauer Sturmduo für den Ausgleich zuständig. Nach einer Flanke von Kuster konnte der Balzner Torhüter Baumgartner einen Kopfball von Katavic nicht festhalten, sodass der lauernde Krstic erben und zum 1:1 einschiessen konnte. Da Balzers in der zweiten Spielhälfte verhalten agierte und nur durch vereinzelte Konter auf sich aufmerksam machte, witterte Diepoldsau nun seine Chance auf den Sieg und forcierte in der Schlussphase seine Angriffsbemühungen. Mehr als zwei, drei Abschlüsse, die entweder neben dem Tor oder in den Armen des Balzner Torhüters landeten, schauten schliesslich aber nicht heraus, sodass es beim leistungsgerechten Unentschieden blieb.

 

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rheinauen, 250 Zuschauer, SR: Samuel Waeber (Antonio Da Costa José, Michael Lüthi)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Wängi 2:0 (2:0)

 

Tor: 21. Krstic 1:0, 42. Krstic 2:0

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kälin, Philipp Meyer, Roger Meyer, Bjalava, Kuster, Sen (67. Thaqi), Katavic (72. Jevtic), Fisch, Krstic (82. Gelic), Hamburger

 

FC Wängi: Meiler, Schlittler, Germann (55. Balzli), Bruggmann, Gantenbein, Derungs, Tuchschmid, Haag (68. Simoni), Sandmeier, Dilsiz, Böhi (55. Votta)

 

Gelbe Karten: 17. Bruggmann, 45. Derungs, 45. Hamburger, 61. Kuster (alle wegen Foulspiel)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Paglianiti (gesperrt)

 

Der FC Diepoldsau-Schmitter setzt seine Siegesserie fort und besiegt im Schongang ein harmloses Wängi verdient mit 2:0. Die Rheininsler waren dem Gegner in allen Belangen überlegen und konnten es sich leisten, viele gute Torchancen leichtfertig zu vergeben.

 

Krstic zweimal eiskalt

Nach einem anfänglichen gegenseitigen Abtasten auf der Rheinauen zeigte Diepoldsau, dass es gewillt war die Partie zu seinen Gunsten zu entscheiden und setzte die Gäste mittels intensivem Forechecking unter Druck. Nach einer Viertelstunde konnten sich die Platzherren die ersten guten Torchancen erarbeiten, wobei es aber noch an der nötigen Präzision im Abschluss mangelte. So kam Krstic nach Vorarbeit von seinem Sturmpartner Katavic im Gäste-Strafraum zum Abschluss, ein gegnerischer Verteidiger konnte seinen Schuss vor der Torlinie aber noch abblocken. Beim nächsten Angriff wurde Katavic von Sen mustergültig mit einem Querpass in Szene gesetzt, hämmerte das Leder jedoch an die Querlatte. In der 21. Minute war die Führung für die Platzherren dann fällig. Nach einem Steilzuspiel von Bjalava entwischte Diepoldsaus Stürmer Krstic der gegnerischen Hintermannschaft und markierte in abgebrühter Manier das 1:0. Eine Reaktion der Gäste blieb aus. Die spielerisch limitierten Thurgauer konnten abgesehen von einzelnen wenigen Kontern die kompakte Rheininsler Verteidigung nie ernsthaft gefährden. Diepoldsau bestimmte das Spiel und kam aufgrund schöner Angriffe über mehrere Stationen zu weiteren guten Abschlussmöglichkeiten, die aber teilweise leichtfertig vertan wurden. Erst kurz vor dem Seitenwechsel, in der 42. Minute, schlug der Rheininsler Goalgetter Krstic nochmals eiskalt zu. Von Spielmacher Philipp Meyer mittels idealem Zuspiel lanciert, liess Krstic seinen Gegenspieler hinter sich und markierte mit einem wuchtigen Schuss seinen zweiten Treffer zum 2:0 Pausenstand.

 

Diepoldsau fahrlässig

In der zweiten Halbzeit diktierten die Rheininsler das Spielgeschehen weiterhin nach Belieben, während Wängi harmlos blieb. Die Platzherren agierten aber zu nonchalant und liessen in der zweiten Spielhälfte sämtliche guten Torchancen aus, da sie im Abschluss nicht mehr mit der nötigen Konzentration und Zielstrebigkeit zu Werke gingen wie in der ersten Halbzeit. So blieb es letztlich bei einem nie gefährdeten 2:0-Sieg für Diepoldsau. Im nächsten Spiel gegen Balzers dürfte sich eine solch mangelhafte Chancenauswertung aber rächen. Die Rheininsler müssen daher gegen die spielstarken Liechtensteiner über die gesamte Spieldauer wieder mehr Effizienz an den Tag legen, wenn sie ihre Siegesserie fortsetzen wollen.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportanlage Rheinauen, 200 Zuschauer, SR: Maurizio Cairoli (Daniel Mijic, Leandr Giulini)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Töss 1:0 (1:0)

 

Tor: 39. Krstic 1:0

 

FC Diepoldsau: Lehner, Kälin, Philipp Meyer, Roger Meyer, Sen, Katavic (75. Jetimir Lakna), Thaqi, Fisch, Paglianiti, Krstic (88. Sajnoski) , Hamburger (81. Egzon Lakna)

 

FC Töss: Meili, Mazrekaj, Latifi, Malis, Mutlu, Grbovic, Kastrati, Ehrensberger, Murina, Baskapan, Keserovic (84. Tavares Gawlik)

 

Gelbe Karten: 70. Malis (Foul), 87. Krstic (Reklamieren)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Kuster und Bjalava (beide gesperrt).

 

Nach der blamablen Leistung gegen Chur zeigte der FC Diepoldsau-Schmitter zu Hause gegen den FC Töss die geforderte Reaktion und besiegte die Zürcher verdient mit 1:0. Die Rheininsler agierten kämpferischer als die Gäste und konnten sich dadurch ein Chancenplus erarbeiten.

 

Motivierte Platzherren

Es war auf der Rheinauen von Beginn weg zu spüren, dass die Hafner-Elf nach der zuletzt miserablen Vorstellung in Chur für Wiedergutmachung sorgen wollte. Die Platzherren gingen demzufolge beherzt in die Zweikämpfe und betrieben gegen die Winterthurer ein intensives Forechecking. Die erste gute Torchance in der vierten Spielminute gehörte aber dennoch den Gästen. Nach einem weiten Zuspiel aus dem Mittelfeld konnte Keserovic alleine auf Diepoldsaus Torhüter losziehen und versuchte den herauseilenden Lehner mit einem Lobb zu überlisten. Lehner spekulierte aber richtig und konnte den Ball schliesslich abwehren und die Gefahr entschärfen. In der Folge erarbeiteten sich die Platzherren mehr Spielanteile. Die Rheininsler gewannen die meisten Duelle im Mittelfeld und spielten sich über die beiden starken Flügel Sen und Thaqi einige gute Chancen heraus. In der siebten Minute setzte Diepoldsaus neuer Stürmer Krstic das Leder mittels Kopfball nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Wenige Minuten später konnte Töss-Torwart Meili einen satten Weitschuss von Thaqi nur mit Mühe in den Corner lenken. In der 22. Minute bediente Krstic seinen Teamkollegen Philipp Meyer, der für den gesperrten Bjalava die Spielmacherrolle übernahm, mit einem schönen Querpass vor dem Strafraum. Meyers Schuss geriet jedoch über das Tor. Wenige Minuten später zielte auch Diepoldsaus Stürmer Katavic über das Ziel hinaus. Töss setzte demgegenüber voll auf Konter und erwischte Diepoldsau das eine oder andere Mal auf dem falschen Fuss. In der Chancen-Auswertung zeigten die Gäste-Stürmer aber ebenfalls Nerven und Diepoldsaus Torhüter Lehner konnte sich dadurch etliche Male auszeichnen. Ein lehrbuchmässiger Angriff der Rheininsler in der 39. Minute führte dann  zur 1:0 Pausenführung. Katavic lancierte Thaqi mit einem idealen Steilzuspiel auf der linken Aussenbahn, worauf Thaqi seinen Bewacher abschüttelte und den in der Mitte lauernden Krstic mit einer Musterflanke bediente. Krstic liess sich nicht zweimal bitten und setzte das Leder mit einem präzisen Kopfball in die Tormaschen.

 

 

Souveräne Diepoldsauer Defensive

In der zweiten Halbzeit agierte Töss offensiver, kam aber kaum zu weiteren zwingenden Torchancen. Diepoldsaus Hintermannschaft stand kompakt und hatte die gegnerischen Stürmer jederzeit im Griff. Die entstandenen Räume eröffneten Diepoldsau seinerseits Konterchancen. Die Rheininsler Offensivleute agierten dabei aber zu wenig abgebrüht und liessen die guten Möglichkeiten ungenutzt. Daher musste Diepoldsau bis zum Schluss nochmals zittern, brachte die knappe Führung schliesslich aber über die Runden.

Diepoldsaus Sieg war verdient, da die Rheinsler die aktivere, konzentriertere Mannschaft waren. Kann die Hafner-Elf im nächsten Spiel gegen Altstätten an diese gute Leistung anknüpfen, sind auch im Derby drei Punkte im Bereich des Möglichen.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

 

Sportplatz Ringstrasse, 300 Zuschauer, SR: Andreas Jost (Langenthal)

 

Chur 97 – FC Diepoldsau-Schmitter 3:1 (3:0)

 

Tore: 22. Mani 1:0, 31. Derungs 2:0, 45. Mani 3:0, 72. Fisch 3:1

 

FC Diepoldsau: Lehner, Bjalava, Philipp Meyer, Kuster (83. Egzon Lakna), Roger Meyer, Katavic (56. Sajnoski), Thaqi, Jetmir Lakna, Fisch, Jevtic (64. Kälin), Hamburger

 

Chur 97: Zuvic, Joos, Waser, Mani, Masri, Derungs (54. Akyer), Maffiew, Zarn (67. Bürkli), Sutter, Giacomelli, Kameri (54. Fausch)

 

Gelbe Karten: 49. Joos (Foul), 50. Bjalava (Foul), 73. Kuster (Reklamieren)

 

Gelb-Rote Karte: 86. Bjalava (Foul)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Ratz (krank), Paglianiti (gesperrt), Sen (abwesend) sowie Kristic (noch nicht spielberechtigt)

.

Ein ersatzgeschwächter FC Diepoldsau-Schmitter verlor auswärts in Chur diskussionslos mit 1:3. Die Rheininsler erwachten erst allmählich in der zweiten Halbzeit, waren den Bündner aber in allen Belangen unterlegen.

Verunsicherte Gäste

Die Vorzeichen für das Spiel standen nicht gut. Gleich vier Stammspieler fehlten auf der Seite der Rheininsler, was sich schon zu Beginn der Partie in Verunsicherung zeigte. Die Bündner hingegen gingen beherzt zur Sache und waren stets einen Schritt schneller am Ball als die Gäste. Chancen liessen nicht lange auf sich warten. Bereits in der dritten Spielminute wurde Diepoldsaus Torhüter Lehner nach einem Freistoss von Derungs erstmals geprüft. Zwei Minuten später kam wiederum Derungs im Diepoldsauer Strafraum unbehelligt zum Abschluss. Torhüter Lehner konnte das Leder reflexartig noch an den Pfosten lenken. Die Gäste ihrerseits kamen erstmals nach einer guten Viertelstunde zu einer Torchance, ihr Spielmacher Bjalava machte nach einer Vorlage von Katavic im Strafraum aber einen Haken zu viel, sodass ein gegnerischer Verteidiger die Gefahr wieder entschärfen konnte. Dies war aber auch schon alles gewesen, was die Rheininsler in der ersten Spielhälfte offensiv zu bieten hatten.  Die Platzherren bestimmten das Geschehen auf dem Platz nach Belieben und hatten gegen die Diepoldsauer, bei denen an diesem Tag nichts zusammenpassen wollte, ein leichtes Spiel. Mit weiten Bällen und Hereingaben von den Aussenbahnen hebelten sie die Abwehr der Gäste ein ums andere Mal aus. In der 22. Minute war die Führung für Chur fällig. Nach einem Eckball stieg der grossgewachsene Mani im Rheininsler Strafraum am höchsten und köpfte das Leder in die Maschen zum 1:0. Eine Minute später gelang den Bündnern beinahe der zweite Treffer. Giacomelli bugsierte das Leder nach einer Hereingabe von Maffiew nur knapp über die Torlatte. Kurz darauf zielte auch Mani mittels Kopfball nur haarscharf am Ziel vorbei. In der 31. Minute bewies Derungs mehr Treffsicherheit. Nach einer Flanke kam er im Strafraum unbewacht zum Abschluss und spitzelte das Leder zum 2:0 in die linke Torecke.  Auch nach dem zweiten Gegentreffer blieb eine Reaktion der uninspiriert wirkenden Diepoldsauer aus. Chur hingegen hatte noch nicht genug und drückte vor der Pause auf den dritten Treffer, welcher ihnen kurz vor dem Seitenwechsel auch gelang. Nach einem Eckball stand Mani im Strafraum einmal mehr am richtigen Ort und köpfte den Ball zum verdienten 3:0 Pausenstand ins Netz.

Anschlusstreffer zu spät

In der zweiten Halbzeit schaltete Chur einen Gang zurück und beschränkte sich auf die Verwaltung des komfortablen Vorsprungs. Die Gäste gingen nun etwas energischer in die Zweikämpfe und konnten das Spiel dadurch ausgeglichener gestalten. In der Offensive mangelte es den Rheininslern aber an der Durchschlagskraft, sodass sie kaum zu zwingenden Torchancen kamen. Bezeichnenderweise war Verteidiger Fisch in der 71. Minute für den Anschlusstreffer besorgt. Nach einer Flanke von Bjalava schoss er das Leder präzis in die linke Torecke zum 3:1. Der Anschlusstreffer kam hingegen zu spät und vermochte die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Die routinierten Bündner standen hinten sicher und liessen in der Folge nichts mehr anbrennen.

Die Absenz einiger Stammspieler darf keine Entschuldigung für den lustlosen Auftritt der Rheininsler sein. Will Diepoldsau in den nächsten Spielen aus dem Abstiegsstrudel herauskommen, sind engagiertere und konzentriertere Leistungen vonnöten.

 

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 200 Zuschauer, SR: Sandi Bosnic (Abdullah, Süyüm, Simone Schmid)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Bazenheid 1:1 (1:0)

 

Tore: 39. Bjalava 1:0; 85. Maag 1:1

 

FC Diepoldsau: Steuble, Bjalava, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer, Sen, Katavic (85. Lakna), Thaqi (77. Ratz), Fisch (72. Kälin), Paglianiti, Hamburger

 

FC Bazenheid: Mäder, Rey, Pfister, Ott, Maksuti (91. Hasanovic), Freid, Baumann (80. Spadavecchia), Gebert, Maag, Vieira, Studer (60. Gregorin)

 

Gelbe Karten: 22. Paglianiti (Foul), 44. Bjalava (Foul), 45. Roger Meyer (Reklamieren), 51. Gebert (Unsportlichkeit), 56. Maksuti (Foul), 84. Kälin (Foul), 93. Hasanovic (Foul)

 

Gelb-Rote Karte: 52. Gebert (Unsportlichkeit)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Kristic (noch nicht spielberechtigt).

 

Der FC Diepoldsau-Schmitter lieferte zum Auftakt der Rückrunde eine ansprechende Leistung ab. Die Rheininsler waren dem FC Bazenheid spielerisch klar überlegen, mussten fünf Minuten vor Spielende gegen zehn Toggenburger aber noch den vermeidbaren Ausgleich hinnehmen.

Verdiente Pausenführung

Der Beginn der Partie war geprägt von einem gegenseitigen Abtasten, welches sich mehrheitlich im Mittelfeld abspielte. Beide Mannschaften standen hinten sicher und gewährten dem Gegner nur wenig Raum, um ein zielgerichtetes Kombinationsspiel aufzuziehen. Nach einer guten Viertelstunde nahmen die Platzherren auf der Rheinauen dann aber allmählich das Zepter in die Hand und erarbeiteten sich über ihre schnellen Flügel die ersten Möglichkeiten. Besonders Marco Sen, der neue Mittelfeldspieler in den Reihen der Hafner-Elf, hängte seine Gegenspieler auf der Aussenbahn immer wieder ab und bediente die Offensivleute mit guten Zuspielen. So spielte der wirblige Sen in der 32. Minute Stürmer Katavic frei, welcher Paglianiti mit einem Steilpass lancierte. Paglianiti konnte seinem Bewacher zwar entwischen, sein Schuss geriet aber knapp über das Gäste-Tor. Wenige Minuten später hatte Katavic nach einem Sen-Zuspiel eine weitere gute Möglichkeit, traf aber das Leder nicht wunschgemäss, sodass der Ball schliesslich im Corner landete. In der 38. Minute versuchte es der Diepoldsauer Stürmer Thaqi mit einem wuchtigen Weitschuss, welchen der Bazenheider Torhüter Mäder abprallen liess. Aber auch beim anschliessenden Nachschuss von Paglianti war der stark parierende Mäder wieder zur Stelle und brachte den Ball schliesslich unter Kontrolle. Eine Minute darauf konnte Kuster im Strafraum nur noch mittels Foul vom Ball getrennt werden. Beim folgenden Elfmeter nahm der neue Diepoldsauer Spielmacher Bjalava Anlauf und versenkte das Leder eiskalt in der linken Torecke zur hoch verdienten 1:0-Pausenführung für die Rheininsler.

Bitterer Ausgleich kurz vor Schluss

Auch nach dem Seitenwechsel gaben die Diepoldsauer auf der Rheinauen weiterhin den Ton an und es schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis sie mit dem zweiten Treffer die endgültige Entscheidung herbeiführen. Als Bazenheid ab der 52. Minute infolge wiederholter Unsportlichkeit von Gebert nur noch zu zehnt auf dem Platz stand, verpassten es die Rheininsler aber die entstandenen Freiräume auszunutzen und liessen eine hochkarätige Chance in der 66. Minute, als Paglianiti nur die Torlatte traf, ungenutzt. Bazenheid kämpfte zwar auch in Unterzahl beherzt, schaffte es aber nie gefährlich vors Diepoldsauer Tor. Es bedurfte in der 85. Minute bezeichnenderweise eines Freistosses für den glücklichen Ausgleich der Gäste. Maag schlenzte den Ball an der schlecht postierten Mauer der Platzherren vorbei; Torhüter Steuble sah den harmlosen Ball zu spät und vermochte nicht mehr einzugreifen. Dadurch verlor Diepoldsau in den Schlussminuten noch zwei unnötige Punkte. Im nächsten Spiel gegen Chur gilt es nun, die Konzentration über die volle Spieldauer aufrechtzuerhalten und die Dominanz in mehr Tore umzusetzen.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 220 Zuschauer, SR: Stephan Benz (Tobias Thommen, Daniele Simoniello)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Linth 04  0:6 (0:4)

Tore: 8. Stokic 0:1, 12. Ismaili 0:2, 39. Ismaili 0:3, 43. Lima 0:4, 61. Ismaili 0:5, 79. Daniel Feldmann 0:6

FC Diepoldsau: Steuble, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer (46. Jevtic), Katavic (46. Bösch), Thaqi (46. Cardili), Fisch, Lakna, Paglianiti, Keel, Hamburger

FC Linth 04: Marty, Shabani, Marco Feldmann, Schnyder, Vranjes, Romano, Lima, Ismaili, Misirli, Daniel Feldmann, Stokic

Gelbe Karten: 60. Kuster, 65. Cardili, 67. Lakna, 78. Philipp Meyer (alle wegen Foulspiel)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Pascal Meyer und Kälin (beide verletzt)

Gegen einen routinierten und kompakten FC Linth bekam der FC Diepoldsau-Schmitter seine Grenzen aufgezeigt und verlor diskussionslos mit 0:6. Die Glarner waren den Rheininsler in allen Belangen überlegen und verwerteten ihre Möglichkeiten konsequent.

Mustergültige Glarner Angriffe

Im letzten Spiel der Vorrunde gegen den FC Linth geriet der FC Diepoldsau-Schmitter schon früh auf die Verliererstrasse. Nach einem Angriff der Gäste in der achten Spielminute missglückte einem Diepoldsauer Verteidiger der Befreiungsschlag; der Ball prallte dem gegnerischen Angreifer Stokic ans Knie und landete schliesslich im Diepoldsauer Tor. Die Rheininsler konnten sich von diesem Schock nicht richtig erholen, denn bereits vier Minuten später stand es schon 0:2. Ein weiter Ball aus der Glarner Verteidigung wurde von einem Mittelfeldspieler mittels Kopfball auf den schnellen Stürmer Ismaili verlängert. Dieser entwischte der Diepoldsauer Hintermannschaft und schoss das Leder abgebrüht in die Maschen. Diepoldsau war nicht in der Lage zu reagieren. Gegen die kompakte und gut organisierte Hintermannschaft der Glarner gab es für die Platzherren kein Durchkommen. Zwei harmlose Abschlussversuche durch Paglianiti und Katavic waren denn auch alles, was die Rheininsler in der ersten Spielhälfte offensiv zu bieten hatten. Linth hingegen lancierte mit weiten, präzisen Zuspielen immer wieder seine pfeilschnellen Stürmer, welche die Rheininsler Hintermannschaft ein ums andere Mal in Verlegenheit brachten. In der 39. Minute erzielte der stetige Gefahrenherd Ismaili seinen zweiten Treffer und überlistete Diepoldsaus Torhüter Steuble mit einem schönen Heber in die linke Torecke. Kurz vor dem Seitenwechsel bewährte sich Ismaili auch noch als Vorbereiter. Nach einem schönen Angriff über den linken Flügel bediente er den in der Mitte lauernden Lima mittels Querpass, welcher nur noch einzuschieben brauchte zum 0:4 Pausenstand.

Harmlose Rheininsler

In der zweiten Halbzeit schaltete Linth einen Gang zurück, blieb aber nach wie vor die spielbestimmende Mannschaft. Diepoldsau war zwar um Resultatskosmetik bemüht, den Gästen aber spielerisch und kämpferisch derart unterlegen, dass sich keine gefährlichen Torchancen kreieren liessen. Linth konterte nach wie vor gefährlich über seine pfeilschnellen Stürmer. Ein weiterer überfallartiger Angriff der Glarner führte in der 61. Minute zum 5:0. Ismaili durfte sich einmal mehr in die Skorer-Liste eintragen lassen. Dies war aber noch nicht genug. In der 79. Minute kamen die Gäste nach einem Foul im Diepoldsauer Strafraum auch noch zu einem Penalty. Daniel Feldmann liess sich diese Gelegenheit nicht nehmen und schoss abgebrüht zum 6:0 Endstand ein.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Pestalozzi in Rorschach, 120 Zuschauer, SR: Mehmed Ljatifi (Ramon Lisci, Manuel Hermann)

 

FC Rorschach – FC Diepoldsau-Schmitter 0:0 (0:0)

FC Diepoldsau: Steuble, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer (74. Ratz), Katavic (74. Bösch), Thaqi (87. Cardili), Fisch, Lakna, Paglianiti, Keel, Hamburger

FC Rorschach: Silva Serdeira, Patrice Baumann, Yves Baumann, Marku, José Gonzalez Rodriguez, Cardia, Morina, David Gonzalez Rodriguez, Tiric, Walz, Lazaneo

Gelbe Karten: 13. Fisch (Foul), 15. José Gonzalez Rodriguez (Reklamieren), 32. Keel (Foul), 34. Morina (Reklamieren), 40. Tiric (Foul), 53. Hamburger (Foul) 66. Patrice Baumann (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Pascal Meyer und Kälin (beide verletzt)

Der FC Diepoldsau-Schmitter kam gegen ein bescheidenes Rorschach nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Der tiefe Pestalozzi-Platz verhinderte ein attraktives Spiel, sodass viele Zuspiele ihre Adressaten nicht fanden.

Chancen auf beiden Seiten nicht genutzt

Diepoldsau startete konzentriert und konnte bereits in der dritten Spielminute die erste Torchance verzeichnen. Nach einer Freistossflanke von Philipp Meyer kam Mittelfeldspieler Paglianiti im Rorschacher Strafraum zum Kopfball. Das Leder landete aber in den Armen des gegnerischen Torwarts Silva Serdeira. Nur wenige Minuten später stellte auch Diepoldsaus Stürmer Katavic nach einer Hereingabe von Thaqi nicht mehr Treffsicherheit unter Beweis, denn auch sein Kopfball stellte für Rorschachs Torhüter eine leichte Beute dar. Aber auch die Platzherren brauchten nicht lange auf ihre erste Chance zu warten. Ein Fehler in der Diepoldsauer Hintermannschaft in der neunten Minute ermöglichte Rorschach eine gute Möglichkeit zur Führung, der Treffer wurde aber wegen Abseits nicht anerkannt. In der 17. Minute hatten wiederum die Rheininsler die nächste Gelegenheit, um in Führung zu gehen. Paglianiti köpfte den Ball nach einem Eckball von Thaqi aber knapp über die Querlatte. Nach einer halben Stunde hätten die Gäste die Führung realisieren müssen. Die Rheininsler demonstrierten eine bilderbuchmässige Ballstafette durch die Mitte und spielten Stürmer Katavic frei. Dieser konnte alleine auf das Rorschacher Tor losziehen; auf dem holprigen Rasen versprang ihm aber der Ball und sein Schuss geriet weit über das Tor. Handkehrum kam auch Rorschach zu seiner besten Chance. Ein Abpraller der Diepoldsauer Verteidigung wurde zur Steilvorlage für einen Rorschacher Stürmer.  Sein Flachschuss landete am Torpfosten und der Ball sprang zurück, dem Diepoldsauer Torhüter Steuble in die Arme. Kurz vor dem Seitenwechsel hatte Rorschach nochmals eine Möglichkeit. Die scharfe Hereingabe des rechten Rorschacher Flügels verpassten aber sowohl Freund als auch Feind. Kurz vor dem Seitenwechsel setzte auch Diepoldsaus Stürmer Thaqi den Ball neben das Tor, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Spiel abgeflacht

In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel ab. Der schwere Boden forderte seinen Tribut. Längere Ballstafetten wurden zur Ausnahme und ein flüssiges Spiel war auf beiden Seiten kaum mehr auszumachen. Beide Mannschaften suchten ihr Heil in weiten Zuspielen auf die Sturmspitzen, die jedoch meist an einem Verteidiger-Bein landeten. Diepoldsau war zwar äusserst bemüht, die drei Punkte doch noch mit nach Hause zu nehmen, brachte aber schliesslich keine zwingenden Chancen mehr zustande. Rorschach gab sich früh mit einem Punkt zufrieden und setzte auf eine massive Verteidigung mit gelegentlichen Kontern. Letztlich endete die Partie mit einer leistungsgerechten Punkteteilung, die jedoch beide Mannschaften nicht weiter bringt.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 250 Zuschauer, SR: Cornelio Zgraggen (Bernard Matosevic, Nicolas Müller)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Seuzach 0:1 (0:1)

Tore: 37. Christian Widmer 0:1

FC Diepoldsau: Steuble, Philipp Meyer, Kuster, Katavic (88. Cardili), Thaqi (82. Bösch), Fisch, Lakna, Paglianiti, Ratz, Keel (84. Jevtic), Hamburger

FC Seuzach: Reali, Vollenweider, Lauber (95. Monosi), Wieser, Christian Widmer, Ehrismann, Uhlmann, Venica, Schalcher (63. Egg), Stahel, Patrick Widmer (92. Fischer)

Gelbe Karten: 43. Stahel (Foul), 45. Uhlmann (Reklamieren), 53. Philipp Meyer (Reklamieren), 80. Keel (Reklamieren), 91. Lauber (Foul)

Gelb-Rote Karte: 70. Stahel (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Pascal Meyer und Kälin (beide verletzt)

Nach zuletzt drei Siegen in Folge lieferte der FC Diepoldsau-Schmitter im Heimspiel gegen den FC Seuzach eine uninspirierte Leistung ab und verlor schliesslich nicht unverdient mit 0:1. Diepoldsau fand gegen die aufopfernd kämpfenden Zürcher, welche einen Penalty zum Sieg verwerten konnten, nie richtig zu seinem Spiel.

Diepoldsau bemüht, Seuzach kontert

Diepoldsau schien von Beginn weg gewillt, den Takt auf der Rheinauen anzugeben und ein frühes Tor zu erzielen. Nach einer Freistossflanke von Philipp Meyer in der dritten Spielminute kam Paglianiti zur ersten Torchance in der Partie, sein Kopfball flog jedoch am Gäste-Tor vorbei. Wenige Minuten später versuchte es Diepoldsaus Spielmacher Keel mittels Weitschuss; Torwart Reali konnte das Leder aber ohne grosse Probleme festhalten. Seuzach beschränkte sich indes auf die Defensive. Bei Gelegenheit konterten die Gäste aber mit ihrem schnellen Kurzpassspiel äusserst gefährlich und konnten die Diepoldsauer Hintermannschaft dadurch in Bedrängnis bringen. So wurde Venica nach einer Viertelstunde im Rheininsler Strafraum mustergültig in Szene gesetzt. Alleine vor Torhüter Steuble schoss er den Ball an den linken Torpfosten. In der Folge waren die Platzherren wieder an der Reihe und konnten nochmals zwei Torchancen verzeichnen. Während Torhüter Reali Keels Schuss noch in den Corner lenken konnte, bugsierte Stürmer Thaqi das Leder nach einer Flanke von Ratz neben das Tor. In der 36. Minute gelangten die Gäste nach einem erneuten Konter in den Diepoldsauer Strafraum. Ein Mittelfeldspieler der Rheininsler stand dabei so ungeschickt, dass Seuzachs Lauber zu Fall kam und der Schiedsrichter auf den Penaltypunkt zeigte. Christian Widmer liess sich diese Gelegenheit nicht nehmen und versenkte das Leder platziert in der rechten Torecke zur Führung für die Gäste. Diepoldsau versuchte noch vor der Pause, auf den Rückstand zu reagieren. Nach einer Vorlage von Kuster gelang es Katavic beinahe, das Skore wieder auszugleichen. Sein Schuss strich jedoch knapp am Torpfosten vorbei, womit es mit dem knappen Rückstand in die Pause ging.

 

Zerfahrenes, unappetitliches Spiel

Nach dem Seitenwechsel hatte Seuzach sogar noch zwei Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Ein Lobb-Ball von Wieser landete neben dem Diepoldsauer Tor und Patrick Widmer scheiterte alleine vor Torwart Steuble. Danach wurde das Spiel immer zerfahrener. Diepoldsau war zwar um den Ausgleich bemüht, fand aber keine spielerischen Mittel, um die beherzt kämpfenden Zürcher in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Auch nach der 70. Minute, als Diepoldsau aufgrund einer gelb-roten Karte gegen Seuzachs Stahel in Überzahl spielen konnte, konnten sich die Platzherren kein entscheidendes Übergewicht im Mittelfeld erarbeiten und kaum zwingende Chancen kreieren. Seuzach machte sich durch gelegentliche Konter aufmerksam und verteidigte den Vorsprung mit einer engagierten Mannschaftsleistung geschickt über die Zeit.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Bühl, 180 Zuschauer, SR: Veton Dizdari, Langenthal

 

SV Schaffhausen – FC Diepoldsau-Schmitter 0:3 (0:0)

Tore: 60. Katavic 0:1, 75. Thaqi 0:2, 80. Thaqi 0:3

FC Diepoldsau: Steuble, Hamburger, Lakna, Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Keel, Paglianiti (92. Roger Meyer), Ratz (88. Jevtic), Thaqi, Katavic (81. Bösch)

SV Schaffhausen: Hollecker, Glisic, Ademi, Dubach, Aulisio, Gianluca Frontino, Ciglar, Wirth, Schmidtke, Gennaro Frontino, Kuc

Gelbe Karten: 40. Hollecker (Reklamieren), 49. Lakna (Foul), 68. Paglianiti (Reklamieren), 93. Bösch (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Pascal Meyer und Kälin (beide verletzt)

Der FC Diepoldsau-Schmitter knüpfte im  Auswärtsspiel gegen Schaffhausen an die guten Leistungen der letzten beiden Spiele an und schlug auch die Munotstädter verdient mit 3:0.  Die Rheininsler zeigten  in diesem Spiel die bis anhin beste Leistung in dieser Saison und überzeugten mit einem zielgerichteten und effizienten Kombinationsspiel auf dem tiefen Terrain.

Selbstbewusste Rheininsler

Mit den Erfolgen aus den letzten beiden Spiele im Rücken startete Diepoldsau selbstbewusst in die Partie und setzte das von Trainer Hafner verlangte Kurzpass-Spiel von Beginn weg konsequent um. Die letzten Zuspiele gerieten auf dem nassen Spielfeld vorerst aber noch etwas zu ungenau, sodass es bis zur zehnten Minute dauerte, ehe die Gäste zur ersten Chance auf dem Sportplatz Bühl kamen. Nach einem Pass von Sturmpartner Thaqi drückte Katavic vor dem Strafraum mit voller Wucht ab, ein Schaffhauser Verteidiger konnte seinen Schuss aber noch abblocken und die Situation entschärfen. Nur wenige Minuten später lancierte Lakna den wirbligen Stürmer Thaqi mit einem weiten Zuspiel. Thaqi tankte sich bis in den Strafraum durch, scheiterte aus spitzem Winkel aber am gegnerischen Torhüter Hollecker. Die sattelfeste Diepoldsauer Verteidigung hatte die technisch versierten Schaffhauser bestens im Griff und liess die Platzherren erst nach einer halben Stunde zu einer ersten veritablen Torchance kommen. Gianluca Frontino wurde im Strafraum freigespielt und kam aus kurzer Distanz zum Abschluss; Diepoldsaus Torhüter Steuble war aber zur Stelle und konnte das Leder mit einem glänzenden Reflex in den Corner parieren. Vor dem Seitenwechsel waren aber wieder die Rheininsler an der Reihe und kamen nochmals zu zwei weiteren guten Torchancen durch Katavic. Beide Male setzte dieser den Ball aber neben das Tor, sodass es torlos in die Pause ging.

Effiziente Chancenauswertung

Nach der Pause legte Diepoldsau nochmals einen Zacken zu und dominierte nun das Spielgeschehen. Schaffhausen sah sich nun in die eigene Platzhälfte zurückgedrängt und war mehrheitlich mit Abwehraufgaben beschäftigt. In der 58. Minute setzte Philipp Meyer Sturmtank Katavic mustergültig in Szene. Im gegnerischen Strafraum vertändelte dieser aber den Ball und verlor ihn schliesslich an Torhüter Hollecker. Zwei Minuten später machte Katavic seinen Fehler aber wieder gut und versenkte das Leder mit einem Weitschuss aus über 20 Metern im linken Lattenkreuz zur 1:0 Führung. Diepoldsau spielte nun noch befreiter auf und die Chancen häuften sich in der Folge. Schaffhausen kam bezeichnenderweise nur noch nach einem Freistoss zu einer Tormöglichkeit, welchen Torhüter Steuble aber sicher über das Tor lenkte. Eine Viertelstunde vor Schluss gelang den Rheininslern nach einem schönen Angriff der zweite Treffer und somit die Vorentscheidung. Nach Vorarbeit von Kuster setzte sich Paglianiti am rechten Flügel durch und bediente Thaqi mit einer schönen Hereingabe. Der im Strafraum lauernde junge Diepoldsauer Stürmer liess sich diese Gelegenheit nicht nehmen und schoss das Leder eiskalt in die linke Torecke ein. Nur fünf Minuten später setzte Keel, der die Stürmer immer wieder mit guten Pässen fütterte, Thaqi im Strafraum mittels Steilzuspiel nochmals in Szene. In abgebrühter Manier markierte Thaqi seinen zweiten Treffer zum 3:0 Endstand.

 

Die Rheininsler siegten letztlich hochverdient, da sie sich ein deutliches Chancenplus herausspielten und eine starke Teamleistung demonstrierten. Mit einer solchen Leistung werden auch im nächsten Spiel gegen Seuzach weitere Punkte auf das Konto der Diepoldsauer hinzukommen.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 300 Zuschauer,  SR: Maurizio Cairoli (Daniel Mijic, Vitomir Simic)

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Amriswil 5:0 (2:0)

Tore: 12. Lakna 1:0, 43. Katavic 2:0, 50. Thaqi 3:0, 55. Paglianiti 4:0, 65. Kuster 5:0

FC Diepoldsau: Steuble, Hamburger, Lakna, Pascal Meyer, Philipp Meyer (71. Fisch), Kuster, Keel, Paglianiti (69. Jevtic), Ratz, Thaqi, Katavic (79. Katavic)

FC Amriswil: Lutz, Niklaus (63. Markovic), Mangold, Zinna (54. Velija), Contartese (76. Da Silva), De Lucia, Pajaziti, Macedo, Zaugg, Maiorana, Flück

Gelbe Karten: 22. Pajaziti (Foul), 28. Paglianiti (Foul), 57. Ratz (Unsportlichkeit), 77. Kuster (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Kälin (verletzt). Sehr gute Schiedsrichter-Leistung.

Gegen den Tabellennachbarn Amriswil fand der FC Diepoldsau-Schmitter auf die Siegerstrasse zurück. Gegen die harmlosen Thurgauer konnten die Rheininsler ihre Chancen konsequent ausnutzen und siegten letztlich diskussionslos mit 5:0.

Zerfahrene erste Hälfte

Bei Diepoldsau war von Beginn an eine gewisse Nervosität und Verunsicherheit zu spüren. Viele Zuspiele landeten beim Gegner, sodass kein vernünftiger Spielaufbau zustande kam. Amriswil betrieb ein intensives Forechecking und provozierte bei den Rheininsler dadurch zusätzliche Ballverluste. Da sich so aus dem Spiel heraus längere Zeit keine Chancen ergaben, musste für den ersten Treffer der Platzherren in der zwölften Spielminute die Brechstange herhalten. Egzon Lakna, Scharfschütze in Diepoldsaus Diensten, fasste sich ein Herz, hielt aus über 25 Metern drauf und sah den Ball in der rechten Torecke zum 1:0 einschlagen. Nur vier Minuten später gelang den Rheininslern beinahe der zweite Treffer. Nach einer Flanke von Ratz stieg Katavic am höchsten, sah seinen Kopfball aber vom Amriswiler Torhüter Lutz pariert. Wer nun aber glaubte, der Führungstreffer gäbe den Rheininslern Aufwind und Sicherheit, wurde enttäuscht. Nach wie vor prägten Fehlpässe die Partie. Auch Amriswil war nicht in Lage, auf den Rückstand zu reagieren. Die Gäste kämpften zwar beherzt, konnten offensiv aber keine Akzente setzen und die stabile und gut organisierte Rheininsler Defensive auch nicht nur annähernd in Bedrängnis bringen. Es resultierte ein zermürbender Abnützungskampf, welcher mehrheitlich im Mittelfeld ausgetragen wurde. Erst kurz vor dem Seitenwechsel sorgte Diepoldsau mit einem schönen Angriff wieder einmal für einen Lichtblick in der bis anhin ereignisarmen Partie. Katavic bediente Kuster am linken Flügel. Dieser tankte sich bis zur Grundlinie durch und legte auf Katavic zurück, welcher das Leder wuchtig in die rechte Torecke zum 2:0-Pausenstand einschoss.

Amriswil brach ein

Der Start in die zweite Spielhälfte gelang Diepoldsau nach Mass. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff  unterlief ein Amriswiler Verteidiger einen weiten Ball aus der Diepoldsauer Defensive, sodass Stürmer Thaqi unbehelligt vor Torhüter Lutz an das Leder kam und diesen mit einem sehenswerten Lobb zum 3:0 überlisten konnte. Nun war die Partie vorentschieden und der Widerstand der Gäste gebrochen. Diepoldsau zeigte sich ab diesem Zeitpunkt sicherer und kam in der Folge zu weiteren guten Möglichkeiten.  In der 55. Minute luchste Mittelfeldspieler Paglianiti einem Amriswiler den Ball vor dem Strafraum ab und erzielte mit einem platzierten Schuss in die rechte Torecke das 4:0. Nur zehn Minuten später durfte sich auch noch Tobias Kuster in die Scorerliste eintragen lassen. Nach einem idealen Steilpass von Keel umkurvte er den gegnerischen Torwart und schob zum 5:0 ein. In der Schlussphase schaltete Diepoldsau einen Gang zurück und ging nach 90 Minuten als verdienter Sieger vom Platz. Bereits am Mittwoch wird sich aber zeigen, was die Leistungssteigerung der Rheininsler gegenüber den letzten Partien wert ist. Dann nämlich kommt es auf der Rheinauen zum Derby gegen den FC Widnau. Widnau wird einen anderen Prüfstein darstellen als Amriswil.

 

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Hafenareal Kreuzlingen, 240 Zuschauer, SR: Raphael Gentile (Iskender Dogan, Leroy Hartmann)

 

FC Kreuzlingen – FC Diepoldsau-Schmitter 4:1 (2:1)

Tore: 9. Miljic 1:0, 31. Paglianiti 1:1, 38. Kasseckert 2:1, 64. Santabarbara 3:1, 81. Channaoui 4:1

FC Diepoldsau: Steuble, Hamburger, Lakna, Pascal Meyer, Fisch, Tobias Kuster, Keel, Paglianiti, Ratz (46. Roger Meyer), Bösch (89. Messay Kuster), Katavic (46. Cardili)

FC Kreuzlingen: Meier, Häni, Wagner, Ferrone, Backert, Pajaziti (68. Vallini), Oergel, Alves (78. Pfleiderer), Kasseckert, Santabarbara, Miljic (39. Channaoui)

Gelbe Karten: 54. Hamburger (Foul), 65. Channaoui (Unsportlichkeit), 82. Oegel (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer, Kälin (beide verletzt) und sowie  Bujar Thaqi (gesperrt)

Der FC Diepoldsau-Schmitter kommt nicht vom Fleck. Gegen einen spielstarken FC Kreuzlingen setzte es für die Hafner-Elf auswärts eine deutliche 4:1-Niederlage ab. Die verunsichert wirkenden Rheininsler waren den Thurgauern spielerisch klar unterlegen, weshalb die Niederlage auch in dieser Höhe gerecht ausfiel.

Schmeichelndes 2:1 zur Pause

Die Platzherren nahmen von Beginn weg das Zepter in die Hand und lancierten über ihre technisch versierten Offensivspieler erste Angriffe. Bereits in der neunten Spielminute gelang den Thurgauern die Führung. Miljic wurde von seinem Sturmpartner Santabarbara steil lanciert, entwischte der Diepoldsauer Hintermannschaft und versenkte den Ball in der linken Torecke. Der Gegentreffer schien die Gäste aber nicht richtig wachzurütteln, denn es waren die Kreuzlinger,  die in der Folge durch Alves und Kasseckert zu weiteren guten Chancen kamen, diese jedoch nicht mehr zu nutzen vermochten. Von Diepoldsau war lange nichts zu sehen. Die Rheinininsler fanden nicht richtig ins Spiel und ein gepflegter Spielaufbau war auf Seiten der Gäste nicht auszumachen. Überraschend kamen die Diepoldsauer nach einer guten halben Stunde dennoch zum Ausgleich. Nach einem Distanzschuss von Lakna liess der Kreuzlinger Torwart Meier das Leder abprallen; Paglianiti war im Strafraum zur Stelle und konnte mühelos zum 1:1 einschieben. Der Ausgleich verlieh den Rheininslern aber nicht den nötigen Auftrieb. Weiterhin gaben die Platzherren im Hafenareal den Ton an und stellten in der 38. Minute den Vorsprung wieder her. Nach einem Latten-Kracher von Miljic konnte Diepoldsaus Torhüter Steuble den Nachschuss von Santabarbara zwar noch abwehren, war gegen den darauf folgenden Nachschuss von Kasseckert aber machtlos. Mit dem 2:1 zur Pause waren die Rheininsler noch gut bedient, denn angesichts des deutlichen Chancen-Plus der Kreuzlinger hätte der Rückstand noch höher ausfallen können.

Keine Reaktion gezeigt

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Rheininsler blass. Die Hafner-Elf konnte offensiv keine Akzente setzen und war gegen die immer wieder heranstürmenden Thurgauer überfordert.  Der eingewechselte Kreuzlinger Stürmer Channaoui setzte sich in der 63. Minute am rechten Flügel durch und bediente Alves mit einem idealen Querpass. Nur haarscharf  hämmerte Alves das Leder über das Tor. Eine Minute später war das 3:1 dann aber Tatsache. Nach einem schönen Angriff lancierte Oergel den stetigen Gefahrenherd Santabarbara mittels einem Querzuspiel. Santabarbara liess sich diese Gelegenheit nicht nehmen und brachte den Ball abgebrüht im Tor unter. Damit war die Niederlage der Rheininsler besiegelt. Kreuzlingen hatte aber noch nicht genug und kam in der 81. Minute durch Channaoui noch zum vierten Treffer. Für die Rheininsler gilt es nun, diese Niederlage schnell abzuhaken und am nächsten Wochenende gegen Amriswil endlich wieder Punkte einzufahren, will man die Lage auf der Rheinauen nicht noch prekärer werden lassen.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinau, 250 Zuschauer

 

FC Balzers – FC Diepoldsau-Schmitter 4:2 (2:1)

Tore: 13. Thomas Beck 1:0, 19. Tobias Kuster 1:1, 39. Roger Beck 2:1, 64. Thaqi 2:2, 81. Kaufmann 3:2, 87. Thomas Beck 4:2

FC Diepoldsau: Steuble, Pascal Meyer, Tobias Kuster (88. Cardili), Katavic (72. Messay Kuster), Thaqi, Bösch, Fisch, Egzon Lakna, Jevtic (71. Jetmir Lakna), Ratz, Hamburger

FC Balzers: Tichy, Eberle, Caluori, Kaufmann, Karamese, Thomas Beck, Roger Beck, Hermann, Wille, Kieber, Hanselmann

Gelbe Karten: 33. Steuble (Reklamieren), 56. Thaqi (Foul), 68. Katavic (Reklamieren), 82. Pascal Meyer (Reklamieren), 84. Tobias Kuster (Unsportlichkeit)

Gelb-Rote-Karte: 68. Thaqi (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Paglianiti, Keel (beide gesperrt), Philipp Meyer, Roger Meyer sowie Kälin (alle verletzt)

Gegen den Leader Balzers konnte ein ersatzgeschwächter FC Diepoldsau-Schmitter lange Zeit erstaunlich gut mithalten und beinahe für eine Überraschung sorgen. Die routinierten Liechtensteiner wussten aber Unaufmerksamkeiten in der Rheininsler Defensive eiskalt auszunutzen und siegten letztlich dank zwei Toren in der Schlussphase etwas glücklich mit 4:2.

Ausgeglichene Partie

Diepoldsau zeigte von Beginn weg keinen unnötigen Respekt vor dem Tabellenführer und spielte nach einem anfänglichen Abtasten munter nach vorne. In der neunten Minute kam Diepoldsaus Ratz vor dem Balzner Tor erstmals zum Abschluss, sein Schuss ging jedoch über das Ziel hinaus. Mehr Effizienz zeigten die Liechtensteiner, denn sie konnten ihre erste Torchance in der 13. Minute sogleich zur Führung nutzen. Nach einem weiten Zuspiel von Kaufmann sah der gefährliche Balzner Angreifer Thomas Beck, dass Diepoldsaus Torhüter Steuble zu weit vor dem Tor stand, und überlistete ihn mit einem schönen Lobb zum 1:0. Die Gäste liessen sich durch diesen unnötigen und überraschenden Gegentreffer aber nicht entmutigen und forcierten den schnellen Ausgleich, der in der 19. Minute gelang. Mittelfeldspieler Tobias Kuster erkämpfte sich im Zentrum das Leder, lief einige Meter und versenkte das Leder mit einem wuchtigen Schuss aus 25 Metern via rechten Torpfosten in den Maschen.  Danach war im ausgeglichenen Spiel wieder das Heim-Team an der Reihe und erhielt innert kürzester Zeit gleich zweimal einen indirekten Freistoss im Diepoldsauer Strafraum zugesprochen. Beide Versuche schlugen aber deutlich fehl. Etwas glücklich gelang den Liechtensteinern in der 39. Minute doch noch das 2:1. Stürmer Roger Beck, Bruder des Torschützen zum 1:0 und nicht minder torgefährlich, hielt aus 25 Metern drauf und sah den noch abgefälschten Ball in der rechten Ecke des Diepoldsauer Tors einschlagen. Kurze Zeit später gelang Diepoldsau beinahe wiederum der postwendende Ausgleich. Nach einem Eckball von Tobias Kuster kam Katavic allerdings einen Tick zu spät an den Ball und bugsierte ihn knapp neben das Tor.

 

Fehler umgehend bestraft

In der zweiten Halbzeit vermochten beide Mannschaften längere Zeit offensiv keine Akzente mehr zu setzten. Bei Diepoldsau schlichen sich immer wieder unnötige Fehlpässe ins Spiel ein und die eher konzeptlosen Platzherren konnten ihr starkes Sturmduo nicht mehr richtig in Szene setzen. Dennoch gelang den Gästen in der 64. Minute der Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss von Tobias Kuster bediente Ratz Thaqi mit einer schönen Quer-Vorlage. Dieser zog direkt ab und versenkte den Ball im Kreuzeck. Wenige Minuten später stand der Torschütze wiederum im Mittelpunkt des Geschehens. Nach einer harmlosen Intervention zeigte ihm der Schiedsrichter zum allgemeinen Erstaunen die zweite gelbe Karte und verwies ihn des Feldes. In der Folge war es aber kaum spürbar, dass die Rheininsler nur zu zehnt weiterspielten. Es bedurfte in der 81. Minute eines Freistosses knapp vor der Strafraumgrenze für die erneute Führung der Platzherren. Kaufmann schlenzte den Ball an der schlecht postierten Diepoldsauer Mauer vorbei und via Innenpfosten landete das Leder im Tor. Diepoldsau bäumte sich nach diesem ärgerlichen Gegentreffer zwar nochmals auf, konnte aber in der Schlussphase keine gefährlichen Situationen mehr kreieren. Ein schöner Balzner Konter in der 87. Minute, welchen Thomas Beck zum 4:2 abschloss, besiegelte die Rheininsler Niederlage. In einem insgesamt gehaltlosen Spiel siegte Balzers somit letztlich etwas glücklich und dank grösserer Cleverness.

 

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Wängi – FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Grosswies, 200 Zuschauer, SR: Bozcelik Bora, SRA1: Marzo, SRA2: Ibrulj

 

FC Wängi – FC Diepoldsau-Schmitter 0:1 (0:0)

Tore: 62. Keel

FC Wängi: Meiler, Keller, Schlittler, Bommer, Bruggmann, Gantenbein, Derungs, Tuschschmid, Haag, Angst, Dilsiz

FC Diepoldsau-Schmitter: Steuble, Fisch, Pascal Meyer, E. Lakna, Hamburger, B. Thaqi (46. Jevtic), Paglianiti, Keel, T. Kuster, Bösch (78. Ratz), Katavic (63. Cardili)

Gelbe Karten: 20. Meiler (Handspiel), 24. Meyer (Foul), 26. Paglianiti (Foul), 52. Lakna (Foul), 61. Keller (Foul), 64. Fisch (Unsportlichkeit), 85. Keel (Reklamieren), 90. Cardili (Unsportlichkeit),

Gelb-Rote Karte: 72. Paglianiti (erneutes Foulspiel)

Diepoldsau startete von Beginn an konzentriert und riss das Spielgeschehen sofort an sich. Wängi war in der 1. Halbzeit praktisch nur mit Verteidigen beschäftigt und der Diepoldsauer Torhüter Steuble musste nicht einen einzigen ernsthaften Schuss parieren. In der 15. Minute kam Thaqi nach einem Eckball von Kuster an den Ball und zog sofort ab. Den Schuss lenkte Katavic mit den Zehenspitzen Richtung Tor, Meiler klärte jedoch glänzend. Von der 15. Minute bis zur Pause konnte sich Wängi ein wenig fangen und bei Diepoldsau fehlte meistens der letzte entscheidende Pass. Kurz vor der Pause nochmals Aufregung: Bösch wird im Strafraum klar regelwidrig von hinten umgesäbelt, die Pfeife des Schiedsrichters bleibt jedoch stumm. Somit gehen beide Teams torlos in die Pause.

Auch nach der Pause oft das gleiche Bild: Diepoldsau ist meistens im Ballbesitz und kontrolliert das Spielgeschehen, die absolut zwingenden Chancen fehlen aber. In der 57. Minute dann die grosse Chance: Kuster verlängert einen Pass direkt über die gesamte Abwehr, Bösch nimmt den Ball nach einmaligem Aufprallen direkt aus der Luft. Wieder klärt Meiler im Tor der Thurgauer jedoch stark. Nun suchte Diepoldsau vehement das Tor. In der 61. Minute spielt Fisch einen Pass auf Katavic. Dieser nimmt das Leder an und zieht auf das Tor. Im letzten Moment wird er von einem Verteidiger gestoppt und der Schiedsrichter gibt Gelb und Freistoss für Diepoldsau. Keel lässt sich nicht zweimal bitten und haut den Ball aus 20 Metern flach in die Torhüterecke. Wer jetzt eine wirkliche Reaktion der Thurgauer erwartete, wurde enttäuscht. Wängi agierte schlicht zu harmlos und konnte die gut stehende Abwehr der Diepoldsauer nicht wirklich in Bedrängnis bringen. Nur 3 Minuten nach dem Tor kam der zuvor eingewechselte Cardili im Strafraum an den Ball wo er seinen Bewacher mit einem schönen Trick aussteigen liess. Schlittler konnte in extremis vor dem einschussbereiten Cardili klären. In der 72. Minute zeigte der unsichere und oft fragwürdig pfeifende Schiedsrichter Paglianiti die zweite gelbe Karte nach einem Foul. Die letzten 20 Minuten spielte Diepoldsau also in Unterzahl. Erst jetzt kam Wängi etwas besser ins Spiel und Diepoldsau verteidigte und konterte. In der 78. Minute dann die beste Chance für Wängi. Nach einem langen Ball kam der Stürmer auf halblinker Position zum Abschluss, Steuble klärte gekonnt. Der Ball blieb aber im Spiel und wurde vom Wängier Stürmer herrlich Richtung Penaltypunkt zurückgelegt. Der heranrauschende Mittelfeldspieler vergab aber kläglich. Diepoldsau kam bei Konterchancen immer wieder zu exzellenten Möglichkeiten. In der 82. Minute scheiterte Bösch am Aussennetz, nur 2 Minuten später kam Bösch nach schöner Vorarbeit von Jevtic wieder zum Abschluss, ihm fehlte jedoch das nötige Glück an diesem Tag. Wängi warf jetzt alles nach vorne und kam nach einem Freistoss nochmals zu einer guten Chance, Steuble konnte den direkt auf das Tor gezogenen Freistoss zur Ecke klären. Kurz vor dem Ende hatte Keel nochmals eine 100%-ige, als er bei einem Konter völlig freistehend zum Abschluss kam. Sein versuchter Heber landete aber in den Armen von Meiler.

Somit blieb es beim in dieser Höhe etwas zu tief ausgefallenen Sieg der Diepoldsauer.

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 500 Zuschauer, SR: Fernando Gomes Ferreira, Bedri Sejdi, Jakur Berdynaj

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Altstätten 0:0 (0:0)

FC Diepoldsau: Steuble, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Roger Meyer (46. Messay Kuster), Thaqi (79. Tobias Kuster), Bösch (74. Cardili), Fisch, Jevtic, Paglianiti, Keel, Hamburger

FC Altstätten: Langenegger, Balmer, Wyss, Hutter (7. Gächter), Bösch, Yildiz, Lüchinger, Maliqi (36. Putzi), Zinko (81. Bojaxhi), Steiger, Savanovic

Gelbe Karten: 21. Yildiz, 47. Jevtic (beide wegen Foulspiel)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Katavic und Kälin (beide verletzt)

Im Derby zwischen dem FC Diepoldsau-Schmitter und dem FC Altstätten gab es keinen Sieger. Während Diepoldsau die erste Halbzeit über weite Strecken dominierte, kamen die Gäste nach der Pause besser ins Spiel und zu mehr Torchancen. Da beide Mannschaften im Abschluss aber äusserst harmlos agierten, endete die Partie schliesslich mit einem leistungsgerechten, torlosen Unentschieden.

Diepoldsaus Startfeuerwerk

Die Platzherren gaben den Gästen von Beginn an den Tarif durch und betrieben ein intensives Forechecking. Die Rheininsler gewannen die meisten Zweikämpfe und Torchancen liessen nicht lange auf sich warten. Bereits in der dritten Spielminute kam Thaqi vor dem Altstätter Tor erstmals zum Abschluss, sein Schuss stellte für den routinierten und sicheren Goalie Langenegger aber eine leichte Beute dar. Wenige Minuten später bewies Diepoldsaus Stürmer Marlon Bösch nach einem Eckball von Jevtic auch keine Treffsicherheit, denn sein Kopfball landete neben dem Gäste-Tor. Im Anschluss scheiterte auch Paglianiti am Altstätter Torhüter, welcher seinen scharfen Schuss glänzend parierte. Altstätten konnte nach einem Konter in der 15. Minute erstmals für Gefahr vor dem Diepoldsauer Tor sorgen.  Das letzte Zuspiel im Strafraum geriet aber zu ungenau, sodass Torhüter Steuble den Ball problemlos festhalten konnte. In der Mitte der ersten Halbzeit hatten die Rheininsler dann ihre besten Möglichkeiten, um in Führung zu gehen.  Während Paglianiti nach einer Freistossflanke von Keel das Leder an den Torpfosten köpfte, sah Teamkollege Thaqi seinen Kopfball nach einem Jevtic-Eckball von Torhüter Langenegger pariert. Danach fand Altstätten etwas besser ins Spiel und konnte das Geschehen ausgeglichener gestalten. Im Abschluss agierten aber auch die Städtli-Kicker zu ungenau. Gächter und Bösch setzten den Ball jeweils über bzw. neben das Diepoldsauer Tor, sodass die erste Halbzeit torlos endete.

Altstätten dreht auf

In der zweiten Halbzeit liess Diepoldsau stark nach. Die Hafner-Elf verlor im Mittelfeld viele Zweikämpfe und fabrizierte zahlreiche unnötige Fehlpässe, was einen zielgerichteten Spielaufbau verunmöglichte. Alstätten ging nun energischer zur Sache und riss das Spielgeschehen an sich. Bereits wenige Minuten nach Wiederanpfiff war Diepoldsaus Torhüter Steuble erstmals richtig gefordert und konnte einen Schuss von Steiger in den Corner lenken. Im Anschluss zappelte der Ball dann im Diepoldsauer Tor. Der Schiedsrichter anerkannte den Treffer von Gächter wegen seiner Abseitsposition aber nicht. In der 69. Minute bot sich Gächter die nächste Gelegenheit. Alleine vor Torhüter Steuble schoss er jedoch über das Tor. In der 73. Minute entwischte Yildiz der Diepoldsauer Verteidigung. Steuble war aber wiederum zur Stelle und konnte den Schuss parieren. In der Schlussphase fing sich Diepoldsau wieder und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Die Stürmer waren bei den Verteidigungen aber gut aufgehoben, sodass sich keine hochkarätigen Chancen mehr ergaben. Schliesslich endete das Rheintaler Derby mit einer leistungsgerechten Punkteteilung. Beide Mannschaften müssen ihre Chancenauswertung verbessern, wenn sie in den nächsten Spielen zu weiteren Punkten kommen wollen.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Reitplatz in Winterthur, 100 Zuschauer, SR: Peter Imholz, Oberägeri

 

FC Töss – FC Diepoldsau-Schmitter 3:1 (1:1)

Tore: 37. Keserovic 1:0, 41. Cardili 1:1, 69. Baskapan 2:1, 77. Baskapan 3:1

FC Diepoldsau: Steuble, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Thaqi (74. Messay Kuster), Bösch (40. Cardili), Fisch, Lakna, Keel, Paglianiti, Jevtic (79. Polzhofer), Hamburger

FC Töss: Meili, Defièbre, Mazrekaj, Malis (87. Kutlu), Grbovic, Kastrati, Ehrensberger, Solomun-Egg (90. Tavares Gawlik), Murina, Baskapan, Keserovic

Gelbe Karten: 45. Keel (Foul), 78. Keserovic (Foul), 89. Steuble (Unsportlichkeit)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Roger Meyer, Katavic, Kälin (alle verletzt), Ratz (krank) sowie Tobias Kuster (abwesend)

Der FC Diepoldsau-Schmitter unterlag auswärts dem FC Töss mit 1:3. Die Rheininsler konnten über weite Strecken mit den technisch versierten Winterthurern mithalten; wenige Unachtsamkeiten wurden von den routinierten und abgebrühten Platzherren aber eiskalt ausgenutzt.

Wiederum in Rückstand geraten

Töss erwischte den besseren Start und schon nach wenigen Minuten musste Diepoldsaus Torwart Steuble vor einem heranbrausenden Winterthurer Stürmer erstmals klären. In der achten Spielminute verfehlte ein Freistoss von Mazrekaj das Tor der Rheininsler nur knapp. Nur kurze Zeit später parierte der Diepoldsauer Schlussmann einen Schuss von Baskapan, welcher im Strafraum zum Abschluss kam. Danach kam Diepoldsau besser ins Spiel und konnte das Geschehen ausgeglichener gestalten. Nach einer knappen Viertelstunde lag der Ball erstmals im Netz der Platzherren. Diepoldsaus Regisseur Keel köpfte nach einer Freistossflanke von Philipp Meyer das Leder Richtung Tor; anschliessend wurde der Ball von einem Winterthurer ins eigene Tor bugsiert. Der Schiedsrichter gab den Treffer allerdings nicht, da er ein Foul am Tösser Torhüter gesehen haben wollte. Es folgten nun weitere gute Chancen auf beiden Seiten, die im Abschluss aber leichtfertig vertan wurden. In der 37. Minute konnten die Gastgeber einen unnötigen Ballverlust der Rheininsler im Mittelfeld zur Führung nutzen. Die Winterthurer konterten blitzschnell über die rechte Seite und Keserovic konnte eine präzise Hereingabe mit einem Kopfball in die linke Torecke verwerten. Die Führung währte aber nicht lange, denn nur vier Minuten später konnte Diepoldsau das Skore ausgleichen. Verteidiger Pascal Meyer lancierte den eingewechselten Stürmer Cardili mit einem mustergültigen Steilpass. Cardili konnte seinem Bewacher entwischen und zum 1:1-Pausenstand einschiessen.

Fehler hart bestraft

In der zweiten Halbzeit bekamen die Zuschauer über weite Strecken ein ausgeglichenes Spiel zu sehen. Die Verteidigungen machten ihre Arbeit gut und liessen lange Zeit keine Chancen zu. Ein schnell ausgeführter Einwurf der Winterthurer in der 69. Minute überraschte aber die Rheininsler und ermöglichte den Platzherren die erneute Führung durch Baskapan, welcher unbehelligt das 2:1 markieren konnte. In der 77. Minute wussten die Tösser eine Unaufmerksamkeit der Gäste erneut eiskalt auszunutzen. Nach einem Ballverlust eines Diepoldsauer Verteidigers ergatterte sich Baskapan das Leder und erzielte mit einem schönen Lobb das 3:1. Diepoldsau warf in der Schlussphase nochmals alles nach vorne. Es fehlte aber an zündenden Ideen und Durschlagskraft im Angriff, um die stabile Tösser Defensive nochmals zu überlisten, womit es schliesslich bei der nicht unverdienten Niederlage blieb.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Erachfeld in Bülach; 100 Zuschauer; SR: Veton Dizdari, Langenthal

 

FC Bülach – FC Diepoldsau-Schmitter 5:2 (3:2)

Tore: 2. Keel 0:1; 17. Savic 1:1; 27. Katavic 1:2; 33. Savic 2:2; 45. Mirbaz 3:2, 55. Adedeji Adeyemi 4:2, 64. Mirbaz 5:2

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Katavic (76. Cardili), Thaqi (76. Jetmir Lakna), Callaci, Egzon Lakna (86. Sajnoski), Jevtic, Paglianiti, Keel, Hamburger

FC Bülach: Kunz, Kryeziu, Marsella, Zürcher, Savic (68. Medina), Mirbaz, Simeonovic, Bushati (68. Apaydin), Brauchli, Adedeji Adeyemi (70. Murseli), Saljiji

Gelbe Karten: 8. Adedeji Adeyemi, 43. Brauchli, 65. Bushati, 80. Hamburger, 88. Marsella (alle wegen Foulspiel), 90. Apaydin (Reklamieren)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Ratz (krank), Frei, Roger Meyer sowie Yücekaya (alle verletzt).

Der FC Diepoldsau-Schmitter zeigte im letzten Spiel der Saison eine schwache Leistung und verlor gegen den bereits abgestiegenen FC Bülach nicht unverdient mit 5:2. Das Spiel hatte typischen Kehraus-Charakter und Diepoldsau zeigte sich nicht mehr sonderlich motiviert.

Bestrafte Eigenfehler

Der Auftakt in die Partie gelang den Rheininslern nach Mass. Nach einem Eckball von Thaqi in der zweiten Spielminute stieg Keel im Strafraum am höchsten und köpfte das Leder zur 1:0-Führung in die Tormaschen. Wenige Minuten später gelang den Gästen beinahe der zweite Treffer.  Callaci tankte sich nach einem weiten Zuspiel zur Grundlinie durch und legte für Sturmpartner Katavic auf, welcher den Ball nur knapp neben das Bülacher Tor köpfte. Danach liess Diepoldsau überraschend nach und liess durch Nonchalance die motivierten Platzherren, welche sich würdig aus der 2. Liga interregional verabschieden wollten, zurück ins Spiel kommen. In der 17. Minute erkämpften sich die Bülacher nach einem Fehlpass der Rheininsler im Mittelfeld das Leder zurück und lancierten Savic mittels Steilzuspiel. Dieser entwischte der Gäste-Abwehr und markierte mit einem präzisen Schuss in die linke Torecke den 1:1-Ausgleich. Diepoldsau vermochte die aufsässigen  Zürcher aus dem Spiel heraus kaum mehr unter Druck zu setzen. Viele Zweikämpfe im Mittelfeld wurden verloren und etliche Zuspiele landeten in den Füssen des Gegners. Es bedurfte in der 27. Minute bezeichnenderweise nochmals eines  Corners für die erneute Führung der Gäste. Nach einem Eckball von Paglianiti köpfte Katavic das Leder via linken Pfosten ins Tor. Die Führung war allerdings wiederum nur von kurzer Dauer. In der 33. Minute nutzte Bülach die mangelnde Zuordnung im Diepoldsauer Strafraum nach einem Eckball aus und Savic brachte den von Paglianiti noch abgefälschten Ball im Rheininsler Tor unter. Bülach spürte nun, dass gegen dieses uninspiriert auftretende Diepoldsau ein Sieg drin liegt und forcierte seine Offensivbemühungen. Nachdem Diepoldsaus Torwart Lehner in der Folge zwei Chancen der Platzherren noch zunichte machen konnte, gelang den Zürchern kurz vor dem Pausenpfiff die Führung. Nach einem weiteren Ballverlust der Rheininsler im Mittelfeld reagierte Bülach mit einem schnellen Konter, den Mirbaz erfolgreich zum 3:2-Pausenstand abschloss.

 

Diepolsau bricht ganz ein

Kurz nach dem Seitenwechsel verpasste Diepoldsau den Ausgleich nur knapp. Der von Katavic lancierte Paglianiti umspielte den gegnerischen Torhüter Kunz, traf anschliessend aber nur den rechten Torpfosten. Dies rächte sich, denn in der 55. Minute markierte Bülachs Adedeji Adeyemi nach einem Corner aus kurzer Distanz das 4:2, was den Widerstand der Rheininsler nun gänzlich brach. Bülach hatte nun leichtes Spiel und erzielte in der 64. Minute durch Mirbaz sogar noch das 5:2, was zugleich das Schlussresultat bedeutete. Die Rheininsler waren sichtlich froh, als der Schiedsrichter dieser blamablen Vorstellung nach 90 Minuten mit dem Schlusspfiff ein Ende setzte.

 

Trotz grossem Verletzungspech, was den Ausfall wichtiger Stammspieler mit sich brachte, sicherte sich der FC Diepoldsau-Schmitter frühzeitig den Ligaerhalt in der schwierigen zweiten Saison in der neuen Spielklasse. Aufgrund dieser schwierigen Umstände muss man mit dem Ligaerhalt rückblickend äusserst zufrieden sein. In der neuen Saison werden die Rheininsler mit frischen Kräften aber wiederum voll angreifen und eine bessere Platzierung anstreben.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 200 Zuschauer, SR: Fabian Schmid, Niederweningen

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Amriswil 1:1 (0:1)

Tore: 8. Contartese 0:1, 51. Callaci 1:1

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Ratz (46. Bujar Thaqi), Katavic (69. Jetmir Lakna), Callaci (86. Armend Thaqi), Vecevic, Egzon Lakna, Jevtic, Paglianiti, Keel

FC Amriswil: Belda, Niklaus, Kreis, Scheidegger (43. Lutz), Züllig, Contartese, Popp, Roefs, Zinna, Macedo, Maiorana (90. Durante)

Gelbe Karten: 40. Paglianiti, 54. Kreis (beide wegen Foulspiel)

Im letzten Heimspiel der laufenden Saison trennte sich der FC Diepoldsau-Schmitter vom FC Amriswil mit einem 1:1 Remis. Nach einer dürftigen ersten Halbzeit drehten die Rheininsler auf und konnten kurze Zeit nach dem Seitenwechsel den verdienten Ausgleich erzielen.

Zerfahrenes Mittelfeldgeplänkel

Nach einem anfänglichen, vorsichtigen Abtasten konnte Amriswil mit der ersten Torchance in der achten Spielminute sogleich die Führung realisieren. Nach einer präzisen Flanke vom rechten Flügel konnte Contartese unbehelligt vor Torwart Lehner zum 0:1 einschiessen. Der frühe Rückstand vermochte die Rheininsler aber nicht wachzurütteln. Sie agierten viel zu pomadig und wirkten in der Hitze auf der Rheinauen wie gelähmt. Die weiten Zuspiele auf die Spitzen landeten meist beim Gegner und von einem gepflegten Spielaufbau war nichts zu sehen. Auch die Gäste konnten nach der überraschenden Führung keine Akzente mehr setzen und es resultierte ein langweiliges Mittelfeldgeplänkel, welches bis zur Pause keine weiteren Torchancen hervorbrachte.

 

Diepoldsau zeigt stärkere Leistung

Die Pausenschelte von Trainer Roman Hafner zeigte Wirkung. Die Platzherren stiegen nun energischer in die Zweikämpfe und versuchten ihr Kombinationsspiel aufzubauen. In der 51. Minute war der Ausgleich Tatsache. Nach einem weiten Zuspiel von Pascal Meyer nahm Stürmer Callaci das Leder gekonnt ab und versenkte das Leder mit einem platzierten Schuss in der rechten Torecke. Die Rheininsler wirkten nun sicherer und konnten mehr Ballanteil verzeichnen. Abgesehen von zwei Weitschüssen von Keel und Katavic schauten aber keine weiteren zwingenden Torchancen heraus. Zwar trugen die Rheininsler mehrere gefährliche Angriffe über die Flügel vor, die letzten Zuspiele gerieten aber immer zu ungenau und konnten von der gut organisierten Amriswiler Verteidigung abgefangen werden. Die Gäste hingegen lauerten auf Konter und kamen dadurch in der Schlussphase nochmals zu drei guten Torchancen. Diepoldsaus Keeper Lehner zeigte aber eine starke Leistung und verhinderte mit drei spektakulären Paraden die erneute Führung für Amriswil. So endete die Partie schliesslich mit einer gerechten Punkteteilung. Im letzten Spiel gegen Bülach muss die Hafner-Elf von Beginn weg konzentrierter und kämpferischer agieren, wenn man die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschliessen will.

 

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Allmeind, 120 Zuschauer, SR: Geiger, Crepjula, Gafner

 

FC Linth 04 – FC Diepoldsau-Schmitter 2:0 (1:0)

Tore: 11. Daniel Feldmann 1:0, 72. Stokic 2:0

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Ratz, Cardili (82. Adhurim Thaqi), Katavic (87. Yücekaya), Callaci, Vecevic, Egzon Lakna, Jevtic (77. Jetmir Lakna), Keel

FC Linth: Kycyku, Shabani, Marco Feldmann, Vranjes, Romano, Lima, Ismaili (73. Carrubba), Misrili (90. Bisig), Daniel Feldmann, Stokic, Sanchez

Gelbe Karten: 67. Ismaili, 74. Carrubba (beide wegen Foulspiel)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Paglianiti (gesperrt), Bujar Thaqi (krank), Frei, Roger Meyer sowie Hamburger (alle verletzt)

Gegen den FC Linth 04 setzte es für den FC Diepoldsau-Schmitter auswärts eine verdiente 2:0-Niederlage ab. Die Rheininsler waren zwar bemüht, konnten die kompakten und abgeklärt aufspielenden Platzherren aber nie wirklich gefährden.

Spielerisch überlegene Platzherren

Auf der heimischen Allmeind nahm Linth von Beginn weg das Heft in die Hand. Die Platzherren präsentierten sich ballsicher und waren durch ihre aufsässige Spielweise den Gästen stets einen Schritt voraus. In der 11. Spielminute setzte sich der linke Flügel gegen seinen Diepoldsauer Bewacher durch. Seine scharfe Hereingabe köpfte Daniel Feldmann wuchtig zur 1:0-Führung in die Maschen. Diepoldsau vermochte nicht zu reagieren. Stattdessen verlieh der Führungstreffer Linth zusätzlichen Schwung und das Heimteam kam innert kurzer Zeit zu zwei weiteren guten Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. Die Diepoldsauer Anhänger mussten sich eine halbe Stunde gedulden, ehe sie die erste gute Chance ihrer Mannschaft sehen konnten. Einen Schuss von Callaci liess der gegnerische Torwart Kycyku abprallen. Keel war zwar zur Stelle, köpfte das Leder aber neben das Tor. Dies war aber einer der wenigen Höhepunkte im Spiel der Rheininsler in der ersten Halbzeit. Linth hatte das Spiel unter Kontrolle und setzte seine schnellen Stürmer immer wieder mit schnellen Pässen in die Tiefe in Szene, was die Gäste-Abwehr ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Mit dem 1:0 zur Pause waren die Rheininsler demzufolge noch gut bedient.

Chancen nicht genutzt

Kurz nach Wiederanpfiff hatte Diepoldsau eine nächste Chance auf den Ausgleich: Ratz verpasste eine Hereingabe vom Flügel nur knapp. Diepoldsau hatte nun seine stärkste Phase und kam zu weiteren Möglichkeiten. In der 55. Minute verlängerte Callaci eine Flanke von Ratz mit dem Kopf und setzte das Leder nur knapp neben den linken Torpfosten. Wenige Minuten später reagierte Katavic nach einem Eckball von Vecevic am schnellsten und hielt auf den Abpraller drauf; sein Schuss wurde jedoch noch abgeblockt. Nachdem die Rheininlser ihre Chancen nicht nutzen konnten, folgte in der 72. Minute der K.O.-Schlag. Nach einer flachen Hereingabe vom rechten Flügel brachte die Diepoldsauer Verteidigung den Ball nicht aus der Gefahrenzone – Stokic liess sich nicht zweimal bitten und verwertete eiskalt mit einem satten Schuss zum 2:0. In der Folge war Diepoldsau zwar weiterhin bemüht, wirkte aber konzeptlos gegen die gut organisierten und sicher stehenden Platzherren. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer war bezeichnenderweise noch ein Weitschuss von Keel, welcher vom Pfosten an den Rücken des Torhüters prallte und schliesslich im Corner landete. Linth verwaltete den Vorsprung abgeklärt und demonstrierte auch in den Schlussminuten nochmals sein grosses Offensivpotential durch gefährlich vorgetragene Konter. Am Resultat änderte sich aber nichts mehr, sodass Linth schliesslich als verdienter Sieg vom Feld ging.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 400 Zuschauer, SR: Gabriele Tozmann, Nussbaumen b. Baden

 

FC Diepoldsau-Schmitter – SC Brühl 1:1 (1:0)

Tore: 7. Callaci 1:0, 58. De Simone 1:1

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Ratz, Katavic (66. Cardili), Bujar Thaqi (46. Adhurim Thaqi), Callaci, Vecevic, Jevtic (54. Sajnoski), Paglianiti, Keel

SC Brühl: Celebi, Keller (43. Iseni), Van der Werff, De Freitas, Lazraj, Züger, Bushati, Böhi, Pontes Arantes (77. Steiger), Morina, De Simone

Gelbe Karten: 53. Paglianiti, 63. Iseni, 68. Adhurim Thaqi (alle wegen Foulspiel), 92. Keel (Reklamieren)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Roger Meyer, Hamburger und Frei (alle verletzt).

Der FC Diepoldsau-Schmitter erkämpfte sich zu Hause gegen den SC Brühl ein 1:1-Unentschieden. Nach einer starken Startphase der Rheininsler übernahmen die Gäste auf der Rheinauen allmählich das Zepter; es dauerte allerdings bis zur 58. Spielminute, ehe sie den verdienten Ausgleich erzielen konnten.

Gute Startphase der Rheininsler

Es war von Beginn weg zu spüren, dass sich Diepoldsau für die knappe, unglückliche Auswärtsniederlage in St. Gallen revanchieren und dem Leader auf der heimischen Rheinauen Punkte abknöpfen wollte. Die aufsässigen Rheininsler setzten die Gäste sofort unter Druck und kamen bereits in der zweiten Spielminute zu einer ersten guten Torchance. Nach einem Eckball von Vecevic köpfte Paglianiti das Leder nur knapp neben das Brühler Tor. Fünf Minuten später war die Führung der Platzherren Tatsache: Nach einem Steilzuspiel aus dem Mittelfeld schüttelte Callaci seinen Bewacher ab, umspielte den herauseilenden Torhüter Celebi und versenkte das Leder zum 1:0. Brühl reagierte nun und setzte sich in der Folge zunehmend in der Platzhälfte der Rheininsler fest. Trotz feldmässiger und spielerischer Überlegenheit konnten die Angriffe der Gäste von der gut stehenden Diepoldsauer Verteidigung immer wieder vor dem Strafraum unterbunden werden. Ein Tor in der 24. Minute durch De Simone wurde wegen Abseits zu Recht nicht anerkannt. Die Hafner-Elf verwaltete den Vorsprung taktisch geschickt und konnte mit der knappen Führung in die Pause gehen.

Verdienter Ausgleich

Nach dem Seitenwechsel hatte Brühl seine stärkste Phase und setzte Diepoldsau massiv unter Druck.  In der 48. Minute bedurfte es einer Glanzparade von Lehner, um den Ausgleich zu verhindern. Eine Minute später rettete der Pfosten die Rheininsler nach einem Schuss von De Simone. Erst nach einer knappen Stunde gelang den Gästen der fällige Ausgleich. Nach einer weiten Flanke von Morina köpfte der am entfernten Pfosten lauernde Pontes Arantes das Leder quer zur Tormitte, wo De Simone den Ball nur noch über die Linie zu köpfen brauchte. Brühl suchte nun die Führung setzte sein Offensivspiel fort. Die Rheininsler kämpften aber aufopferungsvoll und liessen keinen weiteren Treffer mehr zu. In der Schlussphase hatte Diepoldsaus Callaci gar noch die Möglichkeit zum 2:1. Aus aussichtsreicher Schussposition setzte der Stürmer den Ball neben das Gäste-Tor, womit es schliesslich bei der Punkteteilung blieb.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinau, 150 Zuschauer, SR: Daniel Schläpfer, St. Gallen

 

FC Balzers – FC Diepoldsau-Schmitter 1:0 (1:0)

Tore: 19. Beck 1:0

FC Diepoldsau: Lehner, Philipp Meyer, Ratz, Katavic (65. Cardili), Adhurim Thaqi, Callaci, Vecevic, Lakna, Jevtic, Paglianiti (80. Sajnoski), Keel

FC Balzers: Roman Vogt, Kaufmann, Ritter (65. Wille), Tinner, Marjanovic, Beck, Franz-Josef  Vogt, Svecak (67. Castelberg), Hermann, Eberle, Hanselmann (72. Aliu)

Gelbe Karten: 25. Lakna, 27. Eberle (beide wegen Foulspiel)

Gelb-Rote-Karte: 86. Lakna (Foulspiel)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Hamburger, Frei, Roger Meyer (alle verletzt) sowie Bujar Thaqi (gesperrt)

Der FC Diepoldsau-Schmitter musste auswärts in Balzers eine 0:1-Niederlage einstecken. Die Rheininsler konnten die kompakten Liechtensteiner aus dem Spiel heraus nicht ernsthaft gefährden und verloren letztlich nicht unverdient.

Effiziente Balzner

Diepoldsau sah sich zu Beginn durch die aufsässige Spielweise der Platzherren ziemlich unter Druck gesetzt und brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden und die ersten Angriffe aufzubauen. Mit weiten Zuspielen versuchten die Gäste, das Mittelfeld zu überbrücken und die Sturmspitzen in Szene zu setzen. Weil die Stürmer aber zu isoliert vorne standen und die Pässe meist zu ungenau gerieten, kam nie wirklich Gefahr vor dem Balzner Tor auf. Kamen die Zuspiele einmal an, bekundeten die Rheininsler Unvermögen im Abschluss. So konnte Callaci in der achten Spielminute nach einem Steilpass von Lakna auf das gegnerische Tor losziehen, sein Schuss konnte von einem Balzner Verteidiger aber noch in den Corner abgelenkt werden. Balzers hingegen versuchte immer wieder mit schnellem Direktspiel seine agilen Stürmer freizuspielen. In der 17. Minute wurde Marjanovic nach einem Konter mittels Steilpass lanciert und schoss nur knapp neben das Tor.  Zwei Minuten später ging diese Taktik auf. Marjanovic fand eine Lücke in der Diepoldsauer Abwehrreihe und setzte Beck mustergültig steil ein. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und versenkte das Leder mit einem satten Schuss in der linken Torecke zur 1:0-Führung. Auch nach dem Rückstand hielt Diepoldsau an seinem Konzept mit weiten Bällen auf die Stürmer fest. Der Erfolg blieb weiterhin aus. Einzig nach Standardsituationen gelang es der Hafner-Elf, den gegnerischen Torhüter zu beunruhigen. Nach einer halben Stunde setzte Katavic einen Kopfball nach Freistossflanke von Vecevic knapp über das Tor. Wenige Minuten später stieg Keel nach einem Freistoss von Philipp Meyer im Balzner Strafraum am höchsten und köpfte das Leder an die Querlatte. Mit einer konsequenteren Chancenauswertung und mehr Glück wäre ein Unentschieden zur Pause möglich gewesen.

 

Fehlende Durchschlagskraft

In der zweiten Halbzeit war Diepoldsau weiterhin bemüht, konnte sich aber aus dem Spiel heraus keine wirklich zwingenden Torchancen herausspielen. Kreative Impulse waren auf Seiten der Gäste nicht auszumachen. Ihre Offensivkräfte waren daher nicht in der Lage, die robuste und sicher stehende Liechtensteiner Verteidigung in Bedrängnis zu bringen. Die einzige Möglichkeit zum Ausgleich hatten die Rheininsler in der 60. Minute. Paglianiti setzte – nota bene nach einer Freistossflanke – das Leder aus kurzer Distanz über das Tor. Das routiniert aufspielende Balzers begnügte sich nun damit, den Vorsprung zu sichern und brachte die drei Punkte letztlich sicher über die Zeit.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 220 Zuschauer, SR: Urs Schnyder, Escholzmatt

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Seefeld 2:2 (1:1)

 

Tore: 21. Paglianiti 1 :0, 22. Sicic 1:1, 51. Ratz 2:1, 72. Sicic 2:2

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer (18. Yücekaya), Philipp Meyer, Ratz, Katavic, Bujar Thaqi (84. Jetmir Lakna), Callaci (86. Adhurim Thaqi), Egzon Lakna, Jevtic, Paglianiti, Keel

FC Seefeld: Cardoso, Ibrulj, Mioc, Novak, Sicic, Constantio, Von Aarburg, Rudin (64. Costa), Medakovic, Avdija (81. Sabotic), Grimm

Gelbe Karten: 22. Keel (Reklamieren), 61. Medakovic (Foul), 69. Ibrulj (Reklamieren), 75. Bujar Thaqi (Foul), 79. Jevtic (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Roger Meyer, Frei (beide verletzt), Cardili (gesperrt) sowie Vecevic (abwesend).

In einer zerfahrenen Partie trennten sich der FC Diepoldsau-Schmitter und der FC Seefeld 2:2-Unentschieden. 2:1 in Führung liegend, verpassten es die Platzherren, das Spiel zu entscheiden und liessen die konterstarken Zürcher den letztlich verdienten Ausgleich erzielen.

Führung währte nicht lange

Diepoldsau zeigte von Beginn weg, dass es gewillt war, die drei Punkte auf der heimischen Rheinauen zu behalten. Mit weiten Bällen versuchten die Rheininsler, ihre Sturmspitzen zu lancieren. Den Zuspielen mangelte es jedoch meist an der nötigen Präzision, sodass das Leder in Strafraumnähe von der sicher stehenden Zürcher Verteidigung abgefangen werden konnte. Auch den Gästen gelang es mit ihren wenigen Vorstössen über die schnellen Angreifer nicht, die gut positionierte Diepoldsauer Verteidigung ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Effektive Chancen hatten auf beiden Seiten somit lange Seltenheitswert. Eine erste gute Torgelegenheit in der 21. Minute wusste die Hafner-Elf aber sogleich zur Führung zu nutzen. Nach einem Zuspiel vom linken Flügel nahm Callaci das Leder mustergültig an und schoss aus der Drehung Richtung Tor. Der in der Schussbahn stehende Paglianiti bugsierte den Ball gekonnt in die rechte Torecke. So richtig freuen über die Führung konnten sich die Rheininsler allerdings nicht, denn Seefeld schlug postwendend zurück. Gleich nach Wiederanstoss wurde Sicic vor dem Diepoldsauer Strafraum freigespielt und konnte unbedrängt in die linke Torecke zum 1:1-Ausgleich einschiessen. Die zwei Tore vermochten der Partie aber keinen Schwung zu verleihen. Viele Fehlpässe behinderten hüben wie drüben den Spielfluss und die zerfahrene Partie brachte vor dem Seitenwechsel nur mehr zwei weitere Torchancen hervor. Auf Seiten der Platzherren traf Katavic das Leder nach einer Flanke von Callaci nicht wunschgemäss und zielte neben das Tor. Kurz vor dem Pausenpfiff  konnte Seefelds Sicic nach einem Konter den herauseilenden Diepoldsauer Torhüter Lehner umkurven. Vor der Torlinie konnte Verteidiger Yücekaya den Ball aber noch stoppen und die Situation entschärfen.

 

3:1 verpasst

Kurz nach Wiederanpfiff bot sich Diepoldsau eine gute Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach einem Zuspiel von Ratz kam Callaci im Strafraum allerdings einen Tick zu spät an den Ball. In der 51. Minute war es dann aber soweit. Ratz setzte sich auf der rechten Aussenbahn gegen seinen Bewacher durch und schoss abgebrüht in die linke Torecke zum 2:1 ein. In der Folge scheiterte Katavic mit strammen Schüssen gleich zweimal am Zürcher Torhüter Cardoso. Die konterstarken Gäste lauerten auf ihre Chance und versuchten den schnellen Stürmer Sicic immer wieder in Szene zu setzen. In der 72. Minute ging diese Taktik erneut auf. Nach einem Ballverlust der Diepoldsauer im Mittelfeld wurde Sicic mittels Steilpass lanciert, umspielte Torwart Lehner und schob zum 2:2 Ausgleich ein. In der Schlussphase öffneten beide Mannschaften die Deckung und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Die letzten Chancen wurden aber allesamt vergeben, womit das Spiel letztlich mit einer gerechten Punkteteilung endete.

 

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Stacherholz, 80 Zuschauer, SR: Alfonso Devito, Gossau ZH

 

FC Arbon – FC Diepoldsau-Schmitter 0:3 (0:3)

Tore: 21. Katavic 0:1, 29. Callaci 0:2, 31. Ratz 0:3

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Ratz (72. Jevtic), Katavic (68. Cardili),  Thaqi (84. Jetmir Lakna), Callaci, Vecevic, Egzon Lakna, Paglianiti, Keel

FC Arbon: Keller, Altindas (66. Rulani), Tobler, Germann, Habchi, Ziegler (78. Idrizoski), Bärlocher (76. Mataj), Saliji, Egger, Haltinner, Zubonja

Gelbe Karten: 32. Bärlocher (Foul), 73. Ziegler (Reklamieren), 74. Haltinner (Foul), 86. Cardili (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Frei und Roger Meyer (beide verletzt)

Der FC Diepoldsau-Schmitter bestätigt den Aufwärtstrend und besiegte im wichtigen Auswärtsspiel den FC Arbon mit 3:0. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten dominierten die Rheininsler die Partie und hätten aufgrund vieler vergebener Chancen in der zweiten Halbzeit noch höher gewinnen können.

Drei Tore innert zehn Minuten

Die Gäste wirkten zu Beginn der Partie etwas nervös und bekundeten mit dem nassen Terrain Mühe, was den Platzherren in der zehnten Minute beinahe die Führung bescherte. Diepoldsaus Torwart Lehner rutschte beim Rauslaufen vor einem heranbrausenden Arboner Stürmer aus, sodass dieser aus spitzem Winkel auf das Tor schiessen konnte. Ein Verteidiger war aber zur Stelle und konnte das Leder noch vor der Torlinie stoppen. Danach fand Diepoldsau immer besser ins Spiel und erspielte sich über die schnellen Flügel erste gute Torchancen, welche sogleich in Tore umgemünzt wurden. In der 21. Minute bediente Egzon Lakna Stürmer Callaci mit einem weiten Zuspiel. Callaci tankte sich bis fast zur Grundlinie durch und legte für seinen Sturmpartner Katavic auf. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball mit einem strammen Schuss in der linken Torecke. Die harmlosen Gäste konnten sich vom Schock des Gegentreffers nicht richtig erholen, denn schon acht Minuten später legten die Rheininsler nach. Nach einem Steilzuspiel von Katavic schüttelte Callaci seinen Bewacher ab und erzielte mittels präzisem Flachschuss in die rechte Torecke das 2:0. Nur zwei Zeigerumdrehungen später hiess es bereits 3:0. Callaci bewährte sich diesmal wieder als Vorbereiter und setzte Mittelfeldspieler Ratz mit einem Querpass vor dem Strafraum in Szene. Kaltschnäuzig drosch Ratz den Ball in die linke Torecke zum 3:0-Pausenstand.

 

 

Viele Chancen nicht genutzt

Arbon vermochte auch in der zweiten Halbzeit nicht zu reagieren. Nebst einem Pfostenschuss von Saliji konnten die Platzherren offensiv keine Akzente setzen und die Diepoldsauer Defensive kaum in Bedrängis bringen. Die Rheininsler bestimmten weiterhin das Spielgeschehen, liessen gegenüber der ersten Halbzeit aber viele gute Torchancen aus. So scheiterte Callaci in der 58. Minute alleine vor dem Arboner Torwart Keller. In der 66. Minute wurde ein Schuss von Katavic von einem gegnerischen Verteidiger noch in den Corner abgelenkt. Kurze Zeit später konnte Callaci nochmals alleine auf das Arboner Tor losziehen. Er wurde dabei von Torwart Keller abgedrängt. Der Schiedsrichter liess aber Vorteil laufen und die Szene endete damit, dass der Diepoldsauer Stürmer aus spitzem Winkel nur das Aussennetz traf. In der Schlussphase beschränkte sich die Hafner-Elf darauf, das Resultat zu verwalten. Arbon zeigte kaum mehr Gegenwehr und fügte sich der verdienten Niederlage.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 230 Zuschauer

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Küsnacht 1:0 (0:0)

Tore: 74. Paglianiti 1:0

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Ratz (46. Adhurim Thaqi), Katavic (66. Cardili), Bujar Thaqi, Callaci (92. Jetmir Lakna), Vecevic, Egzon Lakna, Paglianiti, Keel

FC Küsnacht: Werner, Bockaj, Gasche (73. Peixoto), Baran, Musliji, Evariste, Salluce, Hürlimann, Manenti, Stengele (81. Schärer), Sahin

Gelbe Karten: 55. Hürlimann (Reklamieren), 60. Paglianiti (Foul), 86. Peixoto (Ball wegschlagen)

Rote Karte: 79. Hürlimann (grobes Foul)

Nach drei Niederlagen in Serie kehrte der FC Diepoldsau-Schmitter mit einem 1:0-Sieg gegen den FC Küsnacht auf die Siegesstrasse zurück. Die Rheininsler zeigten eine kompakte Mannschaftsleistung und legten den zuletzt vermissten Kampfgeist und Siegeswillen wieder an den Tag.

Ausgeglichene erste Halbzeit

Beide Mannschaften starteten vorsichtig in die Partie und es dauerte 11 Minuten, bis der Diepoldsauer Bujar Thaqi mit einem Weitschuss neben das Küsnachter Tor für die erste Offensiv-Aktion auf der Rheinauen sorgte. In der 14. Minute kamen die Gäste nach einem Eckball zu einer guten ersten Tormöglichkeit. Diepoldsaus Torhüter Lehner konnte den Schuss von Bockaj bravourös in den Corner lenken. Gleich im Gegenzug scheiterte Ratz nach einem schönen Zuspiel von Callaci am Küsnachter Torwart Werner. Auch den Gästen wollte in der Folge kein Tor gelingen. So konnte ein Diepoldsauer Verteidiger in der 23. Minute den Schuss eines Küsnachters noch neben das Tor ablenken und Baran setzte das Leder nach einer halben Stunde knapp neben das Tor von Lehner. Vor der Pause konnten die Rheininsler wieder die Akzente setzen und einzelne sehenswerte Angriffe verzeichnen. Ein Treffer von Keel wurde wegen Abseits nicht anerkannt und Katavic bugsierte das Leder nach einer Ratz-Flanke mittels Seitfallzieher über das Tor, womit es torlos in die Pause ging.

Lehner sichert Sieg

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff geriet Diepoldsau beinahe in Rückstand. Nach einem Laufduell mit Verteidiger Philipp Meyer setzte ein Küsnachter Stürmer das Leder mittels Lobb nur knapp über das Tor. Danach bestimmten aber die Rheininsler das Spielgeschehen. Die Hafner-Elf stieg nun beherzter in die Zweikämpfe und erarbeitete sich mehr Spielanteile. Es dauerte allerdings bis zur 74. Minute, ehe die Platzherren die Führung realisieren konnten. Nach einer Freistossflanke von Philipp Meyer köpfte Paglianiti den Ball in die Maschen. Küsnacht reagierte nun und warf in der Schlussphase alles nach vorne. Diepoldsaus Torwart Lehner parierte bei den Angriffen der Gäste aber glänzend und sicherte den Rheininslern schliesslich den ersehnten Sieg nach längerer Durststrecke.

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Ebnet, 150 Zuschauer

 

FC Herisau – FC Diepoldsau-Schmitter 2:0 (1:0)

Tore:  38. Kilic 1:0, 78. Durante 2:0

FC Diepoldsau: Lehner, Pascal Meyer, Philipp Meyer, Ratz (75. Jevtic), Katavic (84. Adhurim Thaqi), Bujar Thaqi, Callaci (84. Cardili), Vecevic, Lakna, Paglianiti, Keel

FC Herisau: Gysi, Eugster, Jakupi, Durante, Laimbacher, Troccoli (56. Keller), Teixeira (76. De Souza), Kilic, Grillo, Kälin, Follador (70. Simoglou)

Gelbe Karten: 33. Follador (Foul), 41. Paglianiti (Reklamieren), 45. Keel (Foul), 52. Troccoli (Foul), 74. Keller (Handspiel)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Roger Meyer, Frei und Hamburger (alle verletzt).

Gegen den FC Herisau setzte es für den FC Diepoldsau-Schmitter bereits die dritte Niederlage in Folge ab. Während die Rheininsler ihre Feldüberlegenheit nicht in Tore ummünzen konnten, wussten die harmlosen Appenzeller zwei Defensivfehler der Gäste auszunutzen und siegten mit 2:0.

Feldüberlegenheit nicht genutzt

Von Beginn an nahmen die Gäste in Herisau das Heft in die Hand und liessen den Ball in ihren Reihen zirkulieren. Den letzten Zuspielen vor dem Herisauer Strafraum mangelte es aber an der nötigen Präzision, sodass die Bälle meist vor den Füssen des Gegners landeten. Die Rheininsler bekundeten mit dem holprigen, schlecht gemähten Platz sichtlich ihre Mühe und kamen trotz spielerischer und feldmässiger Überlegenheit nur zu wenigen Torchancen. In der 17. Minute zog Katavic aus der Distanz erstmals ab, zielte aber über das Herisauer Tor. Nach einer halben Stunde hätte der Diepoldsauer Stürmer dann aber für die Führung der Gäste sorgen müssen. Nach einem schönen Steilzuspiel von Sturmpartner Callaci zog er alleine auf Torwart Gysi los. Mit einer reflexartigen Fussabwehr konnte der Schlussmann der Platzherren den Flachschuss von Katavic noch in den Corner lenken. Entgegen dem einseitigen Spielverlauf ging das Heim-Team in der 38. Minute überraschend in Führung. Nach einem Konter lieferte sich ein Diepoldsauer Verteidiger ein Laufduell mit dem Herisauer Stürmer Kilic. Der aus seinem Kasten stürmende Torwart Lehner erwischte das Leder nicht, sodass Kilic den Ball an ihm vorbei in die Maschen spitzeln konnte. Vor der Pause konnte sich Diepoldsau von diesem Schock nicht mehr erholen, womit die Rheininsler Anhänger wenigstens auf eine Wiedergutmachung in der zweiten Hälfte hofften.

 

Fehler wurden bestraft

In der zweiten Halbzeit häuften sich die Fehlpässe der unkonzentriert agierenden Hafner-Elf. Der Spielaufbau wurde dadurch immer wieder unnötig unterbrochen und es gelang Diepoldsau in der Folge kaum mehr, die äusserst harmlosen Appenzeller in Bedrängnis zu versetzen. Eine Chance von Callaci, der in der 67. Minute aus knapper Distanz an Torwart Gysi scheiterte, und ein Freistoss von Philipp Meyer, der wenige Minuten später an die Torlatte prallte, waren die wenigen nennenswerten Möglichkeiten der Rheininsler in der zweiten Spielhälfte. Demgegenüber nutzten die Platzherren in der 78. Minute einen weiteren Fehler in der Diepoldsauer Defensive für die Entscheidung. Diepoldaus Torwart Lehner wollte bei einem Zweikampf an der Strafraumgrenze intervenieren und kam raus, wodurch der Herisauer Durante den Ball mit einem Lobb im offenen Tor zum 2:0-Endstand unterbringen konnte.

Mit dieser Niederlage ist Diepoldsau im Abstiegskampf angekommen. Die nächsten beiden Spiele gegen die ebenfalls vom Abstieg bedrohten Küsnacht und Arbon sind daher von enormer Wichtigkeit. Die Spieler müssen den Ernst der Lage nun sofort erkennen und mit mehr Einsatz, Leidenschaft und Konzentration um den Ligaerhalt kämpfen.

 

Roland Stähli

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 180 Zuschauer, SR: Dusan Jevremovic, Lugano

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Bazenheid 0:4 (0:0)

Tore: 52. Spadavecchia 0:1, 71. Hürlimann 0:2, 88. Freid 0:3, 90. Maag 0:4

FC Diepoldsau: Frei (21. Lehner), Philipp Meyer, Ratz, Roger Meyer (23. Jevtic (76. Yücekaya)), Cardili, Bujar Thaqi, Callaci, Vecevic, Lakna, Paglianiti, Keel

FC Bazenheid: Radoncic, Rey, Hürlimann, Gregorin, Spadavecchia, Ludolini, Dushica, Locher, Maag, Vieira, Baumann

Gelbe Karten: 45. Ratz (Foul), 46. Keel (Foul), 65. Philipp Meyer (Foul), 67. Ludolini (Foul), 79. Paglianiti (Reklamieren), 84. Bujar Thaqi (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Katavic (gesperrt), Adhurim Thaqi (abwesend) und Pascal Meyer (krank).

Bittere Niederlage für den FC Diepoldsau-Schmitter

Im Nachtragsspiel gegen den FC Bazenheid musste der FC Diepoldsau-Schmitter eine schmerzliche 0:4-Niederlage einstecken. Die Rheininsler verloren in einer zerfahrenen Partie gegen die Bazenheider nicht nur drei Punkte, sondern auch Torwart Martin Frei und Verteidiger Roger Meyer, die nach einem Zusammenprall mit schweren Verletzungen vom Platz mussten.

 

Saison-Aus für Frei und Meyer

Bazenheid erwischte den besseren Start in die Partie und konnte auf der Rheinauen die ersten Chancen verzeichnen. In der vierten Minute wurde Hürlimann von Locher steil lanciert, schoss jedoch über das Diepoldsauer Tor. Wenige Minuten später zielte auch sein Teamkollege Baumann über das Tor von Keeper Frei. Nach einem weiteren Angriff der Gäste nach einer Viertelstunde war aus dem Diepoldsauer Strafraum ein berstendes Krachen zu hören. Diepoldsaus Torwart Martin Frei und Verteidiger Roger Meyer waren zusammengeprallt. Frei erlitt dabei einen Schienbeinbruch und Meyer zog sich eine schwere Verletzung am Kniegelenk zu. Für die beiden Teamstützen der Rheininsler endete das Spiel im Spital und für sie ist diese Saison somit definitiv gelaufen. Trotz dieses schweren Schocks konnte die Hafner-Elf die erste Spielhälfte in der Folge ausgeglichen gestalten. Viele unnötige Fehlzuspiele führten aber zu einer zerfahrenen Partie, in der sehenswerte Spielzüge über mehrere Stationen Seltenheitswert hatten. Diepoldsau konnte vor der Pause noch zwei gute Tormöglichkeiten verzeichnen, die aber nicht zur Führung genutzt werden konnten: Nach einer halben Stunde kam Keel nach einem Zuspiel von Vecevic zum Abschluss, schoss jedoch knapp am linken Torpfosten vorbei. In der 41. Minute konnte Bazenheids Keeper Radoncic einen Kopfball von Paglianiti noch über das Tor lenken, womit es torlos in die Pause ging.

 

Effizientes und glückliches Bazenheid

In der zweiten Halbzeit agierte Bazenheid entschlossener und stieg energischer in die Zweikämpfe als die Rheininsler, was sich alsbald bezahlt machte. In der 52. Minute wurde Spadavecchia vor dem Strafraum mittels Querpass bedient und erzielte mit einem platzierten Flachschuss in die lange Torecke die Führung für die Gäste. Die fehlende Durchschlagskraft und Abgebrühtheit in der Diepoldsauer Offensive liessen keine spürbare Reaktion der Platzherren mehr zu. Stattdessen gelang nun Bazenheid alles nach Wunsch. In der 71. Minute konnte der steil eingesetzte Hürlimann der Rheininsler Hintermannschaft entwischen, Ersatztorhüter Lehner umspielen und auf 2:0 erhöhen. Dies brach Diepoldsau endgültig das Genick und in den Schlussminuten konnten die Gäste das Score sogar noch verdoppeln. Der eingewechselte Freid stand nach einem Gewühl im Diepoldsauer Strafraum richtig und markierte abgebrüht das 3:0. Mit einem Sonntagsschuss aus 25 Metern, der via Lattenunterkante ins Tor ging, setzte Maag den Schlusspunkt der Partie.

Der letztlich etwas zu hoch ausgefallene Sieg von Bazenheid war nicht unverdient, da die Gäste insgesamt energischer spielten und ihre Chancen abgebrüht verwerteten. Diepoldsau muss dieses Spiel so schnell wie möglich vergessen. Der Ausfall der verletzten Spieler wiegt natürlich sehr schwer. Nun muss die Mannschaft noch umso geschlossener zusammenstehen, um diese Lücken so gut wie möglich schliessen zu können.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 350 Zuschauer, SR: Christian Messerli, Meilen

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Kreuzlingen 3:1 (0:1)

Tore: 29. Santabarbara 0:1; 50. Cardili 1:1; 75. Bujar Thaqi 2:1, 95. Ratz 3:1

FC Diepoldsau : Frei, Philipp Meyer, Ratz, Roger Meyer, Cardili (92. Jetmir Lakna), Katavic, Bujar Thaqi (86. Yücekaya), Callaci (55. Jevtic) , Vecevic, Egzon Lakna, Keel

FC Kreuzlingen : Meier, Pajaziti, Velickovic, Grund (81. Miljic), Santabarbara, Wagner, Alves, Kasseckert (72. Quentmeier), Tütünci, Oergel, Bajkusa

Gelbe Karten: 26. Katavic (Foul), 35. Roger Meyer (Foul), 36. Oergel (Reklamieren), 45. Pajaziti (Foul), 57. Wagner (Foul), 61. Bajkuss (Unsportlichkeit), 62. Cardili (Reklamieren), 65. Keel (Reklamieren), 90. Philipp Meyer (Reklamieren)

Gelb-Rote Karte: 80. Katavic (Foul)

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Paglianiti (gesperrt), Hamburger (verletzt), Pascal Meyer (krank) und Adhurim Thaqi (abwesend).

Dank einer kompakten Mannschaftsleistung besiegte der FC Diepoldsau-Schmitter den FC Kreuzlingen verdient mit 3:1. Die kämpferischen Rheininsler waren die agilere Mannschaft und setzten die entscheidenden Akzente auf dem Platz.

Kreuzlingen kontert

Diepoldsau startete druckvoll in das erste Heimspiel der Rückrunde und suchte sogleich den direkten Weg auf das gegnerische Tor. Den letzten Zuspielen auf die beiden Stürmer fehlte es aber noch an der nötigen Präzision und die vereinzelten Abschlussversuche in der Startphase gerieten zudem zu überhastet. Kreuzlingen beschränkte sich demgegenüber aufs Kontern. Die Thurgauer kamen über die schnellen Stürmen zwar nur zu wenigen, aber durchaus gefährlichen Chancen. So entwischte Oergel in der achten Minute der Diepoldsauer Hintermannschaft, sein Schuss strich aber knapp am linken Torpfosten vorbei. Für die nächsten guten Möglichkeiten zeichneten aber wieder die Platzherren verantwortlich. Nach einer Viertelstunde setzte sich der wirblige Ratz auf der rechten Aussenbahn gekonnt durch und flankte in den Strafraum, wo Cardili von seinem Bewacher aber noch entscheidend am Torschuss gestört werden konnte. Wenige Minuten später kam auch Diepoldsaus Callaci nach einem Zuspiel von Bujar Thaqi im Strafraum zum Abschluss. Sein Schuss landete rechts neben dem Kreuzlinger Tor. In der 24. Minute lancierte Cardili Mittelfeldakteur Ratz. Mustergültig setzte sich der Neuzugang der Rheininsler im Strafraum der Gäste durch, sein Schuss wurde jedoch noch in den Corner abgefälscht. Entgegen dem Spielverlauf gelang dann aber in der 29. Spielminute den Thurgauern der Führungstreffer. Nach einem Ballverlust der Rheininsler im Mittelfeld setzte Kreuzlingens Bajkusa den Stürmer Oergel steil ein. Dieser stürmte auf das Tor der Platzherren zu und bediente den mitgelaufenen Sturmpartner Santabarbara mittels Querpass. Santabarbara bekundete keine Mühe, den schnellen Konter mit einem platzierten Schuss in die linke Torecke erfolgreich abzuschliessen. Diepoldsau liess sich dadurch aber nicht entmutigen und aus dem Konzept bringen, sondern setzte sein Spiel fort und forcierte den Ausgleich. Dieser gelang vor der Pause denn auch beinahe: Diepoldsaus Verteidiger Philipp Meyer zirkelte einen Freistoss unmittelbar vor dem Pausenpfif an den rechten Torpfosten.

Diepoldsau spielbestimmend

Nach dem Seitenwechsel hielt die Hafner-Elf den Druck hoch und drängte weiter auf den Ausgleich. In der 50. Minute war es dann soweit. Der von Keel mittels Kopfball eingesetzte Stürmer Cardili brachte das Leder schliesslich mit einem präzisen Flachschuss in der linken Torecke unter und krönte seinen guten Einstand mit seinem ersten Treffer für die Rheininsler. Eine Reaktion der Gäste blieb aus. Diepoldsau gab auf der Rheinauen weiterhin den Takt an und erspielte sich weitere Torchancen. In der 75. Minute zahlte sich die Aufsässigkeit der Platzherren erneut aus. Nach einem Zuspiel von Mittelfeldregisseur Keel dribbelte sich Bujar Thaqi im Kreuzlinger Strafraum frei, umspielte abgebrüht Torwart Meier und schoss zur verdienten 2:1 Führung ein. Die Thurgauer reagierten nun und warfen in der Schlussphase alles nach vorne. Die Rheininsler verteidigten nach dem Platzverweis gegen Katavic aber auch in Unterzahl mit Mann und Maus und liessen sich den Sieg nicht mehr von der Hand nehmen. Als sich auch der gegnerische Torwart Meier in der Nachspielzeit in die letzten Angriffe einschaltete und daher seinen Posten verliess, löste der eingewechselte Diepoldsauer Jetmir Lakna einen schnellen Konter aus und lancierte Ratz steil. Ratz hatte nun freie Bahn und markierte in seinem zweiten Spiel für die Rheininsler seinen zweiten Treffer, was den überaus gelungenen Einstand des Vorarlbergers unterstreicht.

Der 3:1 Sieg für Diepoldsau war äusserst verdient, da die Platzherren die aktivere Mannschaft waren und sich auch durch den Rückstand nicht aus dem Konzept bringen liessen. Diepoldsau bewies damit, dass es mit einer geschlossenen, kämpferischen Mannschaftsleistung jeden Gegner in dieser Gruppe bezwingen kann.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Paul Grüninger-Stadion – 260 Zuschauer – SR: Samuel Waeber, Fribourg.

Brühl – Diepoldsau-Schmitter 2:1 (1:0)

 

Tore: 4. Steiger 1:0, 51. De Freitas 2:0, 60. Katavic 2:1.

Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Roger Meyer (46. Bujar Thaqi), Hamburger, Kuster, Paglianiti (84. Lakna), Istrefi, Keel, Katavic, (69. Adhurim Thaqi), Callaci.

Brühl: Celebi, Inauen, Van der Werff, De Freitas, Züger, Morina (90. Berisha), Bushati, Steiger, Pontes, Renz (46. Steuri), Maksuti (71. Mehmeti)

Gelbe Karten: 1. Frei (Foul), 47. Kuster (Foul), 73. Keel (Reklamieren), 77. Steuri (Foul), 87. Steiger (Foul).

Diepoldsau unterliegt Brühl auswärts unverdient mit 1:2 (0:1) trotz einer klaren Leistungssteigerung.

Die Rheininsler bekundeten Startschwierigkeiten und wirkten zu Beginn der Partie etwas verunsichert. Nach einem Foul von Diepoldsaus Torwart Frei an einem gegnerischen Stürmer kam Brühl bereits in der ersten Minute zu einer guten Freistoss-Möglichkeit, kurz vor dem Strafraum der Gäste. Valmir Pontes setzte das Leder an den Innenpfosten. Diepoldsaus Mittelfeldakteur Keel konnte in extremis mit einem Befreiungsschlag in den Corner klären. 

In der vierten Spielminute gelang den Platzherren die Führung: Nach einem Angriff über die linke Seite wurde Steiger mit einem schönen Rückpass bedient und erzielte mit einem scharfen Flachschuss aus rund 20 Metern das 1:0.

Diepoldsauer reagieren

Der Rückstand rüttelte Diepoldsau nun ganz wach. Die Rheininsler stiegen nun energischer in die Zweikämpfe und kauften den Kantons-Hauptstädtern den Schneid ab. Mit zunehmender Spieldauer übernahmen die Gäste das Zepter im Paul-Grüninger-Stadion und demonstrierten ein gepflegtes Kombinationsspiel, welches zu guten Torchancen führte. In der 26. Minute kam Callaci nach einer Flanke von Kuster zum Kopfball. Der Brühler Torwart Celebi konnte das Leder noch über das Tor parieren. Nur drei Minuten später lancierte Katavic Istrefi mittels Steilpass. Istrefi traf aber nur das Aussennetz. Wenige Sekunden darauf vergab Callaci die beste Chance der Rheininsler in diesem Spiel: Alleine vor dem Brühler Torwart verzog er und setzte den Ball rechts neben das Tor. Mit dem 1:0 zur Pause war Brühl aufgrund der grösseren Chancen auf Seiten der Gäste sehr gut bedient.

Fragwürdiger Hand-Penalty

Der Start in die zweite Spielhälfte verlief für Diepoldsau nicht wunschgemäss. In der 50. Minute sprach der Schiedsrichter dem Heimteam einen äusserst fragwürdigen Penalty zu, da er angeblich ein Handspiel von Keel im Diepoldsauer Strafraum sah. Der Brühler Captain De Freitas verwandelte den folgenden Elfmeter sicher in die linke Torecke. Diepoldsau liess sich dadurch aber nicht entmutigen und setzte sein druckvolles Spiel fort. In der 60. Minute wurden die Rheininsler für ihre Bemühungen belohnt. Nach einem Gewühl im Brühler Strafraum stand Katavic richtig und erzielte aus kurzer Distanz den Anschlusstreffer. Die Gäste forcierten nun den Ausgleich und kamen in der Folge noch zu mehreren guten Torchancen, welche im Abschluss aber allesamt vergeben wurden. Brühl konnte die knappe Führung verwalten.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Lengg – 180 Zuschauer – SR: Gionata Carmine, Fribourg

Seefeld – Diepoldsau-Schmitter 3:0 (2:0)

 

Tore: 20. 42. Sisic 1:0, 2:0, 53. Varrone 3:0

Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Bujar Thaqi (46. Adhurim Thaqi), Callaci (46. Katavic), Lakna, Paglianiti, Istrefi, Keel, Hamburger (46. Jevtic)

Seefeld: Cardoso, Costa, Mioc, Novak, Grimm, Rudin (79. Sabotic), Dugandzic, Ramondetta, (73. von Aarburg), Constancio, Varrone, Sisic (84. Avdija)

Verwarnungen: gelb: 61. Costa (Foul), 68. Paglianiti (Foul), 71. Keel (Reklamieren), 87. Katavic (zu früh aus Abwehrmauer gelöst) Bemerkungen: Diepoldsau ohne Roger Meyer (verletzt).

Kapitale Eigenfehler von Diepoldsau-Schmitter ermöglichten Seefeld einen diskussionslosen 3:0-(2:0-)Sieg. Das war bereits das dritte schlechte Auswärtsspiel.

Fussball. Mit dieser mangelhaften Einstellung werden für Diepoldsau schwierige Zeiten anbrechen. Die Zuschauerkulisse auf der Sportanlage Lengg sprach bereits vor Spielbeginn Bände. Nur eine Handvoll Diepoldsauer nahmen den Weg nach Zürich auf sich, um dem Spiel der Hafner-Elf beizuwohnen. Zu sehr hatte die Mannschaft durch ihre uninspirierte Einstellung bei den vorangegangenen Auswärtsspielen in Kreuzlingen und Küsnacht ihre Anhänger enttäuscht.

Individuelle Fehler bestraft

Die Rheininsler begannen die wichtige Partie mit weiten Bällen auf ihre schnellen Offensivleute und kamen schnell zu einer ersten guten Torchance durch Istrefi, der den Pfosten traf. Danach kamen die Platzherren besser ins Spiel und konnten ebenfalls erste Abschlussversuche verzeichnen, die von den Rheininslern aber abgeblockt wurden oder deren Tor verfehlten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, welches beiderseits von weiten Zuspielen auf die Spitzen geprägt war, aber kaum zu nennenswerten Torchancen führte. Es bedurfte eines Lapsus des Diepoldsauer Torwarts, welcher in der 20. Minute zur Führung für die Platzherren führte. Der auf einen langen Ball eilende Rheininsler Torhüter schlug über den Ball, so dass der Zürcher Sisic erben und zum 1:0 einschieben konnte. Diepoldsau versuchte zu reagieren und verfehlte nach Chancen von Keel und Callaci den Ausgleich knapp. Effizienz bewiesen die Zürcher in der 42., als der unbedrängte Varrone vom linken Flügel aus den in der Mitte freistehenden Sisic bedienen konnte, welcher nur noch zum 2:0 einschiessen musste.

Effiziente Zürcher

Die Pausenschelte von Trainer Hafner zeigte Wirkung. Die Diepoldsauer nahmen die Zweikämpfe nun beherzter an und setzten die Zürcher unter Druck. In der 48. fiel beinahe der Anschlusstreffer. Nach einem Freistoss von Kuster und anschliessendem Kopfball von Keel kam Paglianiti zum Abschluss, traf jedoch nur den Torpfosten. In der 53. machte Seefeld alles klar. Nach einem Konter stürzte Diepoldsaus Keeper Frei aus seinem Kasten, und der steil lancierte Varrone konnte elegant an ihm vorbei zum 3:0 einschiessen. Damit war die Entscheidung gefallen. Die Platzherren beschränkten sich das Spiel zu kontrollieren, und die mitgereisten Diepoldsauer Anhänger waren froh, als der Unparteiische dieser Partie ein Ende setzte. Will Diepoldsau nicht in den Tabellenkeller rutschen, ist in den nächsten Spielen mehr Konzentration und eine kämpferischere Einstellung vonnöten.

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Rheinauen – 100 Zuschauer – SR: Devito.

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Arbon 05 1:1 (0:0)

Tore: 56. Vallini (Foulpenalty) 0:1. 71. Callaci 1:1.

Diepoldsau: Frei, Hamburger, Kuster, Fisch, E. Lakna, Paglianiti, B. Thaqi (81. Ar. Thaqi), Keel, Istrefi, Katavic (66. Ad. Thaqi), Callaci.

 

Ein hektisches,nervöses Spiel zwischen dem FC Diepoldsau-Schmitter und dem FC Arbon 05 endet mit 1:1 unentschieden. Die Gäste haben den Punkt nicht gestohlen, gelang es den Platzherren doch erst in den letzten 20 Minuten, ein druckvolles Spiel aufzubauen.

Gegen den bis dahin punktelosen FC Arbon musste der FC Diepoldsau einen ärgerlichen Punktverlust hinnehmen. Das Spiel endete remis, wobei die Punkteteilung leistungsgerecht ist. Erst in den letzten 20 Minuten hatten die Diepoldsauer mehr vom Spiel, zuvor dominierte die Nervosität.

Wenige Torszenen

Dabei passte bei beiden Mannschaften zu Beginn nur wenig zusammen. Diepoldsau startete forscher in die Partie und vergab mit Bujar Thaqi die erste Tormöglichkeit.

Danach erwachten aber auch die Gäste, die sich mehr Spielanteile erarbeiteten, sich im Mittelfeld aber nur selten durchsetzen konnten. So war es bezeichnend, dass ihre erste Möglichkeit eine Standardsituation war, Diepoldsaus Torhüter Frei hatte mit Bärlochers Schuss aber keine Probleme. Die Arboner Nummer neun erwies sich auch in der Folge als Gefahrenherd, besass er doch in der 23. Minute die bis anhin beste Torchance, doch sein Lobball landete neben dem Tor.

Es war die beste Phase der Gäste, die besseren Chancen hatte aber trotzdem Diepoldsau: Zunächst verpasste Callaci eine Flanke von Istrefi nur um ein Haar, kurz darauf setzte Thaqi das Leder nach einem sehenswerten Doppelpass mit Katavic knapp über das Gehäuse. Arbon hatte weiterhin mehr Ballbesitz, Chancen waren aber äusserst rar. So war ein abgefälschter Schuss von Vallini noch die beste Möglichkeit, die sie in Halbzeit eins besassen. Ansonsten sahen die Zuschauer ein nervöses Spiel, in welchem der Unparteiische bereits viermal die gelbe Karte zog.

Diepoldsauer Anrennen

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit spielten sich nur wenige Strafraumszenen ab. Die erste Möglichkeit vergab Katavic, der eine Hereingabe von Thaqi über das Tor hämmerte. In der 55. Minute gingen die Gäste in Führung: Der Schiedsrichter entschied nach einer Intervention am Strafraum-Eck auf Elfmeter – eine äusserst umstrittene Entscheidung. Vallini kümmerte dies wenig, der Arboner Mittelfeldstratege verwertete souverän zum 0:1. In der Folge rannte Diepoldsau gegen den Rückstand an, tat sich aber weiterhin schwer, gute Torchancen herauszuspielen. So dauerte es eine Viertelstunde, bis der Ausgleich fiel: Nach einer geschickten Kopfballverlängerung von Adurim Thaqi tauchte Callaci alleine vor Torhüter Keller auf, versetzte diesen und traf mit links zum 1:1.

In der Folge gelang es den Gastgebern erstmals, über längere Zeit Druck aufrecht zu erhalten. Allerdings gelang ihnen kein Tor mehr: Weder Lakna, dessen Schuss Keller mit einem schönen Reflex über das Tor faustete, noch Istrefi, dessen Freistossflanke sich gefährlich senkte, aber um Zentimeter am Kreuzeck vorbeistrich. So blieb es beim Unentschieden, das aufgrund der Spielanteile zwar gerecht war, den FC Diepoldsau ob der druckvollen Schlussphase aber mehr ärgern dürfte als die Gäste, die im Rheintal ihren ersten Punkt der Saison gewannen.

Remo Zollinger

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Heslibach – 200 Zuschauer – SR: Lussi.

Küsnacht – Diepoldsau-Schmitter 5:3 (1:1)

Tore: 25. Keel (Eigentor) 1:0, 42. Callaci 1:1; 62. Callaci 1:2, 63. Callaci 1:3, 73. Crivelli 2:3, 80. Crivelli 3:3, 90. Evariste 4:3, 92. Gasche 5:3.

Diepoldsau: Frei; Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Bujar Thaqi (81. Adhurim Thaqi), Callaci (89. Katavic), Lakna, Paglianiti, Istrefi, Keel, Hamburger.

Küsnacht: Rinaldi; Bockaj, Imfeld, Peixoto (56. Crivelli), Gasche, Musliji (82. Schneider), Evariste (93. Okur), Roger, Fotheringham, Stengele, Manenti.

Gelbe Karten: 17. Peixoto, 33. Hamburger, 39. Stengele (alle Foul); 54. Rinaldi (Reklamieren), 78. Evariste (Foul), 80. Kuster 81. Philipp Meyer (beide Reklamieren).

Gelb-rote Karte: 81. Philipp Meyer (Reklamieren).

Bemerkung: Diepoldsau ohne Roger Meyer (verletzt).

 

Der FC Diepoldsau-Schmitter musste auswärts gegen Küsnacht eine unnötige 3:5-Niederlage einstecken. Bis zur 73. Minute führten die Gäste verdient mit 3:1.

Nach anfänglichem Abtasten waren es die Küsnachter, die zur ersten Tormöglichkeit kamen: Gasche entwischte nach einem weiten Zuspiel der auf Abseits spekulierenden Diepoldsauer Hintermannschaft. Diepoldsaus Torhüter Frei konnte seinen Schuss aber parieren und den darauffolgenden Nachschuss von Gasche schliesslich festhalten. Diepoldsau kam in der Folge immer besser ins Spiel, und es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das sich vorwiegend im Mittelfeld abspielte.

Nach einer guten Viertelstunde verzeichneten die Rheininsler eine erste gute Torchance. Der von Keel steil lancierte Istrefi zielte im Abschluss allerdings knapp neben den linken Torpfosten. In der 25. Minute folgte ziemlich unerwartet die Führung für die Platzherren. Nach einem Eckball flog der Ball an Freund und Feind im Diepoldsauer Strafraum vorbei, bis er schliesslich dem überraschten Keel an den Kopf sprang und von dort den Weg ins eigene Tor fand. Die Rheininsler liessen sich dadurch aber nicht entmutigen und strebten mit gepflegtem Kombinationsspiel den Ausgleich an. Kurz vor der Pause realisierten die Gäste das verdiente 1:1. Nach einem Querpass von Kuster hielt Paglianiti aus der Distanz drauf. Torhüter Rinaldi konnte seinen Schuss zwar abwehren, Callaci stand aber einmal mehr richtig und versenkte den Nachschuss abgebrüht in der rechten Torecke.

Callacis Doublette

Nach der Pause gerieten die Rheininsler nach einem Eckball beinahe erneut in Rückstand. Ein Küsnachter Stürmer köpfte den Ball nur haarscharf über das Tor von Frei. Danach hatte Diepoldsau seine stärkste Phase und die Hafner-Elf zeigte, zu was sie fähig wäre. Mit schönen Kombinationen über mehrere Stationen erspielten sich die Gäste gute Tormöglichkeiten und drängten Küsnacht in die eigene Platzhälfte zurück. In der 62. Minute kam Callaci nach einem Freistoss von Kuster im Küsnachter Strafraum zum Schuss. Torhüter Rinaldi konnte das Leder aber noch abwehren; Callaci setzte jedoch nach und markierte seinen zweiten Treffer. Nur wenige Sekunden später hatte Callaci erneut Grund zum Jubeln. Von Keel steil lanciert, enteilte er der Küsnachter Hintermannschaft und schoss in die rechte Torecke ein.

In den letzten 20 Minuten liess bei Diepoldsau die Konzentration aber stark nach, und die Gäste waren daher nicht in der Lage, den Zweitore-Vorsprung zu verwalten. Durch kapitale Eigenfehler wurden die Zürcher zurück ins Spiel gebracht. In der 73. Minute kam der eingewechselte Crivelli (trotz zwei Bewachern neben ihm) im Diepoldsauer Strafraum unbehelligt zum Kopfball und köpfte das Leder über Keeper Frei in die Maschen. Sieben Minuten später ging die Küsnachter Taktik mit weiten Bällen auf ihre schnellen Stürmer erneut auf. Crivelli hatte leichtes Spiel, den aus seinem Tor eilenden Diepoldsauer Keeper Frei zu umspielen und zum Ausgleich einzuschieben.

Fahrlässige Niederlage

In der 90. Minute sahen die Zuschauer eine Wiederholung dieses Treffers. Der steil lancierte Evariste umkurvte den herauseilenden Frei und erzielte das 4:3. In der Nachspielzeit wurde Keeper Frei erneut ausgetanzt, und Gasche markierte den 5:3-Endstand. Es bleibt zu hoffen, dass Diepoldsau im nächsten Spiel gegen Arbon über 90 Minuten konzentriert spielt und nicht erneut in der Schlussphase einbricht, und damit wieder so fahrlässig Punkte vergibt.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 350 Zuschauer, SR: Fabian Hänggi, St. Gallen

Diepoldsau – Herisau 6:0 (2:0)

Tore: 5. Istrefi 1:0, 38. Kuster 2:0, 54., 70. Keel 3:0,4:0, 85. Istrefi 5:0, 88. Lakna 6:0

FC Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster (73. Jevtic), Roger Meyer, Bujar Thaqi, Callaci (65. Adhurim Thaqi), Paglianiti (73. Jevtic), Istrefi, Keel, Hamburger

FC Herisau: Gysi, Riedler, Scheidegger, Rajaratnam, Alves, Eugster, Laimbacher (46. Sebeli), Kilic, Follador (62. Oreiro), Grillo, Widmer (46. Simoglou)

Verwarnungen: gelb: 24. Paglianiti (Foul), 40. Widmer (Foul), 45. Keel (Foul), 54. Riedler (Foul), 80. Lakna (Foul); rot: 68. Gysi (Notbremse)

 

Der FC Diepoldsau-Schmitter lieferte zu Hause gegen den FC Herisau erneut eine starke Mannschaftsleistung ab und besiegte die Appenzeller diskussionslos mit 6:0 (2:0).

Nach dem Auswärtssieg gegen den FC Töss spielte Diepoldsau auch zu Hause stark. Die Rheininsler verwerteten ihre Chancen effizient, während Herisau in der Offensive harmlos agierte und sich kaum Torchancen erarbeitete.

Effiziente Chancenauswertung

Wie gegen den FC Töss gelang den Rheininsler auch gegen den FC Herisau der Auftakt der Partie nach Mass. In der 5. Minute fing Keel ein missratenes Zuspiel der Gäste im Mittelfeld ab und lancierte den schnellen Stürmer Istrefi mittels Steilpass. Istrefi entwischte seinem Bewacher, umspielte den gegnerischen Torwart Gysi und markierte abgebrüht die 1:0-Führung für die Platzherren. Danach flachte das Spielgeschehen ab und verlagerte sich mehrheitlich ins Mittelfeld. Herisau machte die Räume eng und konnte in der Folge mehr Spielanteile verzeichnen. Einen Nutzen konnte die Gäste daraus aber nicht ziehen, denn vor dem Diepoldsauer Strafraum agierten sie harmlos und wurden von der kompakten Defensive der Gastgeber immer wieder rechtzeitig gestoppt. Mehr Effizienz bewiesen die Rheininsler in der 38., als Kuster nach schöner Vorlage von Callaci aus der Drehung einen sehenswerten Treffer in die rechte Torecke erzielte und so auf 2:0 erhöhte. Herisau vermochte nicht zu reagieren. Es fehlte den Appenzellern an Durchschlagskraft, um die sattelfeste Diepoldsauer Verteidigung aus der Ruhe zu bringen.

Herisau brach ein

Nach der Pause kamen die Rheininsler noch selbstsicherer aus der Kabine und liessen den Ball noch besser laufen als in der ersten Halbzeit. Die Chancen für die Hafner-Elf häuften sich in der Folge, während Herisau viel zu passiv agierte. In der 50. Minute setzte Istrefi nach einer Flanke von Kuster das Leder mittels Kopfball nur knapp neben das Tor. Vier Minuten später konnte der Diepoldsauer Stürmer, der eine starke Leistung zeigte, im Strafraum der Herisauer nur noch mittels Foul gestoppt werden. Den fälligen Penalty verwandelte Routinier Keel sicher in die linken Torecke zum 3:0. Herisau brach nun ganz ein und zeigte keine Gegenwehr mehr. In der 70. Minute folgte eine Kopie des 3:0. Wiederum marschierte Istrefi alleine in den gegnerischen Strafraum, wo ihn der Gäste-Torwart Gysi nur noch mittels Notbremse am Torschuss hindern konnte. Der Schiedsrichter zögerte keine Sekunde und verwies Gysi des Feldes. Da Herisau schon dreimal gewechselt hatte, musste anstelle von Gysi ein Feldspieler für den Rest der Partie das Tor hüten. Beim anschliessenden Elfmeter von Keel war dieser aber machtlos, denn mit einem strammen Schuss unter die Torlatte erzielte der Diepoldsauer Mittelfeldspieler seinen zweiten Penalty-Treffer.

In der 85. Minute kam auch Istefi noch zu seinem zweiten Goal. Vor dem Strafraum freigespielt, setzte er das Leder mit einem platzierten Schuss in die rechte Torecke. Damit war Herisau aber noch nicht genug gedemütigt. In der 88. Minute setzte der eingewechselte Lakna mit einem Weitschuss zum 6:0 den Schlusspunkt der Partie.

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Reitplatz – 150 Zuschauer – SR: Lehmann.

Töss – Diepoldsau-Schmitter 0:2 (0:1)

Tore: 5. Kuster 0:1; 69. Katavic 0:2.

Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer (68. Bujar Thaqi), Katavic (75. Adhurim Thaqi), Callaci, Paglianiti (87. Lakna), Istrefi, Keel, Hamburger.

Töss: Meili, Mendes Castro (77. Elmazi), Kutlu, Defièbre (73. Mutlu), Mazrekaj, Dalla Nora, Kastrati, Ehrensberger, Murina, Baskapan, Perez Lopez (66. Keserovic).

 

Auf die schwache Vorstellung in Kreuzlingen zeigte der FC Diepoldsau-Schmitter die geforderte Reaktion und siegte auswärts bei einem spielstarken FC Töss 2:0.

Die Rheininsler kämpften beherzt und präsentierten sich als kompakte Mannschaft, hatten aber auch das nötige Glück, da Töss einige sehr gute Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzen konnte.

Effizienz vs. Pech

Ein langes Abtasten war auf dem Sportplatz Reitplatz in Winterthur nicht angesagt. Beide Mannschaften suchten von Beginn an den Weg zum gegnerischen Tor.

Bereits in der dritten Minute konnten die Platzherren einen schönen Angriff über die rechte Seite lancieren. Der Winterthurer Baskapan hatte aber kein Glück im Abschluss, denn sein strammer Schuss prallte an den rechten Pfosten des Diepoldsauer Tors. Mehr Treffsicherheit und Effizienz bewies Diepoldsaus Mittelfeldakteur Kuster zwei Minuten später, als er nach schönem Zusammenspiel mit Katavic das Leder in der linken Torecke von Töss-Torwart Meili unterbrachte und die Gäste frühzeitig in Führung brachte. Danach drückte Töss vehement auf den Ausgleich und erspielte sich einige gute Chancen. Die spielstarken und technisch versierten Winterthurer liessen den Ball zirkulieren, und es schien nur noch eine Frage der Zeit bis zum Ausgleich zu sein. Die Diepoldsauer Defensive um den routinierten Abwehrchef Philipp Meyer erledigte ihre Aufgabe aber bestens und konnte die Winterthurer Angreifer immer wieder noch rechtzeitig stören. Zudem war den Gastgebern Fortuna an diesem Tag nicht wohlgesinnt, denn auch Mazrekaj traf nach einem sehenswerten Angriff nur Aluminium. So waren die Rheininsler und die mitgereisten Fans nach 45 Minuten sichtlich froh, den knappen Vorsprung in die Pause retten zu können.

Starke Mannschaftsleistung

Nach der Pause gelang Diepoldsau nochmals eine Leistungssteigerung. Die Gäste betrieben nun noch ein intensiveres Forechecking und liessen den Platzherren dadurch weniger Raum für ihr Spiel. Dies wirkte sich postwendend auf das Spielgeschehen aus, denn die Rheininsler kamen durch diese kämpferische Überlegenheit zu Beginn der zweiten Halbzeit zu einigen guten Möglichkeiten. Callaci verpasste in der 48. Minute den Ausbau der Führung nur knapp. Der Winterthurer Torhüter Meili konnte seinen Schuss gerade noch neben das Tor lenken. Auch der 1:0-Torschütze Kuster und Callaci scheiterten in der Folge nochmals in aussichtsreicher Position. In der 69. Minute bewährte sich Callaci stattdessen als Vorbereiter. Er liess seinen Bewacher auf der linken Aussenbahn gekonnt hinter sich und bediente Katavic mit einer mustergültigen Flanke. Der kopfballstarke Stürmer überraschte den Winterthurer Schlussmann und köpfte das Leder in die linke Torecke zum 2:0. Danach war das Spiel gelaufen. Töss vermochte nicht zu reagieren, und Diepoldsau verwaltete den Vorsprung geschickt.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer sehr guten zweiten Halbzeit siegten die Rheininsler letztlich nicht unverdient mit 2:0. Die Hafner-Elf zeigte, zu was sie fähig ist, wenn jeder mit konsequentem Einsatz spielt und dass mit einer kämpferischen Einstellung der Grundstein für Erfolge gelegt wird. Bleibt zu hoffen, dass dieser Trend auch gegen Herisau fortgesetzt wird.

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Hafenareal Kreuzlingen – ca. 200 Zuschauer – SR: Ghisletta.

FC Kreuzlingen – FC Diepoldsau-Schmitter 4:0 (1:0)

Tore: 22. Quentmeier 1:0, 60. Santabarbara 2:0, 76. Miljic 3:0, 95. Oergel 4:0.

Kreuzlingen: Meier, Maccarone, Wagner, P. Tütünci, Grund (78. Lungo), Oergel, Gime- nez (81. Shahinaj), Quentmeier (67. Kokal), Miljic, Santabarbara.

Diepoldsau: Frei (84. Jöhri), Hamburger, Kuster, Ph. Meyer, Fisch, B. Thaqi, Keel, Lakna (73. Jevtic), Istrefi, Callaci, Katavic (61. A. Thaqi).

Verwarnungen: 27. Miljic (Handspiel), 41. Tütünci (Foul), 45. Oergel (Reklamieren).

 

Gegen einen spielstarken, motiviert auftretenden FC Kreuzlingen unterlag ein uninspiriert agierender FC Diepoldsau-Schmitter auswärts diskussionslos mit 0:4.

Die Platzherren waren die kompaktere, aktivere Mannschaft, während die Rheininsler auswärts einmal mehr einen schwachen Tag einzogen und die nötige Siegermentalität vermissen liessen.

Überlegene Kreuzlinger

Die Partie begann für die Rheininsler noch vielversprechend. Schon in der zweiten Spielminute kam der Diepoldsauer Stürmer Katavic alleine vor dem Kreuzlinger Torhüter Meier zum Abschluss. Katavic scheiterte aber am gegnerischen Schlussmann, welcher in extremis retten konnte.

Danach war von Diepoldsau aber kaum mehr etwas zu sehen. Die Gäste nahmen die Zweikämpfe zu wenig konsequent an und standen zu weit weg vom Gegner. Kreuzlingen kam dadurch immer besser ins Spiel und konnte über seine schnellen Stürmer einzelne schöne Angriffe lancieren. Nach einer Viertelstunde konnten die beherzt kämpfenden Platzherren eine erste gute Torchance verzeichnen. Miljic kam im Diepoldsauer Strafraum zum Abschluss. Diepoldsaus Torhüter Frei war aber auf seinem Posten und konnte das Leder festhalten. Fünf Minuten später bewährte sich Miljic als Vorbereiter mit einer mustergültigen Rechtsflanke. Der folgende Kopfball seines Teamkollegen Santabarbara landete schliesslich aber wiederum in den Händen des Diepoldsauer Torwarts. In der 22. Minute folgte, was kommen musste. Der Kreuzlinger Oergel entwischte seinem Bewacher und setzte Quentmeier mittels Steilpass ein. Abgebrüht schloss Quentmeier den Angriff mit einem plazierten Schuss in die linke Torecke zur 1:0-Führung für das Heimteam ab.

Auch nach dem Gegentreffer warteten die mitgereisten Diepoldsauer Anhänger vergebens auf eine Reaktion der Hafner-Elf. Ein zielgerichteter Spielaufbau war auf Seiten der Rheininsler nicht auszumachen, und es fehlte die nötige Kampfbereitschaft, um gegen die spielstarken Thurgauer zu bestehen. Folglich waren es auch bis zur Pause weiterhin die Kreuzlinger, welche zu weiteren Chancen kamen, diese aber nicht mehr nutzen konnten.

Keine Reaktion von Diepoldsau

Auch nach der Pause waren die Platzherren spielbestimmend. In der 50. Minute setzte der Kreuzlinger Grund nach einem schnell vorgetragenen Angriff der Platzherren das Leder nur knapp neben das Diepoldsauer Tor. Zehn Minuten später stand wiederum Grund im Mittelpunkt des Geschehens, als er seinen Bewacher hinter sich stehen liess und den in der Mitte lauernden Santabarbara mit einer idealen Flanke bediente. Dieser bekundete keine Mühe, alleine vor Torhüter Frei das Scor auf 2:0 zu erhöhen. Nur wenige Minuten später scheiterte Grund einmal mehr nur äusserst knapp.

Diepoldsau vermochte den kämpferisch und technisch überlegenen Kreuzlingern nichts entgegenzusetzen, und an eine Wende war aufgrund des Spielverlaufs nicht mehr zu denken. Eine Viertelstunde vor Schluss umspielte Miljic nach einem weiteren schnellen Konter der Platzherren den Diepoldsauer Torhüter Frei und schob zum 3:0 ein, womit die verdiente Niederlage der Rheininsler endgültig besiegelt war. In der Nachspielzeit gelang den Kreuzlingern durch Oergel sogar noch der vierte Treffer, womit die Partie für die Gästemannschaft mit einer eigentlichen Klatsche endete.

Roland Stähli

 

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 900 Zuschauer, SR:

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Widnau 3:2 (0:0)

Der FC Diepoldsau-Schmitter besiegt im Derby den Erzrivalen Widnau verdient mit 3:2. Widnau zeigte Charakter und glich innert zwei Minuten einen 0:2-Rückstand aus. In der Nachspielzeit gelang den spielerisch überlegenen Rheininslern durch den 16-jährigen Dejan Jevtic der Siegtreffer.

Diepoldsau erwischte den besseren Start und kam bereits in der ersten Minute zu einer Chance. Stürmer Istrefi traf das Leder aber nicht wunschgemäss und schoss über das Tor des Widnauer Keepers Hodzic. Danach flachte das Spielgeschehen ab und verlagerte sich mehrheitlich ins Mittelfeld. Die entscheidenden Pässe landeten auf beiden Seiten oft beim Gegner, und die solide stehenden Defensiven wurden kaum mehr in Bedrängnis gebracht.

Die 900 Zuschauer auf der Rheinauen hatten sich wohl mehr packende Spielszenen und Spannung erwartet und hofften nach dem Pausenpfiff des Unparteiischen auf eine zweite Halbzeit, die dem Derby-Charakter mehr Rechnung trägt.

Diepoldsau spielerisch besser

Die Pausen-Ansprache des Diepoldsauer Trainers Roman Hafner zeigte Wirkung, denn sofort nach Wiederanpfiff setzten die Gastgeber die Vorgaben des Trainers um und spielten vermehrt über ihre schnellen Flügel. In der 47. Minute setzte sich Callaci auf der rechten Seite durch und flankte zur Mitte, wo Bujar Thaqi zu einem sehenswerten Flugkopfball ansetzte. Nach einer Fussabwehr von Hodzic sprang der Ball vor die Füsse von Katavic. Dieser liess sich nicht zweimal bitten und hämmerte das Leder mit einem satten Schuss abgebrüht über die Torlinie. Die Rheininsler hatten nun ihre stärkste Phase, in der sie ihr spielerisches Potenzial aufzeigten. Mehrere Angriffe wurden konsequent über die Flügel vorgetragen, und es resultierten einzelne hochkarätige Torchancen. So kam Philipp Meyer in der 68. Minute nach schöner Vorarbeit von Callaci allein vor Widnaus Torhüter zum Abschluss. Hodzic reagierte aber glänzend und konnte abwehren. In der 73. Minute zeigte Istrefi mehr Treffsicherheit, als er einen weiteren Diepoldsauer Angriff mit einem platzierten Schuss in die linke Torecke zum 2:0 abschloss.

Wer dachte, das Spiel wäre damit gelaufen und Widnau würde nach diesem Rückstand resignieren, täuscht sich. Die Geiger-Elf zeigte Charakter und verkürzte nur zwei Minuten später auf 1:2. Widnaus Captain Kühnis platzierte einen Freistoss vor der Strafraumgrenze unhaltbar für Diepoldsaus Keeper Frei in die rechte Torecke. Wiederum nur zwei Zeigerumdrehungen später zeigte die Anzeigetafel auf der Rheinauen schon den 2:2-Ausgleich an. Nach einem Zuteilungsfehler in der Diepoldsauer Abwehr kam der grossgewachsene Widnauer Stürmer Steffani im Strafraum unbehelligt zum Kopfball und setzte den Ball unter die Torlatte.

Mit Remis nicht zufrieden

Diepoldsau konnte sich mit einem Unentschieden aufgrund des Spielverlaufs insbesondere in der zweiten Hälfte nicht zufrieden geben und forcierte deshalb in der Schlussviertelstunde nochmals die Offensive. Erst mit dem letzten Angriff in der Nachspielzeit entschieden die Rheininlser das Duell um die Vorherrschaft im Rheintaler Fussball doch noch zu ihren Gunsten: Nachdem sich der eingewechselte Diepoldsauer Stürmer Adhurim Thaqi gegen zwei Widnauer Verteidiger durchsetzte, traf er nur den Torpfosten. Das 16-jährige Diepoldsauer Nachwuchstalent Dejan Jevtic bewies seinen Torinstinkt und traf im Nachschuss eiskalt zum 3:2-Endstand. Letztlich kann von einem verdienten Sieg für Diepoldsau gesprochen werden, denn die kompakteren, spielerisch versierteren Rheininsler erspielten sich mehr zwingende Chancen. Widnau trat über weite Strecken harmlos auf, wusste aber seine wenigen Chancen effizient zu nutzen.

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Ifang, Bazenheid, 100 Zuschauer, SR: Jost Tore

 

FC Bazenheid – FC Diepoldsau-Schmitter 3:1 (2:1)

Tore: 2. Callaci 1:0; 6. Simoes 1:1; 32. Obrist 2:1; 76. Biljali 3:1

FC Diepoldsau-Schmitter: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster (80. Lakna), Roger Meyer, Katavic (58. Bujar Thaqi), Callaci (66. Adhurim Tha- qi), Paglianiti, Istrefi, Keel, Hamburger

FC Bazenheid: Schürch, Rey, Ott, Preuss (43. Oswald), Dushica, Locher (60. Biljali), Maag, Vieira, Obrist (81. Elmazi), Simoes, Studer

Bemerkungen: :Gelbe Karten:  61. Philipp Meyer, 72. Fisch (beide Foulspiel); 76. Biljali (Unsportlichkeit), Rote Karten: 47. Rey (Notbremse), 87. Paglianiti (Unsportlichkeit) Bemerkungen: Diepoldsau ohne Saglam (verletzt)

Zum Auftakt der neuen Saison zeigte sich der FC Diepoldsau-Schmitter uninspiriert und lieferte auswärts in Bazenheid eine schwache Vorstellung ab. Sie verloren das Interregio-Spiel nicht unverdient mit 3:1, obwohl sie fast eine Halbzeit lang in Überzahl spielten.

Der Start in die Partie gelang Diepoldsau nach Mass. Bereits mit dem ersten Angriff in der zweiten Spielminute konnte Philipp Meyer den Stürmer Callaci mittels Steilpass im Strafraum in Szene setzen. Callaci versenkte das Leder in gewohnt abgebrühter Manier in der rechten Torecke zur 1:0-Führung. Die Freude über die frühe Führung währte allerdings wieder einmal nicht lange, denn in Minute sechs gelang den Platzherren der Ausgleich. Dushica nahm einen weiten Ball aus dem Mittelfeld mit der Brust gekonnt ab und bediente Teamkollege Simoes im Strafraum, der unbehelligt zum 1:1 einschiessen konnte. Dann flachte die Partie ab.

Zerfahrenes Spiel

Es entwickelte sich auf dem kleinen Platz ein zerfahrenes Spiel, welches durch viele Fehlpässe auf beiden Seiten geprägt war und kaum Spielfluss erkennen liess. Auf der Seite der Rheininsler fehlten der unbedingte Siegeswille, die nötigen Impulse und Ideen im Spiel nach vorne, womit auch gegen ein harmloses Bazenheid nichts zu erreichen war. Die Mannschaft wirkte müde und vermochte die Vorgaben des Trainers nicht umzusetzen. Auch die sonst sattelfeste Verteidigung offenbarte Schwächen und ermöglichte den Bazenheidern in der 32. die überraschende Führung. Obrist konnte sich nach Vorlage von Simoes gegen drei Diepoldsauer Defensivakteure durchsetzen und via rechten Torpfosten zum 2:1 einschiessen, was auch den Pausenstand darstellte.

Überzahlsituation nicht genutzt

Kurz nach dem Seitenwechsel kam für Diepoldsau Hoffnung auf, die Partie doch noch zu drehen. Der Bazenheider Captain Rey hielt Diepoldsaus Kuster als letzter Mann zurück und wurde vom Unparteiischen des Feldes verwiesen. Die Hafner-Elf vermochte die Überzahlsituation aber nicht zu nutzen. Zu wenig konsequent und zielgerichtet wurden die Angriffe vorgetragen, was die defensiven Bazenheider vor keine Schwierigkeiten stellte. Eine Viertelstunde vor Schluss demonstrierten die Platzherren nochmals, wie man Chancen effizient auswertet. Nach Vorarbeit von Maag erzielte Biljali das vorentscheidende 3:1 und schloss einen weiteren Bazenheider Konter erfolgreich ab. Das Spiel war damit gelaufen, und Diepoldsau machte nur noch durch einen unnötigen Platzverweis gegen Paglianiti aufmerksam, welcher nach einer Unsportlichkeit die rote Karte sah und dadurch in den nächsten wichtigen Spielen fehlen wird. (rs)

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Kleine Allmend, 200 Zuschauer, SR: Huber

 

FC Frauenfeld – FC Diepoldsau-Schmitter 1:3 (0:1)

Tore: 41. Fisch 0:1; 61. Urbani 1:1; 72. Colic 1:2; 78. Patrik Hutter 1:3.

FC Diepoldsau-Schmitter: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer, Patrik Hutter, Adhurim Thaqi (74. Lakna), Bujar Thaqi (63. Colic), Huber, Paglianiti, Keel.

FC Frauenfeld: Mirseloski, Schmid, Agrostelli, Urbani, Shala, Ruch, Selmani (56. Reinhard), Maiorana, Stefanchi, Glauser, Specker.

Gelbe Karten: 89. Fisch (Foul).

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Callaci, Katavic (beide verletzt) sowie Spirig (gesperrt).

Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gewinnt der FC Diepoldsau-Schmitter auswärts verdient gegen den FC Frauenfeld mit 3:1.

 

Chancen nicht ausgewertet

Die Rheininsler waren die kompaktere, aktivere Mannschaft und und über das gesamte Spiel die tonangebende Mannschaft. Nach einem anfänglichen Abtasten waren es die Gäste, die das Heft in die Hand nahmen und die Platzherren unter Druck setzten. Den Frauenfeldern war im wichtigen Spiel um den Abstieg die Nervosität sichtlich anzumerken, was den befreit aufspielenden Diepoldsauern sehr zugute kam. In der neunten Minute prüfte Keel den Frauenfeld-Keeper Mirseloski erstmals mit einem satten Weitschuss. Dieser liess das Leder abprallen; Patrik Hutter setzte den Nachschuss knapp neben das Tor. Wenige Minuten später verpassten auch Adhurim Thaqi und Paglianiti den Führungstreffer. Auch die nächsten Torchancen gingen auf das Konto der Rheininsler, führten aber nicht zum Erfolg. Die Thurgauer mussten sich eine halbe Stunde gedulden, ehe sie erstmals für Gefahr sorgten. Nach einer Hereingabe von Urbani in den Diepoldsauer Strafraum fühlte sich kein Verteidiger der Hafner-Elf zuständig, der Ball strich aber an Freund und Feind vorbei. In der 37. Minute ermöglichte eine Unaufmerksamkeit der Diepoldsauer Hintermannschaft dem Heimteam die nächste Chance. Nach einem schnell ausgeführten Freistoss kam Shala an der Strafraumgrenze unbehelligt zum Abschluss und verpasste das Tor nur um wenige Zentimeter. Die Dominanz und Chancenüberlegenheit der Gäste zahlte sich in der 41. Minute erstmals aus. Der von Patrik Hutter lancierte Verteidiger Fisch durchquerte das Mittelfeld und versenkte das Leder mit einem präzisen Flachschuss zum 1:0.

 

Schön herausgespielte Tore

Der schon gegen Ende der ersten Halbzeit einsetzende starke Regen erschwerte das Spiel im zweiten Durchgang. Nach einer Stunde warteten die Rheininsler nach einem vermeintlichen Foul im Mittelfeld auf den Pfiff des Schiedsrichters, der aber ausblieb. Die Platzherren reagierten geschickt und lancierten einen Angriff, den Urbani mit einem Schuss in die rechte Torecke abschloss. Diepoldsau liess sich nicht beunruhigen und lancierte weitere Offensivaktionen. In der 72. Minute bediente Adhurim Thaqi den am Strafraum positionierten Colic und Colic versenkte den Ball in die linke Torecke. Bevor Frauenfeld richtig reagieren konnte, erhöhten die spielbestimmenden Rheintaler in der 78. Minute auf 3:1. Der von Keel eingesetzte Patrik Hutter entwischte seinem Bewacher und schob den Ball ein. Frauenfeld resignierte, und Diepoldsau liess sich in der Schlussphase den verdienten Sieg nicht mehr nehmen.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 280 Zuschauer, SR: Michael Mouhay, Porrentruy

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Stäfa 2:1 (1:1)

 

Bild Diepoldsau-StäfaTore: 2. Huber 1:0; 21. Roger Meyer (Eigentor) 1:1, 68. Callaci 2:1

 

FC Diepoldsau: Frei, Fisch, Kuster, Roger Meyer, Adhurim Thaqi (61. Marc Hutter), Bujar Thaqi, Callaci (70. Patrik Hutter), Huber, Paglianiti, Katavic (78. Egzon Lakna), Keel

 

FC Stäfa: Petro, Camenisch, Akcasayar (74. Abderhalden), Gashi, Tastemel (45. Mesic), Zimmermann, Ayres, Hoxhaj, Hager (81. Ugras), Islami, Lakic

 

Gelbe Karten: 22. Zimmermann (Foul), 57. Keel (Unsportlichkeit), 83. Kuster (Foul), 86. Mesic (Unsportlichkeit), 92. Hoxhaj (Reklamieren)

 

Gelb-Rote Karte: 94. Hoxhaj (Reklamieren)

 

Rote Karte: 57. Lakic (Tätlichkeit)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer, Jetmir Lakna, Spirig und Colic (alle verletzt)

 

Nach der Niederlage in Chur fand der FC Diepoldsau-Schmitter mit einem knappen 2:1-Heimsieg gegen den FC Stäfa auf die Erfolgsstrasse zurück. Die Rheininsler kamen nach einem unglücklichen Eigentor aus dem Konzept und taten sich gegen die aggressiv einsteigenden Zürcher äusserst schwer.

 

Diepoldsau nach Ausgleich von der Rolle

Der Auftakt gelang Diepoldsau nach Mass. Bereits in der zweiten Spielminute setzte Huber das Leder nach einer Kopfballvorlage von Katavic mustergültig unter die Torlatte zur 1:0-Führung. Die Rheininsler diktierten das Spielgeschehen und erarbeiteten sich in regelmässigen Abständen weitere gute Torchancen. Bujar Thaqi, Huber und Fisch scheiterten in der Folge nur knapp. Stäfa konnte nur selten nach Einzelaktionen für Gefahr im Diepoldsauer Strafraum sorgen, offenbarte aber auch Schwächen im Abschluss. Völlig unerwartet kamen die Gäste in der 21. Minute dennoch zum Ausgleich. Aufgrund eines Missverständnisses zwischen dem Diepoldsauer Torhüter Frei und Verteidiger Roger Meyer landete Meyers Kopfball-Rückgabe zur Freude der Gäste im eigenen Tor. Der Ausgleich verunsicherte Diepoldsau und die Hafner-Elf fabrizierte nun unnötig viele Eigenfehler, welche keinen vernünftigen Spielaufbau mehr zuliessen. Stäfa spürte nun, dass noch was drin lag, und mobilisierte zusätzliche Kräfte. Die Zweikämpfe wurden fortan härter geführt und die Rheininsler durch aggressives Einsteigen aus dem Konzept gebracht. In Tornähe agierten die Zürcher aber harmlos, sodass sich am Resultat bis zur Pause nichts mehr änderte.

 

Diepoldsaus Hartnäckigkeit zahlte sich aus

Nach der Pause schien sich Diepoldsau wieder zu fangen. Kurz nach Wiederanpfiff schoss Adhurim Thaqi das Leder nur knapp am linken Torpfosten vorbei. Katavic traf zwei Minuten später nur die Torlatte. Im Anschluss hatten aber auch die Gäste zwei gute Möglichkeiten, welche sie im Abschluss vergeigten. Der Ausschluss des Zürchers Lakic in der 57. Minute, welcher nach einer Tätlichkeit an Keel die rote Karte sah, kam Diepoldsau in der zerfahrenen Partie entgegen. Die Rheininsler fanden nun mehr Platz vor für ihr Kombinationsspiel und strebten die Führung an. In der 68. Minute war dann einmal mehr auf die Vollstrecker-Qualitäten von Callaci Verlass, welcher aus naher Distanz in die linke Torecke zur 2:1-Führung einschoss. Das dezimierte Stäfa war nicht in der Lage zu reagieren und fiel in der Folge nur noch durch unfaires Einsteigen und Schiedsrichterbeleidigungen auf. In der Schlussphase hatte Diepoldsau mehrere gute Möglichkeiten, um das Skore noch zu erhöhen. Im Abschluss liessen die Platzherren jedoch die nötige Abgebrühtheit vermissen, womit sich die Rheininsler schliesslich mit dem knappen, aber verdienten Sieg gegen das letztplatzierte Stäfa begnügen mussten.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportplatz Ringstrasse, 400 Zuschauer, SR: Musa Zenel, Effretikon

 

Chur 97 – FC Diepoldsau-Schmitter 2:0 (1:0)

 

Tore: 36. Fausch 1:0; 87. Abdulla 2:0

 

FC Diepoldsau: Jöhri, Fisch, Kuster (90. Lakna), Patrik Hutter (61. Adhurim Thaqi), Bujar Thaqi, Callaci, Huber, Paglianiti, Katavic, Keel, Marc Hutter

 

Chur 97: Stoop, Vögeli, Burkhardt, Joos, Karamese (65. Abdulla), Luck, Fausch (74. Dolf), Derungs, Zarn, Bürkli, Tschudi (89. Maffiew)

 

Gelbe Karten: 26. Fisch, 78. Abdulla, 83. Bürkli (alle wegen Foulspiel)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer, Frei, Dunder, Colic, Spirig (alle verletzt) sowie Roger Meyer (gesperrt)

 

Ein ersatzgeschwächter FC Diepoldsau-Schmitter unterliegt einem wenig überzeugenden Leader Chur etwas unglücklich mit 2:0. Die Churer waren in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, während Diepoldsau seine Chancen in der zweiten Spielhälfte nicht zu nutzen wusste.

 

Fragwürdiger Penalty für Chur

Diepoldsau zeigte gehörig Respekt vor dem Leader Chur und startete äusserst verhalten. Die Bündner versuchten mit weiten Bällen das Mittelfeld zu überbrücken und stellten so die aufgrund einiger Absenzen neu formierte Diepoldsauer Defensive einige Male vor Probleme. Insbesondere Churs Derungs genoss zu viele Freiheiten und war immer wieder bei Angriffen involviert. Trotzdem gehörte die erste Chance in der sechsten Minute den Rheininslern. Eine scharf getretene Freistossflanke von Kuster verfehlte der etwas überraschte Patrik Hutter vor dem Churer Tor nur ganz knapp. Die Platzherren kamen mit ihren weiten Zuspielen über die linke Seite immer wieder gefährlich vor das Diepoldsauer Tor, wobei die Gäste-Abwehr für einmal keinen souveränen Eindruck hinterliess. Vor dem Tor agierten die Bündner aber mit zu wenig Konsequenz, sodass nur wenig zwingende Torchancen entstanden. Es bedurfte einer höchst fragwürdigen Penalty-Entscheidung des Schiedsrichters in der 36. Minute, welche dem Leader zur 1:0-Pausenführung verhalf. Fausch liess sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen und verwertete den Elfmeter für Jöhri unhaltbar in die rechte Torecke.

 

Chancen zum Ausgleich nicht genutzt

In der zweiten Halbzeit zeigte Diepoldsau die nötige Reaktion. Die Rheintaler demonstrierten ein gepflegtes Kombinationsspiel und erarbeiteten sich einige gute Chancen. Vorwiegend über die rechte Seite wurden die Stürmer immer wieder gefährlich lanciert. Im Abschluss liessen die Offensivleute aber die nötige Durschlagskraft und Treffsicherheit vermissen und gute Möglichkeiten wurden teilweise leichtfertig vergeben. Die mangelnde Chancenauswertung rächte sich gegen Ende des Spiels. In der 87. Minute erlief sich denn der eingewechselte Churer Abdulla eine Kopfballvorlage, gelangte vor dem herauseilenden Torhüter Jöhri an den Ball und schoss zum 2:0 ein. Die Diepoldsauer Niederlage war damit besiegelt.

 

Die Absenz einiger wichtiger Stammspieler war der Diepoldsauer Mannschaft in Chur anzumerken. Die Hafner-Elf zeigte zuviel Respekt vor dem Favoriten und liess gegenüber den letzten Spielen den absoluten Siegeswillen etwas vermissen.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 300 Zuschauer, SR: Alexander Fust, St. Gallen

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Herisau 2:1 (2:0)

 

Tore: 23. Callaci 1:0, 37. Troccoli (Eigentor) 2:0, 57. Laimbacher 2:1

 

FC Diepoldsau: Frei, Fisch, Kuster, Roger Meyer, Callaci (81. Adhurim Thaqi), Huber, Colic (63. Bujar Thaqi), Paglianiti, Katavic, Keel, Marc Hutter (63. Patrik Hutter)

 

FC Herisau: Gysi, Sutter (38. Widmer), Eugster, Jakupi, Ünes (45. Scheidegger), Güntensberger, Laimbacher, Troccoli, Teixeira (46. Simoglou), Lichtenstern, Wieland

 

Gelbe Karten: 26. Keel (Foul), 35. Roger Meyer (Foul), 58. Gysi (Reklamieren), 70. Widmer (Foul), 75. Scheidegger (Foul), 87. Troccoli (Foul)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Philipp Meyer (gesperrt) und Peter Spirig (verletzt)

 

Dank einer starken ersten Halbzeit, in welcher Diepoldsau eine der besten Leistungen in dieser Saison zeigte, gingen die Rheininsler gegen Herisau mit einem 2:0-Vorsprung in die Pause. In der zweiten Spielhälfte musste ein nach dem Herisauer Anschlusstreffer verunsichertes Diepoldsau aber nochmals bangen, um den knappen Vorsprung zu halten.

bild diepoldsau-herisau raphael huber roger meyer                                                bild%20diepoldsau-herisau%20roger%20meyer

Tadellose Leistung

Die Absenz des gesperrten Verteidigers Philipp Meyer veranlasste den Diepoldsauer Trainer Hafner zur Umstellung des gewohnten 4-4-2 auf ein 3-5-2-System. Die Mannschaft schien durch diese Änderung aber keineswegs verunsichert, denn sie startete von Beginn weg furios. Diepoldsau kombinierte gefällig, liess den Ball direkt über mehrere Stationen zirkulieren und stellte Herisau immer wieder vor Probleme. Es entwickelte sich ein intensives, schnelles und hochklassiges Spiel. Die Rheininsler waren den Appenzellern stets einen Schritt voraus und wurden ihrem Nimbus als „Nummer 1 im Rheintal“ einmal mehr gerecht. Die Chancen häuften sich und in der 23. Minute bewies der Diepoldsauer Angreifer Callaci seine Vollstrecker-Qualitäten, als er nach einem Zuspiel von Marc Hutter abgebrüht zur verdienten 1:0-Führung in der rechten Torecke einschoss. Herisau war nicht imstande zu reagieren und beschränkte sich auch in der Folge aufs Verteidigen gegen die aufsässigen Platzherren. Die gelegentlichen Konterversuche der Gäste waren zu harmlos und wurden allesamt vor dem Strafraum unterbunden. Diepoldsau drückte weiter und wurde in der 37. Minute für seine Offensivbemühungen zum zweiten Mal belohnt: Statt abzuwehren, lenkte ein Herisauer Verteidiger eine tückische Flanke des Diepoldsauers Callaci ins eigene Tor und sorgte damit für den 2:0-Pausenstand.

 

Mangelnde Chancenauswertung

Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel im gleichen Stil weiter. Die Platzherren attackierten die Herisauer frühzeitig und kamen in regelmässigen Abständen zu weiteren guten Torchancen. In der 50. Minute tankte sich Huber auf der rechten Aussenbahn durch und bediente Marc Hutter mit einer idealen Vorlage. Der Stürmer traf das Leder aber nicht wunschgemäss, sodass es zu einer leichten Beute für den guten Herisauer Torwart Gysi wurde. Drei Minuten später legte Huber dem Teamkollegen Marc Hutter nochmals auf; diesmal ging der Ball über das Tor. Die ungenutzten Chancen rächten sich. In der 54. Minute konnte Diepoldsaus Keeper Frei einen satten Schuss von Wieland und den nachfolgenden Nachschuss noch glänzend parieren. Drei Minuten danach zappelte der Ball aber im Diepoldsauer Tor: Ein missglückter Abpraller fiel Herisaus Laimbacher direkt vor die Füsse; sein Schuss wurde von einem Verteidiger noch unhaltbar ins Tor abgefälscht. Der Anschlusstreffer der Gäste brachte Diepoldsau kurzzeitig aus dem Konzept. Die Mannschaft wirkte nun verunsichert und produzierte unnötige Eigenfehler. Herisau spürte, dass noch was ging, und mobilisierte zusätzliche Kräfte. Die Diepoldsauer Defensive um den sicheren Torhüter Frei brachte die Herisauer Angriffe in der Schlussphase aber unter Kontrolle und liess nichts mehr anbrennen. In der Offensive schienen die Rheininsler nach dem Gegentreffer ungewohnt unsicher und vergaben gute Möglichkeiten teilweise leichtfertig. Auch der glänzend parierende Herisauer Schlussmann Gysi wehrte zum Schluss einen Schuss des Diepoldsauers Adhurim Thaqi mittels Fussabwehr nochmals souverän ab, sodass Diepoldsau schliesslich mit dem knappen, aber verdienten Sieg vom Feld ging.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Ifang – 160 Zuschauer – Sr. Tozmann

 

Bazenheid - Diepoldsau-Schmitter 1:1 (1:0)

 

Tore: 8. Simoes 1:0, 54. Paglianiti 1:1.

 

FC Bazenheid: Bernet; Ludolini, Rey, Rüegg, Dushica; Simoes, Oswald, Studer (83. Biljali), Zwinggi (72. Spadavecchia), Freid (57. Obrist); Maksuti.

 

FC Diepoldsau: Frei; R. Meyer, Fisch, P. Meyer, Spirig (62. B. Thaqi); Huber, Paglianiti, Keel, Callaci, P. Hutter (71. A. Thaqi), Katavic (46. M. Hutter)

 

Verwarnungen: 50. Spirig, 66. Maksuti, 76. Keel, 80. Studer (alle Foul), 78. P. Meyer (Handspiel).

 

Ein starker Start und ein durchzogenes Ende

http://www.tagblatt.ch/_/pics/spacer.gif

Bazenheid holte im dritten Spiel innert acht Tagen den fünften Punkt, konnte aber nur in der ersten Halbzeit ohne Abstriche überzeugen, danach fehlte der Mannschaft die nötige Frische.

Fussball. Die Toggenburger legten einen glänzenden Start hin und igelten den Gegner richtiggehend in dessen Platzhälfte ein. Logische Folge davon war der herrlich herausgespielte Führungstreffer. Freid schlug einen weiten Querpass auf Maksuti, dieser legte zu Simoes auf, der mit einem genialen Lob Torhüter Frei bezwang. Der Torschütze sprühte in der Anfangsphase förmlich vor Spielfreude, schade, ruft er sein Potenzial viel zu wenig ab.

Gutes Kollektiv

Die Gäste liegen als Aufsteiger nicht von ungefähr im gesicherten Mittelfeld und präsentierten sich als gut eingespieltes Kollektiv. Hinzu kommen einige Routiniers, die auch in Bedrängnis nicht den Kopf verlieren. Zudem haben sie vorne mit Patrick Hutter und Katavic sowie nach dem Wechsel auch Marc Hutter, drei Stürmer mit Format, was einen aufmerksamen Bernet erforderte, der gewohnt souverän spielte. Bis zur Pause sollte es dann beim knappen Vorsprung bleiben.

Ausgleich durch Paglianiti

Der zweite Umgang war gerade einmal neun Minuten alt, da gelang Paglianiti nach einem Corner mittels Kopfball der sehenswerte Ausgleich. Obwohl nach dem Ausgleich beide Mannschaften abbauten, waren hüben wie drüben Chancen zum Sieg vorhanden. Bei den Einheimischen vergab Rüegg die grösste, als er nach einem Eckball sein Visier etwas zu hoch einstellte. Kurz vor dem Ende noch eine Schrecksekunde in der Bazenheider Abwehr, ein Kopfball von Meyer streifte die Latte. Insgesamt geht die Punkteteilung durchaus in Ordnung.

«Der Wille war da»

Oscar Escobar, Trainer der Bazenheider, war mit dem Punkt nicht unzufrieden: «Ich glaube, die Zuschauer haben gesehen, dass der Wille, speziell im ersten Durchgang, vorhanden war. Danach waren die Spieler nach der englischen Woche zu wenig frisch, um nach dem Gegentreffer noch einmal zu reagieren.»

Ins gleiche Horn blies der verletzte Captain Rico Bossi, der mit seinen Fersenproblemen noch ein bis zwei Wochen ausfällt. «Wir spielten viel besser als am Mittwoch, ich denke, die Rehabilitation ist gelungen, zumal der Gegner nicht so schlecht war.» Rangmässig hat sich Bazenheid zwar nicht verbessert, vom viertletzten aber doch etwas abgesetzt. (bl.)

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 350 Zuschauer, SR: Simone Bianchi, Castel S. Pietro

 

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Balzers 5:1 (3:0)

 

Tore: 14. Katavic 1:0, 35. Huber 2:0, 45. Keel 3:0, 66. Roger Beck 3:1, 67. Patrik Hutter 4:1, 90, Adhurim Thaqi 5:1

 

FC Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer, Patrik Hutter (74. Marc Hutter), Callaci (40. Colic), Huber, Paglianiti, Katavic (83. Adhurim Thaqi), Keel

 

FC Balzers: Roman Vogt, Sven Beck, Flatz (26. Beqiri), Tinner (63. Polverino), Frick, Roger Beck (46. Piperno), Franz-Josef Vogt, Eberle, Hermann, Telser, Joanna

 

Gelbe Karten: 31. Kuster (Foul), 47. Telser (Foul), 69. Paglianiti (Reklamieren), 73. Polverino (Foul), 90. Piperno (Foul)

 

Dank einer starken, kompakten Mannschaftsleistung deklassierte der FC Diepoldsau-Schmitter ein harmloses Balzers verdient mit 5:1. Balzers wurde seinen Ansprüchen nicht gerecht, während Diepoldsau Ambitionen nach oben anmeldete.

 

Effiziente Diepoldsauer

Nach einem ersten Abtasten im Mittelfeld legte Diepoldsau die anfängliche Zurückhaltung ab und zeigte, dass es gewillt war, die drei Punkte auf der Rheinauen zu behalten. Mit einem intensiven Forechecking wurden die Liechtensteiner frühzeitig gestört und im Spielaufbau behindert. Nach Balleroberung schaltete die Hafner-Elf sofort auf Angriff um und setzte Balzers konsequent unter Druck. In der 14. Spielminute stoppte Patrik Hutter einen weiten Ball von Kuster vor der Aussenlinie und bediente Katavic im Strafraum mit einer schönen Hereingabe. Abgebrüht köpfte Katavic das Leder zur 1:0-Führung in die Tormaschen. Die Gäste vermochten auf den Rückstand nicht zu reagieren, denn gegen die aufsässigen Platzherren konnten sie ihr Spiel nicht wunschgemäss aufziehen. Diepoldsau liess nicht locker und hielt den Druck aufrecht. Nach einer knappen halben Stunde kam Philipp Meyer in aussichtsreicher Position zum Abschluss, sein Schuss strich aber knapp am linken Torpfosten vorbei. In der 35. Minute hatte Diepoldsaus Huber mehr Glück, als er auf der rechten Aussenbahn seinen Gegenspieler stehen liess und das Leder via linken Pfosten im Tor versenkte. Trotz des 2:0-Vorsprungs setzten die Rheininsler ihr Spiel konzentriert und diszipliniert fort. Kurz vor der Pause bewährte sich Torschütze Katavic auch als Vorbereiter. Sein Pass fand den Weg zu Keel, welcher den Ball mit einem wuchtigen, platzierten Flachschuss zum 3:0-Halbzeitstand ins Tor hämmerte.

 

Enttäuschendes Balzers

Auch nach der Pause war keine Reaktion der Liechtensteiner spürbar. Im Gegensatz zu den Rheininslern liessen sie in ihrem Spiel den Erfolgswillen und die nötige Aggressivität gänzlich vermissen. Gegen die starke Diepoldsauer Viererkette um den souveränen Dirigenten Philipp Meyer waren die Gäste mit ihren zaghaften Angriffsbemühungen machtlos. Einzig in der 66. Minute nach einem seltenen Abstimmungsfehler in der Diepoldsauer Hintermannschaft kam der Balzner Roger Beck zum Abschluss und verkürzte zwischenzeitlich auf 3:1. Nur eine Minute später stellte Diepoldsaus Patrik Hutter nach Vorlage von Katavic mit einem sehenswerten Treffer in die rechte obere Torecke den 3 Tore-Vorsprung aber wieder her. Diepoldsau hatte aber auch danach noch nicht genug und erspielte sich in der Schlussphase noch weitere Chancen. Eine davon münzte der eingewechselte Adhurim Thaqi in den fünften Treffer der Rheininsler um, als er sich den Ball vor dem Strafraum erkämpfte und in der linken Torecke platzierte. Balzers kam in der Endphase nur noch zu einer Chance und damit insgesamt zur zweiten Torchance im gesamten Spiel. Den Lob-Ball von Piperno konnte Verteidiger Fisch aber mittels Kopfball über das Tor lenken.

 

Roland Stähli

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Paul-Grüninger-Stadion, St. Gallen, 450 Zuschauer, SR: Christian Messerli, Meilen

 

SC Brühl – FC Diepoldsau-Schmitter 0:2 (0:0)

 

Tore: 72. Callaci 0:1; 89. Callaci 0:2

 

FC Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster, Roger Meyer, Callaci, Huber, Colic (90. Bujar Thaqi), Paglianiti, Katavic, Keel (11. Patrik Hutter (86. Marc Hutter))

 

SC Brühl: Steuble, De Freitas, Kälin, Antunes, Böhi, Alves (46. Keller), Inauen (79. Di Nunzio), Van der Werff, Ekubo, Koller, Pontes Arantes (34. Doumbia)

 

Gelbe Karten: 26. Frei (Reklamieren), 53. Fisch (Reklamieren), 59. Antunes (Foul), 66. Roger Meyer (Foul)

 

Bemerkungen: Diepoldsau ohne Adhurim Thaqi (abwesend)

 

Aufgrund einer kämpferisch starken und taktisch klugen Mannschaftsleistung besiegte der FC Diepoldsau-Schmitter den SC Brühl verdient mit 2:0. Die aufsässigen Rheininsler liessen die technisch versierten Brühler nicht ins Spiel kommen und der schnelle Diepoldsauer Stürmer Callaci verwertete zwei Chancen optimal.

 

Kämpferische Rheininsler

Diepoldsau liess sich vom Favoriten Brühl nicht beeindrucken und spielte gemäss der Vorgabe des Trainers Roman Hafner von Beginn weg frei auf. Schon in den ersten Minuten stiessen die Gäste zweimal in den Strafraum der St. Galler vor. Bei der zweiten Offenisvaktion in der sechsten Minute prallte Diepoldsaus Spielmacher Keel unglücklich mit einem Brühler zusammen und musste anschliessend mit einem zugeschwollenen Auge zur Untersuchung ins Spital gebracht werden. Diepoldsau liess sich dadurch aber nicht aus dem Konzept bringen und kämpfte trotz dieses schwerwiegenden Ausfalls beherzt weiter. Die Platzherren konnten zwar punkto Spielanteile leichte Vorteile verzeichnen, durch ein intensives Forechecking der Rheintaler wurden sie in ihren Angriffsbemühungen aber immer wieder empfindlich gestört. Nur selten – und meist nach Standardsituationen – kam Brühl zu nennenswerten Torchancen. Diepoldsau spielte aus einer kompakten Defensive heraus und trug über seine schnellen Flügel einzelne vielversprechende Angriffe vor. Im Abschluss fehlte es auf beiden Seiten aber noch an der nötigen Präzision, sodass es bis zur Pause beim torlosen Unentschieden blieb.

 

Doppelpack von Callaci

Nach der Pause legte Diepoldsau nochmals einen Zacken zu und forcierte die Angriffe über seine schnellen Offensivleute. Den Brühlern wurde durch eine robuste Spielweise zunehmend der Schneid abgekauft und ihre meist konzeptlosen Offensivaktionen durch ein frühzeitiges Stören unterbunden. Die Rheininsler agierten abgebrühter und nutzten ihre Chancen in der zweiten Halbzeit konsequent. In der 72. Minute tankte sich der laufstarke Huber einmal mehr auf der rechten Aussenbahn durch und bediente Callaci mit einer schönen Hereingabe. Der routinierte Stürmer liess sich nicht zweimal bitten und verwertete souverän zur 1:0-Führung. Brühl vermochte nicht zu reagieren und fand mit den mehrheitlich hohen Bällen kein Mittel, um die Rheintaler Abwehrfestung auszuhebeln. Diepoldsau verteidigte den Vorsprung gegen die zu hektisch anrennenden Brühler in der Schlussphase geschickt. In der 89. Minute stellte Callaci sein Können nochmals unter Beweils und besiegelte nach Vorarbeit von Colic den Diepoldsauer Sieg auf auswärtigem Terrain.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Chrummen, 185 Zuschauer, SR: Karabacak

FC Freienbach –  FC Diepoldsau-Schmitter 2:0 (1:0)

 

Tore: 1. Boos 1:0; 68. Greiler 2:0.

Freienbach: Rinaldi; Membrez, Kielholz, Matthieu, Zuber; Frangao, Boos (74. Dzinguene), Ablinger (69. Musheshabanaj), Tibolla (83. Rodrigues); Alkan, Greiler.

Diepoldsau: Frei; Kuster, Philipp Meyer, Fisch, Roger Meyer; Callaci (63. Katavic), Huber, Colic (78. Bujar Thaqi), Paglianti, Keel; Patrick Hutter (82. Adhurim Thaqi).

Gelbe Karten: 48. Colic, 49. Keel (beide Foul).

 

Frühes Gegentor leitet Niederlage ein

Beim FC Freienbach verlor der FC Diepoldsau-Schmitter erstmals in diesem Jahr mit 0:2 (0:1). Die Rheininsler lagen schon nach 40 Sekunden im Rückstand, den sie gegen die spielstarken Schwyzer nicht mehr aufholen konnten.

Nicht einmal 40 Sekunden waren gespielt, als der Ball das erste Mal im Tor der Diepoldsauer zappelte. Nach einem weiten Auskick des Freienbacher Torhüters verlängerte Fisch ungewollt für den gegnerischen Stürmer. Boos zögerte nicht lange und sein abgefälschter Schuss lag in den Maschen. Diepoldsau schien zu Beginn mit den Gedanken noch nicht auf dem Platz zu sein: In der 5. Minute konnte Goalie Frei gegen Alkan gerade noch retten.

Ansehnliche Kombinationen

Danach kamen auch die Gäste aus dem Rheintal etwas besser ins Spiel. Auf dem recht guten Terrain zeigten beide Mannschaften ansehnliche Kombinationen. In der 16. Minute kam Paglianiti auf der rechten Seite freistehend an den Ball. Seine Hereingabe auf Callaci wurde vom unsicheren Schiedsrichter Ibrahim Karabacak jedoch als Abseits taxiert. Mitte der ersten Halbzeit beruhigte sich das Spielgeschehen ein wenig, die Heimmannschaft kam trotzdem immer wieder zu gefährlichen Aktionen. Kurz vor der Pause wurde es vor dem Diepoldsauer Gehäuse noch einmal gefährlich, Frei konnte den verdeckten Schuss jedoch parieren. Mit dem minimalen Vorsprung für die Gastgeber wurden die Seiten gewechselt.

Chancen nach der Pause

Nach der Pause übernahmen die Diepoldsauer das Spieldiktat, Freienbach stand jetzt defensiv und lauerte auf Konter. In der 57. Minute spielten sich die Gäste durch die gegnerische Abwehr. Callacis Pass auf Colic konnte dieser jedoch nicht verwerten. In der 64. Minute fanden die Gastgeber die Lücke in der Diepoldsauer Hintermannschaft: Der sehr agile Alkan setzte den Ball alleine vor Frei jedoch neben das Tor. Nur vier Minuten später fiel die Vorentscheidung dann doch: Nach einem an sich harmlosen Freistoss brachten die Rheininsler den Ball nicht aus dem Strafraum. Greiler liess sich nicht zweimal bitten und versenkte den Ball etwas glücklich zum 2:0.

Diepoldsau gab trotz dieses Rückstandes nicht auf. In der 70. Minute kam Katavic nach einem schönen Freistoss zum Kopfball, der Freienbacher Torhüter Bruno Rinaldi reagierte aber glänzend. Ein paar Minuten später war es wieder Katavic, der aus grosser Distanz abzog. Sein Schuss landete via Pfosten im Aus. In der 86. Minute konnten für einmal die Gäste kontern. Der Ball kam via Adhurim Thaqi zu Huber, auch sein Schuss verfehlte das Tor. Kurz vor dem Ende setzte sich nochmals Keel auf der linken Seite durch. Seine Hereingabe fand jedoch keinen Abnehmer. Somit blieb es beim 2:0 für Freienbach. Wenn sich in den nächsten Spielen die Chancenauswertung verbessert und individuelle Fehler aufs Minimum reduziert werden können, liegen auch gegen Brühl und Balzers Punkte für die Rheininsler drin. (tku)

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Rheinauen, 200 Zuschauer, SR: Sasa Ratkovic

FC Diepoldsau-Schmitter – FC Arbon 1:0 (0:0)

 

Tore: 50. Keel 1:0

 

FC Diepoldsau: Frei, Fisch, Philipp Meyer, Kuster (87. Spirig), Roger Meyer, Callaci, Huber, Colic (82. Adhurim Thaqi), Paglianiti, Katavic (46. Hutter), Keel

 

FC Arbon: Keller, Bellorti (62. Bärlocher), Erba, Germann (62. Haltinner), Habchi, Ziegler, Bundovic, Saliji, Schoch, Nesimi, Vallini

 

Gelbe Karten: 15. Vallini, 39. Nesimi (beide wegen Foulspiel)

 

Im ersten Heimspiel in der Rückrunde besiegte der FC Diepoldsau-Schmitter den FC Arbon verdient mit 1:0. Die Rheininsler waren über weite Strecken spielbestimmend; die Gäste konnten aber mit gelegentlichen Kontern die Spannung bis zum Schluss aufrechterhalten.

 

Motivierte Rheininsler

Von Beginn weg zeigte Diepoldsau, dass es gewillt war, die drei Punkte auf der Rheininsel zu behalten. Mit intensivem Forechecking wurden die Gäste frühzeitig gestört und zu Eigenfehlern verleitet. Einmal im Ballbesitz, trugen die Platzherren ihre Angriffe konsequent über die schnellen Flügel vor. Bereits in der ersten Minute musste der Arboner Torhüter einen Schuss des neuen Diepoldsauer Stürmers Callaci abwehren. Wenige Minuten später konnte Callaci nach Vorarbeit von Keel noch entscheidend von seinem Bewacher am Torschuss gehindert werden. Der aufsässige Stürmer liess sich aber nicht entmutigen und lauerte auf seine nächsten Chancen. Nach einer knappen Viertelstunde wurde er im Strafraum vom agilen Huber mustergültig bedient, verpasste jedoch die Hereingabe in aussichtsreicher Position knapp. Danach kam Arbon mit den Diepoldsauer Stürmern besser zurecht und konnten die folgenden Angriffsversuche der Hafner-Elf frühzeitig unterbinden. In der Offensive vermochten die Gäste aber keine Akzente zu setzen und waren daher mit dem 0:0 zur Pause gut bedient.

 

Führung nach Standardsituation

Auch nach dem Pausentee war Diepoldsau weiterhin spielbestimmend und drückte auf den Führungstreffer. In der 50. Minute wurden die Rheininsler für ihre Bemühungen belohnt. Keel stieg nach einem Eckball von Huber am höchsten und köpfte das Leder in die linke Torecke zur verdienten 1:0-Führung. Arbon reagierte auf den Rückstand und forcierte nun die Offensive, woraus einzelne gefährliche Konterchancen resultierten. So war nach einer knappen Stunden Diepoldsaus Torhüter Frei gefordert und konnte im Herauseilen gegen den heranstürmenden Arboner Ziegler klären. In der 77. Minute brachte die Verteidigung der Platzherren im Anschluss an einen Corner den Ball nicht aus dem Strafraum. Aus dem Getümmel heraus gelang Arbon ein Schuss auf das Tor, den Keeper Frei nur kurz abwehren konnte. Den folgenden Nachschuss parierte Frei aber mirakulös. Den dritten Versuch konnte ein Diepoldsauer Verteidiger auf der Linie abwehren und erst nach dem vierten Anlauf gelang den Rheininslern die endgültige Klärung der Situation. In der Schlussphase öffnete Arbon die Deckung und eröffnete Diepoldsau dadurch letzte Kontermöglichkeiten. Die Offensivleute der Rheininsler agierten dabei im Abschluss aber zu eigensinnig oder überhastet, sodass es schliesslich beim knappen, aber verdienten Sieg für die Hafner-Elf blieb.

 

Roland Stähli

 

 

 

Matchbericht FC Diepoldsau-Schmitter

Sportanlage Beichlen – 150 Zuschauer – SR Borgna

FC Wädenswil – FC Diepoldsau-Schmitter 1:1 (1:0)

 

Tore: 43. Strickler 1:0. 90. Paglianiti 1:1

FC Wädenswil: Roth, Bodmer (63. Gamberra), Reiter, Kappeler, Lenherr, Kuster, Kovacek, Gonzales, Strickler, Zollinger (80. P. Fischer), O. Fischer (87. Schmalz)

FC Diepoldsau.Schmitter: Frei, Fisch, Meyer P., Kuster, Meyer R., Thaqi B. (85. Hutter M.), Callaci, Huber, Colic (65. Thaqi A.), Paglianiti, Katavic (46. Hutter P.)

Bemerkungen: Wädenswil ohne Füchslin (verletzt) und Huber (Trainingsrückstand).
Diepoldsau ohne die Gebrüder Lakna (abwesend) und Keel (gesperrt).

 

Diepoldsau holt wichtigen Punkt

 

Die Diepoldsauer waren zum Saisonauftakt zu Gast bei Wädenswil. Die einzige Rheintaler Mannschaft, die in der 2. Liga interregional spielt, hat die Aufgabe gut gelöst und bringt dank Paglianitis Tor in der 90. Minute einen Punkt nach Hause.

Diepoldsau begann die Partie sehr zurückhaltend. Der Mannschaft war deutlich anzumerken, dass sie sich zuerst an den speziellen Allwetterplatz gewöhnen musste. Das Terrain war überhaupt nicht mit dem Platz zu vergleichen, auf dem die Diepoldsauer die meisten Vorbereitungsspiele bestritten hatten.

Wädenswil zu Beginn stark

So war es auch Wädenswil, das die Partie in der Anfangsphase bestimmte. In der 6. Minute kam Wädenswil zu einer von vielen Standardsituationen. Ein scharf getretener Freistoss von der rechten Seite traf jedoch nur die Latte.

Danach beruhigte sich das Spielgeschehen, und Diepoldsau konnte sich etwas Luft verschaffen. Zu zwingenden Chancen kamen die Gäste in der ersten Halbzeit jedoch nicht. Anders die Wädenswiler: In der 26. lenkte Philipp Meyer einen Eckball mit dem Kopf an den eigenen Pfosten. Dann in der 43. Minute die Führung für Wädenswil: Wieder trat Strickler von rechts einen Freistoss, der etwas unglücklich für Frei im Tor landete.

Diepoldsau dreht auf

Nach der Pause übernahm Diepoldsau die Spielinitiative. Bereits in der 51. Minute kam Calacci nach einer Flanke von Huber in äusserst aussichtsreicher Position zum Abschluss, sein Schuss verfehlte jedoch das Tor. Wädenswil war jetzt vor allem durch Konter gefährlich. In der 53. Minute stand plötzlich Zollinger alleine vor Frei, dieser parierte den Flachschuss jedoch gekonnt. Den Gästen war nun anzumerken, dass sie nicht ohne Punkte nach Hause fahren wollten. Wädenswil stand defensiv, durch die Mitte war meistens kein Durchkommen möglich. Diepoldsau versuchte deshalb sein Spiel vor allem über die Flügel aufzuziehen. In der 78. Minute kam Adhurim Thaqi in guter Position zum Abschluss, aber auch er verfehlte das Tor. Nur eine Minute später schoss Roger Meyer aus gut 30 Metern. Sein nicht optimal getroffener Schuss prallte ebenfalls nur an den Pfosten.

Hektische Schlussphase

Diepoldsau-Schmitter versuchte jetzt alles. Bereits in der Nachspielzeit wurde den Gästen nochmals ein Freistoss in der Nähe der Mittellinie zugesprochen. Der Ball fand irgendwie den Weg durch die Abwehrreihe. Paglianiti stoppte den Ball mit der Brust und schoss zum umjubelten Ausgleich ein. Wädenswil rannte nun ziemlich kopflos nach vorne und liess seinerseits nichts unversucht, um doch noch zu reüssieren. So konnten in der 93. Minute Thaqi und Hutter von nur noch einem Verteidiger bedrängt alleine aufs Tor ziehen. Sie verpassten es aber, den Ball im Tor unterzubringen. Somit blieb es beim wichtigen Punkt für die Rheintaler. (tk)

 

 

 

 

 

«Rheintaler»-Sportlerwahl 2008:

Steven Graf (RS Kriessern) und Jennifer Hohl (Bigla Cycling) wurden zum «Rheintaler»-Sportler bzw. zur -Sportlerin des Jahres gewählt. Der Titel Mannschaft des Jahres und der Ehrenpreis gehen an den FC Diepoldsau-Schmitter und Toni Oesch (FC Widnau).

zum Fotoalbum>

Sportlerwahl2Zum 14. Mal fand gestern die Preisverleihung der «Rheintaler»-Sportlerwahl statt. Knapp 1500 Leserinnen und Leser haben abgestimmt: Sie haben sich entschieden, den ersten Preis an einen Ringer (Steven Graf), eine Radfahrerin (Jennifer Hohl), eine Fussballmannschaft (FC Diepoldsau-Schmitter) und einen Fussballfunktionär (Toni Oesch) zu vergeben.

Bei den Sportlern siegte wie im Vorjahr ein Ringer der RS Kriessern. Auf Mario Baumgartner folgt Steven Graf. Dieser hatte die Juniorenszene einst nach Belieben dominiert. Auch bei den Aktiven hat der 18-jährige Altstätter gleich Fuss gefasst. Auf ihn entfielen 40,5 Prozent der Stimmen. Graf setzte sich vor Daniel Thür (30,5 %), Jürg Bühler (15,4 %) und Patrick Zeller (13,6 %) durch.

Jennifer Hohl zum Zweiten

Bei den Sportlerinnen war die Abwesende des Abends die Siegerin: Die Marbacherin Jennifer Hohl weilt mit ihrem Profiteam im Trainingslager in Mallorca. Für die Radprofessional ist es bereits der zweite Titel nach 2004. Die Olympia-Teilnehmerin in Peking vereinte 45,6 % der Stimmen auf sich. Hinter ihr landeten Dominique Good (27,9), Jolanda Neff (14,3) und Nathanya Köhn (12,2).

In den restlichen Kategorien regiert König Fussball: Der FC Diepoldsau-Schmitter (37,3 %) setzte sich bei den Mannschaften, FC-Widnau-Ehrenmitglied Toni Oesch (31,5 %) beim Ehrenpreis durch. Bei den Mannschaften belegen Faustball Widnau (25,6), der VC Rheineck (19,1) und die Mini des SC Rheintal (18,0) die weiteren Plätze. Zweiter in der Kategorie Ehrenpreis wurde Gilbert Lutz (Kriessern) vor Jan Esser (Altstätten) und Albert Koller (Eichenwies).

Ehrengast Heinz Frei

Die Gala im OMR-Schulhaus am Bach wurde vom Altstätter Victor Rohner moderiert. Als Überraschungsgast beantwortete der international erfolgreiche Behindertensportler Heinz Frei die Fragen des Moderators. Er hat in Peking seine 13. und 14. Goldmedaille an Paralympics gewonnen. Der Fokus war aber auf die jungen Sportlerinnen und Sportler gerichtet. Vier von ihnen – Anja Nicolussi, Nicole Schott sowie Marlene und Mara Kern vom VC Rheineck – zeigten zu Beginn der Gala eine gelungene Kür mit dem Kunstrad. (ys)

 

 

Einige Neuerungen im neuen Jahr

http://www.rheintaler.ch/storage/pic/tbnews/tbrt/rt-sp/116807_3_xio-fcmsimage-20090105010407-006086-49614e7731d24.tbrt_20090105_2ns9x_q5.jpeg

Der neue Stürmer Marc Hutter (v. l.) und das erfolgreiche, vierblättrige Kleeblatt des FC Diepoldsau-Schmitter mit
Sportchef Edwin Meyer, Coach Jörg Müller, Trainer Roman Hafner und Präsident Albert Spirig. Bild: Mäx Hasler

Marc Hutter vom FC Au-Berneck wird nächste Saison für Diepoldsau-Schmitter auflaufen. Erfolgstrainer Roman Hafner verlängert bei Diepoldsau um eine weitere Saison.

Fussball. Zum traditionellen Neujahrsempfang durfte FC Diepoldsau-Schmitter-Präsident Albert Spirig gestern im Clubhaus zahlreiche Sponsoren, Gönner, Frei- und Ehrenmitglieder sowie Funktionäre begrüssen.

Der FC Diepoldsau-Schmitter, der FC Au-Berneck und der FC Montlingen sind übrigens die drei Rheintaler Fussballvereine, welche auf ihrer Homepage den Fans und Gönnern zum Jahreswechsel frohe Festtage und einen guten Rutsch wünschen.

Auf der Rheininsel wird ausserdem schon seit Jahren zum traditionellen Neujahrsempfang mit anschliessendem Siedwurst-Schmaus eingeladen, diesmal mit einem neuen Mann an der Spitze: Präsident Albert Spirig, der die Geschicke des Vereins seit 150 Tagen leitet, durfte zum diesjährigen Empfang eine volle Clubhütte begrüssen.

Neuerungen im neuen Jahr

Spirig sprach über einige Neuerungen, die baulicher Natur sind. So werden auf der Gegenseite für die Zuschauer bessere Stehplatz-Bedingungen geschaffen. Ausserdem wird hinter dem östlichen Tor ein Gehweg angelegt werden. Auf Geheiss des SFV müssen auf die Rückrunde hin auch diverse Sicherheitsbestimmungen erfüllt werden. Auf der Rheinauen betrifft dies die Trainerbänke, die zum Spielfeld drei Meter Abstand haben müssen. In diesen Trainerhäuschen müssen ausserdem zwölf bis dreizehn Sitze angebracht werden, je zur Hälfte für Ersatzspieler und Funktionäre. Sofern es die Finanzen erlauben, sollen auf dem zweiten Spielfeld zwei Masten für eine bessere Beleuchtung installiert werden.

Neue im Team

Nicht nur um das Spielfeld wird sich einiges tun, auch in der Mannschaft hat es Neuerungen gegeben. Die wichtigste betrifft den Sturm. Weil Martin Vundac weiterhin verletzt ist und Michael Meyer eine Pause machen möchte, wurde vom FC Au-Berneck Stürmer Marc Hutter verpflichtet. Daselbst wurde für Ersatzgoalie Martin Meyer, der den FC Diepoldsau verlässt, eine neue Nummer zwei geholt. Diese Nummer zwei heisst Matjias Dunder und kommt vom FC Bühler.

Laut Präsident Spirig hat der FC Diepoldsau-Schmitter, bei dem nicht nur der Zuschauer König ist, wie sich später herausstellte, auch ein sehr schönes Weihnachtsgeschenk bekommen. So neu ist dieses Geschenk allerdings nicht, aber wertvoll. Trainer Roman Hafner hat seinen Vertrag nämlich für eine weitere Saison verlängert. Nicht mit einer Unterschrift, sondern per Handschlag, wie das unter Ehrenmännern üblich ist.

Alles Könige

Mit der Verpflichtung der beiden neuen Spieler sind die Rotationen auf der Rheininsel noch nicht abgeschlossen. Die Vereinsführung ist gewillt, ihr möglichstes zu tun, damit auf der Rheinauen auch in der nächsten Saison in der Königsklasse des Rheintaler Fussballs gespielt werden kann. Davon, dass der Ligaerhalt im ersten Jahr Interregio geschafft wird, ist in Diepoldsau inzwischen nämlich jedes Kind überzeugt. Für Präsident Albert Spirig sind darum auch im Umfeld der ersten Mannschaft alles Könige. Dies bekamen sie beim Siedwurst-Schmaus sogar bestätigt. In den Bürlis in Form eines Drei-König-Kuchens waren nämlich nicht nur ein König versteckt, sondern es hatte in jedem Bürli einen. Dumm nur, dass es für jeden Kuchen nur eine Krone hatte.

Eine hätte aber im Prinzip genügt. Diese Krone hätte unbestritten Roman Hafner verdient, der den FC Diepoldsau-Schmitter gewissermassen zum – momentan regierenden – König des Rheintaler Fussballs gemacht hat.

Weil aber ein König ohne Volk nicht regieren kann, hätten auch die anderen Betreuer der ersten Mannschaft, das Team selbst, sowie das Umfeld des ganzen FC Diepoldsau-Schmitter eine Krone verdient.

(Mäx Hasler)